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Albanien von Diktatur zur Demokratie

Título: Albanien von Diktatur zur Demokratie

Trabajo , 2000 , 29 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Edmond Rugji (Autor)

Política - Región: Sudeste de Europa
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Einleitung

Das Jahr 1989 ist in der europäischen Nachkriegsgeschichte für die Länder in Ost- und Südosteuropas, der Beginn der Epoche der Enttotalisierung. Die Unfähigkeit der kommunistischen Cliquen, die politischen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen, führte zum Zusammenbruch des kommunistischen Systems. Als einziger Ausweg aus der Krise für Osteuropa erschien die Demokratisierung und marktwirtschaftliche Strukturen. Kein Land Europas war lange Zeit unbekannter als Albanien. Jahrzehntelang vermochte das albanische stalinistische Regime sich so von der Außenwelt abzukapseln, daß nur wenige Informationen aus dem Land oder ins Land gelangten. Doch dem allgemeinen Umbruch in Osteuropa konnte sich auch die Partei der Arbeit Albanien PAA, nicht dauerhaft widersetzen. Aber erst mit der Eskalation des Balkankonflikts geriet das Land der Skipetaren ins europäische Bewußtsein. Am Ende des Jahres 1989 befand sich Albanien in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise, die fast Fünfzig Jahre andauerte kommunistische Diktatur hat das Albanien in den Bankrott geführt. Der Ausweg aus der Diktatur ist der Weg zur Demokratie. Die Demokratisierungsprozeß war eine Herausforderung für das isolierten Land.
Diese Hausarbeit konzentriert sich auf die Entwicklungen in Albanien nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Dabei werde ich nicht nur deren historischen Verlauf erläutern, sondern auch den politischen Wandel erklären, analysieren. Im ersten Teil der Hausarbeit werden die Entwicklungen, Ereignisse und die wichtigen Faktoren nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die neunziger Jahren dargestellt, die zum Umbruch der kommunistischen Diktatur in Albanien geführt haben.
Im zweiten Teil wird der politische Wandel in Albanien nach dem Ende des Ost-West Konflikts bis zur Gegenwart dargestellt, unter anderen die Entwicklungen in Albanien nach den Parlamentswahlen 1992 und 1996 und den Bürgerkrieg 1997 und die Unruhen im September 1998.
Schließlich werde ich in der Zusammenfassung erörtern, welche Auswirkungen auf dem Zustand des Landes die historischen und politischen Ereignissen von damals und heute haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bürgerkrieg- der Weg zur Macht

2.1. Der Weg zum kommunistischen Machtmonopol (1945-1960)

2.1.1. Grundzüge der albanischen Innenpolitik (1945-1960)

2.1.2. Grundzüge der albanischen Aussenpolitik (1945-1960)

2.2. Albanien auf Partnersuche (1961-1980)

2.3. Totale Isolation und wirtschaftlicher Bankrott (1981-1990)

2.4. Von Diktatur zur Anarchie (1991-1992)

2.4.1. Die Entwicklung des Parteiensystems in Albanien (1991-1992)

2.5. Der Machtwechsel (1992-1996)

2.5.1. Die innen- und Wirtschaftspolitik der neuen Regierung

2.5.2. Der Neuanfang in der Außenpolitik

2.6. 26. Mai 1996-der Rückkehr zur Diktatur!?

2.6.1. Der Staat als Feind und der Bürgerkrieg (1996-1997)

2.6.2. Auf den Weg in eine neue Isolation (1997-1999)

3. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen und politischen Transformationsprozess Albaniens von der stalinistischen Diktatur nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Ziel ist es, die entscheidenden Faktoren des Zusammenbruchs der Diktatur, den schwierigen Weg in die Demokratie sowie die strukturellen Probleme und Krisen der Nachwendezeit zu analysieren.

  • Historische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Politischer Wandel nach dem Ende des Ost-West-Konflikts
  • Analyse des Parteiensystems und der Parlamentswahlen
  • Wirtschaftliche Transformation und deren Krisen
  • Die Rolle internationaler Unterstützung für den Demokratisierungsprozess

Auszug aus dem Buch

2.1. Der Weg zum kommunistischen Machtmonopol 1945-1960

Anfang 1945 versuchte die Kommunistische Partei in unter dem Parteichef Enver Hoxha sogleich die erste Schritte zur Umwandlung in einen sozialistischen Staat nach sowjetischen Modell einzuleiten. Wirtschaftspolitisch bedeutete es : die Kollektivierung der Landwirtschaft und das Nutzen von Ressourcen für die Entwicklung der Schwerindustrie. Damit wollte die Kommunistische Partei(KPA) und die von ihr gebildete Provisorische Regierung in dieser Anfangsphase der Machtübernahme, zwei Ziele erreichen: die Konsolidierung der Macht und Errichtung eines Einparteistaats und die internationale Anerkennung seiner nicht legitimierten Regierung und der Kommunistischen Partei Albaniens als einziger politischen Kraft im Land. Dies war dringend notwendig für die albanischen Kommunisten, weil sie ohne diese Unterstützung von Ausland nicht in der Lage wären, in die Macht zu bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Zusammenbruch des kommunistischen Systems in Osteuropa und die spezifische Isolation Albaniens als Ausgangslage für die Analyse der demokratischen Transformation.

2. Bürgerkrieg- der Weg zur Macht: Das Kapitel beschreibt den internen Konflikt zwischen Partisanen und Nationalisten während des Zweiten Weltkriegs, der zur unlegitimierten Machtergreifung der Kommunisten führte.

2.1. Der Weg zum kommunistischen Machtmonopol (1945-1960): Hier werden die frühen Maßnahmen der Kommunistischen Partei zur Errichtung eines Einparteistaats und zur wirtschaftlichen Umgestaltung nach sowjetischem Vorbild erörtert.

2.1.1. Grundzüge der albanischen Innenpolitik (1945-1960): Der Fokus liegt auf der Konsolidierung der Herrschaft durch Verfolgung politischer Gegner und Säuberungen innerhalb der Partei.

2.1.2. Grundzüge der albanischen Aussenpolitik (1945-1960): Dieses Kapitel beleuchtet die wechselhaften außenpolitischen Beziehungen zu Jugoslawien und der Sowjetunion sowie die resultierende geopolitische Isolation.

2.2. Albanien auf Partnersuche (1961-1980): Es wird die ideologische Neuausrichtung hin zu China nach dem Bruch mit Moskau sowie die zunehmende gesellschaftliche Abschottung unter dem Motto "Allein gegen alle" analysiert.

2.3. Totale Isolation und wirtschaftlicher Bankrott (1981-1990): Das Kapitel untersucht die wirtschaftliche Stagnation, den Terror des Regimes und die tiefgreifende politische Krise der achtziger Jahre.

2.4. Von Diktatur zur Anarchie (1991-1992): Hier wird der Prozess der politischen Öffnung, das Aufkommen neuer Parteien und der soziale Zusammenbruch Anfang der neunziger Jahre beschrieben.

2.4.1. Die Entwicklung des Parteiensystems in Albanien (1991-1992): Es folgt eine Darstellung der Differenzierung des Parteienspektrums und des Machtkampfes zwischen den neugegründeten Kräften und der PAA.

2.5. Der Machtwechsel (1992-1996): Dieses Kapitel behandelt den Wahlsieg der Demokratischen Partei und die Versuche der neuen Regierung unter Berisha, marktwirtschaftliche Reformen einzuleiten.

2.5.1. Die innen- und Wirtschaftspolitik der neuen Regierung: Die Auswirkungen der Schocktherapie und die Personalpolitik der neuen Regierung stehen hier im Zentrum.

2.5.2. Der Neuanfang in der Außenpolitik: Es wird die vorsichtige Öffnung gegenüber dem Westen und die Suche nach internationaler Unterstützung erläutert.

2.6. 26. Mai 1996-der Rückkehr zur Diktatur!?: Das Kapitel beschreibt die autoritären Tendenzen im Vorfeld der Wahlen 1996 und die darauf folgende politische Polarisierung.

2.6.1. Der Staat als Feind und der Bürgerkrieg (1996-1997): Die Analyse fokussiert auf den Zusammenbruch der Pyramidenfirmen als Auslöser für den Bürgerkrieg und die Auflösung staatlicher Strukturen.

2.6.2. Auf den Weg in eine neue Isolation (1997-1999): Hier wird das Scheitern der neuen Regierung unter den Sozialisten und die Fortsetzung politischer Unruhen thematisiert.

3. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz über die schwierigen Startbedingungen Albaniens in die Demokratie und die anhaltende Abhängigkeit von ausländischer Hilfe.

Schlüsselwörter

Albanien, Demokratisierung, Kommunismus, Enver Hoxha, Diktatur, Transformationsprozess, Wirtschaftskrise, Bürgerkrieg, Parteiensystem, politische Isolation, Reformpolitik, Pyramidenfirmen, Machtwechsel, Ost-West-Konflikt, Gesellschaftswandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen und politischen Entwicklung Albaniens vom Ende des Zweiten Weltkriegs über die kommunistische Ära bis hin zum schwierigen demokratischen Transformationsprozess am Ende der neunziger Jahre.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Errichtung des stalinistischen Machtmonopols, der außenpolitischen Isolation, dem wirtschaftlichen Bankrott unter dem kommunistischen Regime sowie der Anarchie und den Reformversuchen der postkommunistischen Ära.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung und Analyse des politischen Wandels in Albanien, um zu verstehen, welche Faktoren zum Zusammenbruch der Diktatur geführt haben und warum die Demokratisierung des Landes mit derart massiven Krisen verbunden war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse historischer Dokumente, Parteiberichte, wirtschaftlicher Kennzahlen und politikwissenschaftlicher Sekundärliteratur, um die Ereignisse chronologisch und inhaltlich zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der kommunistischen Ära mit ihren verschiedenen Phasen der Ausrichtung (Jugoslawien, Sowjetunion, China) und die detaillierte Beschreibung der politischen und sozialen Umbrüche nach 1990, inklusive der Parlamentswahlen und des Bürgerkriegs 1997.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Albanien, Demokratisierung, Kommunismus, Diktatur, Transformationsprozess, Wirtschaftskrise, Bürgerkrieg und Parteiensystem charakterisieren.

Welche Bedeutung kommt den sogenannten "Pyramiden" für den Bürgerkrieg 1997 zu?

Der Zusammenbruch dieser Schneeballsysteme im Jahr 1996 führte dazu, dass ein Großteil der albanischen Bevölkerung seine Ersparnisse verlor, was in massive Demonstrationen und den völligen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung mündete.

Warum war der Weg in die Demokratie für Albanien so besonders schwierig?

Albanien hatte durch eine besonders lange und harte stalinistische Diktatur und eine extreme Isolation keine stabilisierenden Strukturen, zudem mangelte es an demokratischer Erfahrung und die wirtschaftliche Ausgangslage war im Vergleich zu anderen Ostblockstaaten desolat.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Albanien von Diktatur zur Demokratie
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Politikwissenschaft in Mainz)
Curso
Hauptseminar: Der politische und wirtschaftliche Reformprozeß in Osteuropa
Calificación
2,3
Autor
Edmond Rugji (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
29
No. de catálogo
V2772
ISBN (Ebook)
9783638116718
Idioma
Alemán
Etiqueta
Albanien Diktatur Demokratie Hauptseminar Reformprozeß Osteuropa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Edmond Rugji (Autor), 2000, Albanien von Diktatur zur Demokratie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2772
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