Um den Outsourcing-Prozess erfolgreich durchzuführen und erfolgreich zu beenden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. In dieser Arbeit werden im ersten Teil die dafür notwendigen Voraussetzungen erläutert; dem folgt die Beschreibung notwendiger Management-Bedingungen. Die Charakterisierung des Outsourcing wird abgerundet mit der Positionierung von Outsourcing-Formen und der Bestimmung relevanter Determinanten.
Inhaltsverzeichnis
1 Voraussetzungen
1.1 Die Wertschöpfung in der Fertigungs-Industrie
1.1.1 Wertschöpfungs-, Fertigungs- und Leistungstiefe
1.2 Die Fertigungs-Logistik
1.2.1 Logistiknetzwerke und Lieferantenparks
1.2.2 Supply Chain Management (SCM) und SCOR-Modell
1.2.3 Product Lifecycle Management (PLM)
1.3 Outsourcing-Prozess und Partner
1.3.1 Anforderungen und Erwartungen des Outsourcers
1.3.2 Anforderungen und Erwartungen des OS-Partners
2 Management Bedingungen
2.1 Outsourcing-Management in Bezug auf den Standort
2.1.1 Standort-Management
2.1.2 Infrastruktur-Management
2.2 Outsourcing-Management in Bezug auf Outsourcing-Partner
2.2.1 Partner- und Ressourcen-Management
2.2.2 Customer Relationship Management (CRM)
2.3 Outsourcing-Management in Bezug auf Qualität
2.3.1 Change Management und Due-Dilligence-Untersuchung
2.3.2 Innovations-Management und Wertketten-Management
3 Outsourcing-Formen und deren Positionierung in der Fertigung
4 Determinanten des Outsourcing-Prozesses in der Fertigung
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die notwendigen Voraussetzungen und Management-Bedingungen, die für einen erfolgreichen Outsourcing-Prozess in der Fertigungsindustrie erfüllt sein müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit durch Konzentration auf Kernkompetenzen zu steigern.
- Wertschöpfungsstrukturen und Fertigungslogistik in der Industrie
- Strategisches Management von Outsourcing-Partnern und Standorten
- Einsatz von SCM-, CRM- und PLM-Systemen
- Qualitätsmanagement und Change-Prozesse
- Determinanten und Formen des Outsourcing
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Wertschöpfungs-, Fertigungs- und Leistungstiefe
Bei der Outsourcing-Entscheidung stehen Themen wie „Eigenfertigung“ oder „Fremdbezug“ im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang sind viele Begriffe entstanden; darunter auch Wertschöpfungs-, Fertigungs- und Leistungstiefe [Wild06: 3], [EiSc04].
Die Wertschöpfungstiefe stellt den Umfang an der Wertschöpfung dar, den ein Unternehmen durch den Eigenanteil der Leistungsstellung im Verhältnis zur insgesamt erforderlichen Wertschöpfung für ein Produkt erbringt. Die Fertigungstiefe eines Produkts ist der Anteil eines Produktes in Eigenfertigung. Die Leistungstiefe beinhaltet den gesamten Prozess der Leistungsstellung, einschließlich der Aufgaben in der Administration und Dienstleistungen. Die Abbildung 1-4 zeigt diese Zusammenhänge.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Voraussetzungen: Erläutert die Grundlagen der Wertschöpfung, die Rolle der Fertigungslogistik sowie die notwendigen Anforderungen an Outsourcer und Partner.
2 Management Bedingungen: Beschreibt strategische Managementanforderungen in den Bereichen Standortwahl, Partnerbeziehung, CRM und Qualitätsmanagement.
3 Outsourcing-Formen und deren Positionierung in der Fertigung: Klassifiziert die verschiedenen Outsourcing-Wellen und identifiziert die für Outsourcing prädestinierten Industriebranchen.
4 Determinanten des Outsourcing-Prozesses in der Fertigung: Analysiert kritische Einflussfaktoren wie Kosten, Zeit, Qualität und Risiko, die bei der Entscheidung zwischen Eigen- und Fremdfertigung eine Rolle spielen.
5 Fazit: Fasst die Kernerkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prozessanalyse für den Outsourcing-Erfolg.
Schlüsselwörter
Outsourcing, Fertigungsindustrie, Wertschöpfungstiefe, Fertigungslogistik, Supply Chain Management, SCM, Product Lifecycle Management, PLM, Customer Relationship Management, CRM, Standortmanagement, Innovationsmanagement, Prozessoptimierung, Kernkompetenz, Eigenfertigung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über die Strategien und Bedingungen für erfolgreiches Outsourcing in der Fertigungsindustrie.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder umfassen Wertschöpfung, Logistik-Konzepte, Management-Bedingungen, verschiedene Outsourcing-Formen sowie die wichtigsten Determinanten der Entscheidungsprozesse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Unternehmen ihre Fertigungsprozesse erfolgreich an externe Partner auslagern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Industriestudien basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Voraussetzungen (Logistik, Wertschöpfung), die Management-Bedingungen (Standort, Qualität, Partner) und die Bestimmung von Outsourcing-Formen und Determinanten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen neben Outsourcing und Fertigungstiefe auch SCM, CRM, PLM sowie das strategische Management von Wettbewerbsfaktoren.
Welche Rolle spielt die Logistik bei Outsourcing-Projekten?
Die Logistik ist ein wesentlicher Bestandteil, da sie durch SCM-Konzepte zur Steigerung der Effizienz und zur Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette beiträgt.
Warum ist das "Change Management" bei Outsourcing so bedeutsam?
Da Outsourcing oft mit Personalveränderungen und kulturellen Integrationen einhergeht, ist Change Management entscheidend, um Produktivitätseinbrüche zu vermeiden und die Mitarbeiterbindung zu sichern.
Wie unterscheiden sich "Eigenfertigung" und "Fremdbezug" in der Bewertung?
Beide Optionen werden anhand von zehn Faktoren (u.a. Kosten, Qualität, Risiko, Zeit) bewertet, um eine optimale Strategie für das jeweilige Unternehmen zu finden.
- Arbeit zitieren
- Dr.-Ing. Vinod Talgeri (Autor:in), 2008, Outsourcing in der Fertigungsindustrie. Ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273403