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Struktur und Organisation der Sozialen Arbeit: Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg (Kolpingwerk)

Title: Struktur und Organisation der Sozialen Arbeit: Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg (Kolpingwerk)

Term Paper , 2011 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Annett Hornung (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Im Verlauf seiner Geschichte wuchs das Kolpingwerk mit rund 450.000 Mitgliedern zu einem der ältesten und größten Sozialwerke der katholischen Kirche, es wurde ursprünglich 1849 von Adolph Kolping2 als erster katholischer Gesellenverein gegründet. 1850 wandelte sich dieser zum Kolping-Verband, welcher schließlich 1935 neu strukturiert und zum ‚Kolpingwerk‘ umbenannt wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg

1.1. Historie und Organisationsform

1.2. Selbstbild/Leitgedanken im sozialen Sicherungssystem – das Ziel ist der Mensch.

1.3. Interventionsformen und Tätigkeitsfelder

1.4. Methoden und Einbindung der Tätigkeiten im QM

2. Positionierung der Kolping-Bildungs-gGmbH im sozialen System

2.1. Bildungshilfe als soziale Dienstleistung

2.2. Positionierung im Wohlfahrts-Dreieck

3. Der Sozialstaat globalisiert sich

3.1. Subsidiarität im Blickwinkel von Inhalt und Nutzen

3.2. „Arbeitsteilung“ zwischen öffentlichen und freien Trägern – pro und contra

3.3. Probleme in der Zusammenarbeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturelle und organisatorische Einbettung der Kolping-Bildungs-gGmbH innerhalb des deutschen Wohlfahrtssystems, analysiert deren Positionierung im Spannungsfeld zwischen Staat und Markt und reflektiert die Auswirkungen aktueller sozialstaatlicher Transformationsprozesse auf die Arbeit freier Träger.

  • Historische Entwicklung und organisationsrechtliche Struktur des Kolpingwerks.
  • Methodische Ansätze und Qualitätssicherung in der sozialen Bildungsarbeit.
  • Die ökonomische und soziale Positionierung im Wohlfahrts-Dreieck.
  • Die Relevanz und Herausforderungen des Subsidiaritätsprinzips.
  • Die Folgen der Ökonomisierung und Standardisierung für die Zusammenarbeit zwischen freien und öffentlichen Trägern.

Auszug aus dem Buch

1.1. Historie und Organisationsform

Im Verlauf seiner Geschichte wuchs das Kolpingwerk mit rund 450.000 Mitgliedern zu einem der ältesten und größten Sozialwerke der katholischen Kirche, es wurde ursprünglich 1849 von Adolph Kolping als erster katholischer Gesellenverein gegründet. 1850 wandelte sich dieser zum Kolping-Verband, welcher schließlich 1935 neu strukturiert und zum ‚Kolpingwerk‘ umbenannt wurde. Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg ist eine 100%ige Tochter des Kolping-Bildungswerkes in der Diözese Augsburg e.V. Es wurde die Form der gemeinnützigen GmbH gewählt, m.E. um sowohl steuerrechtliche Vorteile (Befreiung von Körperschaft- und Gewerbesteuer, teilweise Wegfall der Umsatzsteuer, bei Zweckleistungen reduzierter Steuersatz von 7 %) zu nutzen, als auch die Berechtigung zu besitzen, Spenden zu quittieren. Die GmbH haftet auch nur mit ihrem Stammkapital. Die Rechtsform GmbH ermöglicht, statt der in Vereinen üblichen Ehrenämter hauptamtlich tätige Geschäftsführer und Mitarbeiter einzusetzen. Um dies zu finanzieren, muss die gGmbH allerdings auch in gewisser Weise gewinnorientiert/kostenmeidend arbeiten. Der einzige Gesellschafter ist in unserem Falle das Kolping-Bildungswerk.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg: Dieses Kapitel erläutert die historische Entstehung des Kolpingwerks und analysiert die Entscheidung für die Rechtsform der gemeinnützigen GmbH sowie das Selbstbild der Organisation.

2. Positionierung der Kolping-Bildungs-gGmbH im sozialen System: Hier wird die Rolle der gGmbH als Dienstleister im Bildungsbereich sowie ihre spezifische Verortung innerhalb des Wohlfahrts-Dreiecks zwischen Markt, Staat und Haushalten dargestellt.

3. Der Sozialstaat globalisiert sich: Dieses Kapitel diskutiert die Transformation des Subsidiaritätsprinzips, die veränderte Arbeitsteilung zwischen Trägern sowie aktuelle Probleme in der Zusammenarbeit unter dem Einfluss ökonomischer Steuerungsstrategien.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Kolping-Bildungs-gGmbH, Sozialstaat, Subsidiarität, Wohlfahrts-Dreieck, Freie Träger, Qualitätsmanagement, Bildungshilfe, Ökonomisierung, Leistungsverträge, Ehrenamt, Sozialpolitik, Soziale Dienstleistung, Gemeinnützigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Struktur und Organisation der Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg und deren Einbettung in das deutsche Sozial- und Wohlfahrtssystem.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Organisationsform, das Qualitätsmanagement, das Subsidiaritätsprinzip und die komplexen Abhängigkeiten freier Träger von staatlichen Aufträgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die Kolping-Bildungs-gGmbH in einem globalisierten und ökonomisch unter Druck stehenden Sozialstaat positioniert und welche Auswirkungen dies auf ihre pädagogische Arbeit hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse der Organisationsstruktur sowie einer theoretischen Einordnung der Trägerschaft in den Kontext aktueller sozialpolitischer Diskurse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die historische Entwicklung, die operative Einbindung von QM-Methoden sowie die theoretischen Herausforderungen der Subsidiarität im Kontext knapper öffentlicher Kassen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Sozialstaat, Subsidiarität, Wohlfahrts-Dreieck und Soziale Dienstleistung charakterisieren.

Warum wurde die Rechtsform der gemeinnützigen GmbH gewählt?

Die Wahl fiel primär aufgrund steuerrechtlicher Vorteile und der Möglichkeit, hauptamtliches Personal professionell einzusetzen, anstatt auf ehrenamtliche Strukturen angewiesen zu sein.

Welche Auswirkungen hat die Ökonomisierung auf die Zusammenarbeit?

Der finanzielle Druck führt zu Dumpingpreisen und einer zunehmenden Standardisierung, was die Arbeitsqualität gefährden und Kompetenzgerangel sowie Behördenwillkür begünstigen kann.

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Details

Title
Struktur und Organisation der Sozialen Arbeit: Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg (Kolpingwerk)
College
University of Applied Sciences Münster  (Fachbereich Sozialwesen)
Course
Fachwissenschaftliche und gesellschaftsstrukturelle Zugänge zur Sozialen Arbeit
Grade
1,0
Author
Annett Hornung (Author)
Publication Year
2011
Pages
12
Catalog Number
V275502
ISBN (eBook)
9783656684664
ISBN (Book)
9783656684640
Language
German
Tags
struktur organisation sozialen arbeit kolping-bildungs-ggmbh augsburg kolpingwerk
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annett Hornung (Author), 2011, Struktur und Organisation der Sozialen Arbeit: Die Kolping-Bildungs-gGmbH Augsburg (Kolpingwerk), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275502
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