Diese Arbeit behandelt in sachlicher und kritischer Weise den Prozess der Bildung der Treuhandanstalt in der DDR und verfolgt ihre Geschichte in der BRD bis 1994. Zentrales Anliegen ist dabei aufzudecken, welche Schritte nötig waren die Teuhandanstalt zu gründen und welche Folgen dieser Schritt auf das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben in der ehemaligen DDR hatte.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wirtschaftliche Vereinigung
- „Die DM kommt" - Der Weg in die wirtschaftliche und monetäre Einheit
- Das Projekt „Treuhand"
- Die Treuhandanstalt als Projektionsfläche
- „Blühende Landschaften" und enttäuschte Erwartungen
- Anschluss statt Einheit?
- Der „gefiihlte Sieg"
- „Blühende Landschaften" und enttäuschte Erwartungen
- Fazit
- Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Treuhandanstalt und ihrer Rolle im Wiedervereinigungsprozess der beiden deutschen Staaten von 1989 bis 1994. Sie analysiert die wirtschaftliche Vereinigung, die Entstehung der Treuhandanstalt und ihre Auswirkungen auf die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Die Arbeit zielt darauf ab, die Geschichte der Treuhandanstalt im Kontext der deutschen Wiedervereinigung zu verstehen und die unterschiedlichen Deutungsmuster und Erwartungen zu beleuchten.
- Die wirtschaftliche Vereinigung und die Rolle der Treuhandanstalt
- Die Entstehung und Organisation der Treuhandanstalt
- Die Auswirkungen der Treuhandanstalt auf die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft
- Die unterschiedlichen Deutungsmuster und Erwartungen in Bezug auf die Treuhandanstalt
- Das Scheitern oder der Erfolg des Projekts „Treuhand"
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Treuhandanstalt und ihre Rolle im Wiedervereinigungsprozess ein. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Bedeutung der Treuhandanstalt als Projektionsfläche für soziale, wirtschaftliche und politische Reformprozesse. Das erste Kapitel befasst sich mit der wirtschaftlichen Vereinigung und den Vorläufern der Treuhandanstalt. Es analysiert die wirtschaftliche und monetäre Einheit zwischen der DDR und der BRD und die Entstehung der Treuhandanstalt als Instrument zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens. Das zweite Kapitel untersucht die Treuhandanstalt als Projektionsfläche für Erwartungen und Enttäuschungen. Es beleuchtet die unterschiedlichen Deutungsmuster und die Folgen der Privatisierung für die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet die Bedeutung der Treuhandanstalt als einmalige Institution in der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Treuhandanstalt, die deutsche Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Vereinigung, die Privatisierung, das Volkseigentum, die ostdeutsche Wirtschaft, die ostdeutsche Gesellschaft, die Erwartungen und Enttäuschungen, das Scheitern und der Erfolg des Projekts „Treuhand". Die Arbeit beleuchtet die Geschichte der Treuhandanstalt und ihre Rolle im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Sie analysiert die unterschiedlichen Deutungsmuster und die Folgen der Privatisierung für die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Die Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Bild der Treuhandanstalt und ihrer Auswirkungen auf die deutsche Wiedervereinigung zu zeichnen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte die Treuhandanstalt im Wiedervereinigungsprozess?
Die Treuhandanstalt war das zentrale Instrument zur Privatisierung und Reorganisation des ehemaligen Volkseigentums der DDR zwischen 1990 und 1994.
Warum wurde die Treuhandanstalt oft als „Projektionsfläche“ bezeichnet?
Sie wurde zum Symbol für die enttäuschten Erwartungen vieler Ostdeutscher an die „blühenden Landschaften“ und für den empfundenen wirtschaftlichen Anschluss statt einer echten Einheit.
Was war das Ziel der wirtschaftlichen und monetären Einheit?
Das primäre Ziel war die Einführung der D-Mark in der DDR und die Überführung der Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft.
Welche Folgen hatte die Arbeit der Treuhand für die ostdeutsche Gesellschaft?
Die radikale Privatisierung führte zu massiven Arbeitsplatzverlusten und einem tiefgreifenden Strukturwandel, der das Gesellschaftsleben nachhaltig veränderte.
Wird die Treuhandanstalt in der Arbeit eher als Erfolg oder Scheitern gewertet?
Die Arbeit analysiert das Projekt sachlich und kritisch, beleuchtet sowohl die notwendigen Schritte zur Gründung als auch die oft verheerenden sozialen Folgen.
- Arbeit zitieren
- Alexander Sievers (Autor:in), 2012, Eine Einheit mit Schwierigkeiten. Die Treuhandanstalt und ihre Rolle im Wiedervereinigungsprozess beider deutscher Staaten 1989 bis 1994, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266084