Überflieger, Underachiever, Supersapiens. Dies sind nur einige der bekannten Schlagwörter, die prägnant für die Beschäftigung mit der Thematik von hochbegabten Kindern in unserer Gesellschaft sind. Erkenntnisleitende Fragen wie „Was steckt hinter dem zunächst undurchsichtig wirkenden Begriff „hochbegabt“?“, „Wer wird als solches bezeichnet und wie kann ein Lehrer ein entsprechendes Elterngespräch initiieren und moderieren?“ stellen die Grundlage der vorliegenden Arbeit dar.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Sind alle Kinder mit guten schulischen Leistungen hochbegabt? - Eine Begriffsdefinition
- Die Rolle des Lehrers/ der Lehrerin
- Das Elterngespräch und seine Herausforderungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, hochbegabte Kinder im schulischen Kontext zu erkennen und zu fördern. Sie analysiert das Elterngespräch als eine zentrale Episode in diesem Prozess, wobei der Fokus auf der Rolle des Lehrers/ der Lehrerin und den spezifischen Schwierigkeiten liegt.
- Definition und Merkmale von Hochbegabung
- Die Rolle des Lehrers/ der Lehrerin bei der Erkennung und Förderung von Hochbegabung
- Herausforderungen in der Kommunikation mit Eltern hochbegabter Kinder
- Strukturierung und Moderation von Elterngesprächen
- Unterstützung und Förderung von hochbegabten Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Problematik von Hochbegabung vor und erläutert die Bedeutung des Elterngesprächs für die Förderung dieser Kinder.
- Sind alle Kinder mit guten schulischen Leistungen hochbegabt? - Eine Begriffsdefinition: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Ansätze zur Definition von Hochbegabung, darunter IQ-Tests und verhaltensbasierte Kriterien. Es zeigt auf, dass Hochbegabung nicht nur auf schulische Leistungen beschränkt ist und vielfältige Facetten umfasst.
- Die Rolle des Lehrers/ der Lehrerin: Hier werden die Aufgaben und Herausforderungen des Lehrers/ der Lehrerin bei der Identifikation und Förderung von hochbegabten Kindern dargestellt. Die Bedeutung der Kommunikation mit Eltern und die Notwendigkeit von gezielten Fördermaßnahmen werden hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Hochbegabung, Elterngespräch, Lehrerrolle, Förderung, Begriffsdefinition, IQ-Tests, Verhaltensmerkmale, Kommunikation, Beratung, Schulische Unterstützung, Talente, Sensibilität, Entwicklungsprofile, Herausforderungen.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Hochbegabung bei Kindern definiert?
Hochbegabung wird meist über einen IQ-Wert ab 130 definiert, umfasst aber auch vielfältige Talente und Persönlichkeitsmerkmale, die über rein schulische Leistungen hinausgehen.
Was ist ein "Underachiever"?
Als Underachiever bezeichnet man hochbegabte Kinder, deren schulische Leistungen deutlich unter ihrem tatsächlichen intellektuellen Potenzial liegen, oft aufgrund von Unterforderung oder Motivationsmangel.
Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Erkennung von Hochbegabung?
Lehrkräfte sind oft die ersten, die besondere Begabungen bemerken. Sie müssen sensibel für Verhaltensauffälligkeiten sein und den Kontakt zu den Eltern suchen, um gezielte Förderung einzuleiten.
Wie sollte ein Elterngespräch bei Hochbegabungsverdacht gestaltet werden?
Das Gespräch sollte partnerschaftlich und lösungsorientiert geführt werden. Der Lehrer fungiert als Berater und Moderator, um gemeinsame Wege zur Förderung des Kindes zu finden.
Welche Herausforderungen gibt es in der Kommunikation mit Eltern?
Herausforderungen können übersteigerte Erwartungen, Ängste vor Etikettierung oder Unstimmigkeiten über den Förderbedarf des Kindes sein.
- Quote paper
- Laura Baier (Author), 2014, Hochbegabte Kinder als Herausforderung für Lehrkräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275139