Diese Arbeit besteht aus zwei Hauptteilen. Der erste Teil bezieht sich auf die Hauptargumente von Walzer (2000), während sich der zweite Teil kritisch mit den Argumenten beschäftigt und auch Sekundärliteratur miteinbezieht.
Walzer, M. (2000). „Komplexe Gleichheit“, übers. v. Herkommer, A., in: Krebs, A. (Hg), Gleichheit oder Gerechtigkeit, Texte der neuen Egalitarismuskritik (S. 172-214). Suhrkamp: Frankfurt/Main.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 2. DARSTELLUNG DER HAUPTARGUMENTE WALZERS
- 3. STELLUNGNAHME, KRITISCHE REFLEXION UND EINBEZUG VON SEKUNDÄRLITERATUR
- 4. QUELLENNACHWEIS
- 4.1. PRIMÄRLITERATUR
- 4.2. SEKUNDÄRLITERATUR
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit analysiert und reflektiert Michael Walzers Theorie der "Komplexen Gerechtigkeit" (2000). Der Fokus liegt dabei auf der kritischen Auseinandersetzung mit den Hauptargumenten Walzers und ihrer Einbettung in die Diskussion der Verteilungsgerechtigkeit.
- Kritik an bisherigen Ansätzen der Verteilungsgerechtigkeit
- Bedeutung von kulturellen und historischen Besonderheiten
- Entwicklung einer Theorie der sozialen Güter
- Vielfältige Distributionssphären und Verteilungsprinzipien
- Abgrenzung von universalen und kontextbezogenen Gerechtigkeitstheorien
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung stellt die Struktur und den Aufbau der Arbeit dar. Sie verdeutlicht, dass die Arbeit aus zwei Hauptteilen besteht: der Darstellung der Hauptargumente Walzers und der kritischen Reflexion dieser Argumente unter Einbezug von Sekundärliteratur.
- Kapitel 2: Darstellung der Hauptargumente Walzers
Dieses Kapitel stellt die zentralen Argumente von Walzers "Komplexer Gerechtigkeit" dar. Es zeigt, wie Walzer die Konzeption seiner Verteilungsgerechtigkeitstheorie entwickelt und dabei Kritik an bestehenden Ansätzen, insbesondere an John Rawls Urzustand, übt. Walzer argumentiert, dass die Komplexität der Verteilungsgerechtigkeit in der bisherigen Literatur zu wenig berücksichtigt wird.
- Kapitel 3: Stellungnahme, kritische Reflexion und Einbezug von Sekundärliteratur
Im dritten Kapitel wird eine kritische Auseinandersetzung mit den Argumenten Walzers geführt. Es werden die Stärken und Schwächen der Theorie beleuchtet und die Position Walzers im Kontext der Sekundärliteratur diskutiert. Die Kapitel erläutern, wie Walzer mit seiner Theorie der sozialen Güter die Bedeutung von kulturellen und historischen Bedingungen für die Verteilungsgerechtigkeit betont.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Gerechtigkeit, Verteilungsgerechtigkeit, komplexe Gerechtigkeit, Michael Walzer, soziale Güter, Distributionssphären, Verteilungsprinzipien, Kultur, Geschichte, Kritik, Sekundärliteratur.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Michael Walzer unter "Komplexer Gerechtigkeit"?
Walzer argumentiert, dass Gerechtigkeit nicht nach einem einzigen universellen Prinzip funktioniert, sondern dass verschiedene soziale Güter in unterschiedlichen Sphären nach jeweils eigenen Kriterien verteilt werden müssen.
Wie grenzt sich Walzer von John Rawls ab?
Während Rawls nach universellen Prinzipien im "Urzustand" sucht, betont Walzer die Bedeutung von kulturellen und historischen Kontexten für das Verständnis von Gerechtigkeit.
Was sind "Distributionssphären"?
Es sind abgegrenzte Bereiche des gesellschaftlichen Lebens (z.B. Bildung, Geld, politische Macht), in denen spezifische Verteilungsregeln gelten sollten, um Tyrannei zu verhindern.
Welche Rolle spielen "soziale Güter" in Walzers Theorie?
Güter haben laut Walzer keine objektive Bedeutung; ihr Wert und die Regeln ihrer Verteilung ergeben sich aus dem gemeinsamen Verständnis einer Gemeinschaft.
Was ist das Ziel der kritischen Reflexion in dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht die Stärken und Schwächen von Walzers Ansatz unter Einbeziehung von Sekundärliteratur, um seine Position in der Egalitarismuskritik zu bestimmen.
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- Christoph Burger (Autor), 2013, Michael Walzers "Komplexe Gerechtigkeit". Eine kritische Reflexion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267879