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Sozialisation. Gegenüberstellung der Definitionen und Diskussion

Titre: Sozialisation. Gegenüberstellung der Definitionen und Diskussion

Dossier / Travail , 2008 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Caroline Siwiecki (Auteur)

Sociologie - Généralités et fondements
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Begriffsdefinitionen eines
Fachbegriffes aus verschiedenen Fachlexika darzustellen, zu
vergleichen und auf ihre Pauschalität zu untersuchen. Hierbei
werden wir auf den Begriff der Sozialisation eingehen.
Als Hauptquellen wurden zwei Lexika Artikel ausgewählt, die auf
das Grundstudium der Erziehungswissenschaft ausgerichtet
sind. Zusätzlich beziehen wir uns auf einen Eintrag aus einem
Pädagogiklexikon. Im zweiten Kapitel folgen Eigendarstellungen
der Definitionen aus dem Wörterbuch der Pädagogik von
Winfried Böhm, sowie aus dem Wörterbuch Pädagogik von Horst
Schaub und Karl G. Zenke und eine Kurzdarstellung des
Begriffes aus dem Pädagogik- Lexikon von Gerd Reinhold,
Guido Pollak und Helmut Heim. Darauf folgt im dritten Kapitel ein
detaillierter Vergleich der beiden Hauptartikel, indem
Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden.
Dabei wird die dritte Quelle miteinbezogen. Das vierte Kapitel
wird als Diskussionsraum genutzt. Es wird versucht die Frage zu
klären, ob eine allumfassende Definition für Sozialisation
gefunden werden kann. Dabei wird besonders auf die daraus
folgende Problematik in der Wissenschaft eingegangen, ob der
Begriff der Sozialisation abschließend und umfassend definiert
werden kann, oder dieser einem stetigen Wandel unterliegt. Im
fünften Kapitel wird nun der Versuch einer eigenen Definition von
Sozialisation dargelegt, indem ein Kern aus den drei
wissenschaftlichen Lexika Artikeln gebildet wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialisation

2.1 Darstellung des Sozialisationsbegriffes aus dem „Wörterbuch der Pädagogik“ von Winfried Böhm

2.2 Darstellung des Sozialisationsbegriffes aus dem „Wörterbuch Pädagogik“ von Horst Schaub und Karl G. Zenke

2.3 Kurzdarstellung des Sozialisationsbegriffes aus dem „Pädagogik- Lexikon“ von Gerd Reinhold, Guido Pollak und Helmut Heim

3. Gegenüberstellung der Sozialisationsbegriffe

3.1 Gemeinsamkeiten der Definitionen

3.2 Unterschiede der Definitionen

4. Diskussion

4.1 Ist eine allumfassende Definition von Sozialisation möglich?

4.2 Wäre eine solche allumfassende Definition sinnvoll?

5. Eigene Definition von Sozialisation

6. Schlussbemerkung

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, verschiedene Begriffsdefinitionen von Sozialisation aus pädagogischen Fachlexika zu analysieren, einander gegenüberzustellen und auf ihre Allgemeingültigkeit sowie den Anspruch einer allumfassenden Definition zu prüfen.

  • Analyse und Vergleich von Sozialisationsbegriffen aus drei verschiedenen Fachlexika.
  • Untersuchung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der wissenschaftlichen Begriffsverwendung.
  • Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen einer allumfassenden Definition des Begriffs Sozialisation.
  • Erörterung der Bedeutung von Sozialisation für die Persönlichkeitsentwicklung und den gesellschaftlichen Fortschritt.
  • Formulierung einer eigenen Definition auf Basis der untersuchten Quellen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Darstellung des Sozialisationsbegriffes aus dem „Wörterbuch der Pädagogik“ von Winfried Böhm

Nach Winfried Böhms Verständnis ist Sozialisation, allgemein gesehen, die soziale Prägung eines Menschen durch die Umwelt und dem Milieu, in dem er sich befindet. Dabei wird Enkulturation, Personalisation und Erziehung in Abgrenzung zum Sozialisationsbegriff gesehen. Begründet wird dies folgendermaßen: Enkulturation dient nach seiner Auffassung zur kulturellen Bildung des Menschen, Personalisation ist die selbstständige Entfaltung der eigenen Personalität eines jeden Menschen und Erziehung dient ihm nur als Lernhilfe.

Sozialisation ist jedoch .nach Böhm. die reine Vergesellschaftung des (heranwachsenden) Menschen. Dies geschieht durch viele verschiedene, komplexe Prozesse, so genannte primäre und sekundäre Phasen, sowie Instanzen der Sozialisation wie zum Beispiel Familie, Vorschule, Schule, peer group, Beruf und Medien. Der Mensch passt sich den sozialen Selbstverständlichkeiten seiner Umwelt an. Dies bedeutet nichts anderes. als dass der Mensch Verhaltensmuster, Regeln, das Werte- und Normensystem, Denkweisen und Erwartungen übernimmt. Abhängig vom Forschungsinteresse wird dabei der kognitive, emotionale, motivationale, moralische oder sprachliche Faktor untersucht und des Weiteren die Abhängigkeit konkreter Lern-Erfahrungen von sozial-kulturellen und politisch- ökonomischen Rahmen-Bedingungen der Lebensumstände in den Soziotopen bzw. Gruppen nach Alter, Geschlecht, sozialer Herkunft, Konfession und Rasse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel legt das Ziel der Arbeit dar, das darin besteht, Fachdefinitionen von Sozialisation zu vergleichen und die Sinnhaftigkeit einer allumfassenden Begriffsbestimmung zu hinterfragen.

2. Sozialisation: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung und Ausarbeitung der Sozialisationsbegriffe aus drei wissenschaftlichen Nachschlagewerken von Böhm, Schaub/Zenke sowie Reinhold/Pollak/Heim.

3. Gegenüberstellung der Sozialisationsbegriffe: In diesem Kapitel werden die Definitionen analysiert, um gemeinsame Merkmale der Vergesellschaftung und Unterschiede in der Akzentuierung von Persönlichkeitsentwicklung und biologischen Faktoren aufzuzeigen.

4. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Schwierigkeit, eine allgemeingültige Definition zu finden, und erörtert, warum eine solche Starrheit für die wissenschaftliche Innovation kontraproduktiv wäre.

5. Eigene Definition von Sozialisation: Auf Basis der vorangegangenen Analyse entwickelt die Autorin eine eigene, synthetisierte Definition, die den Prozess als lebenslange Persönlichkeitsentwicklung im wechselseitigen Austausch mit der Umwelt beschreibt.

6. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Sozialisation aufgrund des ständigen gesellschaftlichen Wandels ein dynamischer Begriff bleiben muss und eine starre Definition die wissenschaftliche Entwicklung behindern würde.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und Fachlexika aufgeführt, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Sozialisationsforschung, Persönlichkeitsentwicklung, Vergesellschaftung, Pädagogik, Definition, Normen, Werte, Umwelt, Milieu, Lernprozess, Individuum, Gesellschaft, Anpassung, Erziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und dem Vergleich des Begriffs „Sozialisation“ anhand verschiedener pädagogischer Fachlexika, um dessen Bedeutung und theoretische Einbettung zu klären.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Vergesellschaftung des Individuums, der Einfluss von Instanzen wie Familie und Schule, sowie die Rolle der Persönlichkeitsentwicklung im Laufe des Lebens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es zu prüfen, ob eine allumfassende, allgemeingültige Definition von Sozialisation möglich und sinnvoll ist, oder ob der Begriff dynamisch bleiben muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der Literaturanalyse und den Vergleich von Fachdefinitionen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der wissenschaftlichen Theoriebildung herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Lexika-Artikel, deren vergleichende Analyse sowie eine kritische Diskussion zur Notwendigkeit einer starren Definition.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sozialisation, Vergesellschaftung, Persönlichkeitsentwicklung, pädagogische Fachlexika und gesellschaftlicher Wandel charakterisieren.

Warum hält die Autorin eine allumfassende Definition für problematisch?

Die Autorin argumentiert, dass eine starre Definition den wissenschaftlichen Fortschritt blockieren und die notwendige Anpassungsfähigkeit der Wissenschaft an gesellschaftliche Innovationen verhindern würde.

Wie unterscheidet sich die Definition von Böhm von der von Schaub und Zenke?

Während Böhm den Fokus stark auf die Vergesellschaftung legt, betonen Schaub und Zenke die aktive Rolle des Individuums bei der Gestaltung seiner eigenen Persönlichkeit.

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Résumé des informations

Titre
Sozialisation. Gegenüberstellung der Definitionen und Diskussion
Université
University of Duisburg-Essen  (Historische und allgemeine Pädagogik)
Note
2,0
Auteur
Caroline Siwiecki (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
16
N° de catalogue
V275531
ISBN (ebook)
9783656682486
ISBN (Livre)
9783656682455
Langue
allemand
mots-clé
Sozialisation Definition Sozialisation Begriff Sozialisation Bedeutung Sozialisation Sozialisationsprozess Sozialisationsforschung Persönlichkeit Persönlichkeitsentwicklung Entwicklungsprozess Sozialisationsinstanz Sozialisationsinstanzen Soziokulturell Gesellschaft Individuum Gesellschaft Gesellschaft Individualität Individuum Menschenbild
Sécurité des produits
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Citation du texte
Caroline Siwiecki (Auteur), 2008, Sozialisation. Gegenüberstellung der Definitionen und Diskussion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275531
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Extrait de  16  pages
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