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Ein Lesetagebuch führen anhand "Der Hobbit"

Mit Interpretationen und ausgearbeiteten Aufgaben für die Schule

Title: Ein Lesetagebuch führen anhand "Der Hobbit"

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sabrina Wehrl (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Parallel zur vorliegenden Lektüre soll ein Lesetagebuch für Schüler/innen geführt werden, welches zum besseren Verständnis des Buches führen soll. Zunächst wird beschrieben, was ein Lesetagebuch darstellt und welche Möglichkeiten sich mit ihm bieten. Anschließend werden die allgemeinen Informationen zum Lesetagebuch auf den Hobbit übertragen und dargelegt, welche Umsetzungsmöglichkeiten es gibt. Hierfür wurden Arbeitsaufträge selbsterstellt, welchen eine didaktische Kommentierung folgt. Natürlich gibt es keine Mustervorgabe, die erstellten Aufgaben sowie weitere Vorschläge sollen als Anregungen für weiterführende Ideen der Lehrkräfte dienen. Die erstellten Aufgaben sowie weitere Anregungen lehnen sich an die Inhalte des bayrischen Hauptschullehrplans der Sekundarstufe I für das Fachprofil Deutsch an. Im Anschluss an die Möglichkeiten zur Führung eines Lesetagebuchs zur Lektüre ‚der kleine Hobbit‘ folgt eine Interpretation des Buches. Hierbei wird zunächst auf das Vorkommen fantastischer Elemente eingegangen. Im Anschluss wird das Buch als eine Initiationsgeschichte aufgefasst, bei der der Protagonist auf ein bisher unbekanntes Problem stößt und dieses bewältigen muss. Nachdem desweiteren auf die Interpretationsmöglichkeit der Queste und auf die Einbindung von Motiven der Romantik eingegangen wird, erfolgt abschließend eine Analyse, inwiefern der Hobbit im Buch als Held fungiert oder nicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Das Lesetagebuch allgemein

2.1 Selbsterstellte Arbeitsaufträge zur Lektüre „der kleine Hobbit“ mit didaktischer Kommentierung

2.2 Weitere Möglichkeiten zur Führung eines Lesetagebuchs

3. Interpretation

3.1 Fantastische Elemente in „der kleine Hobbit“

3.2 ‚Der kleine Hobbit‘ als Inititationsgeschichte

3.3 ‚Der kleine Hobbit‘ als Queste

3.4 Einbindung von Motiven der Romantik

3.5 Bilbo als Held?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz eines Lesetagebuchs als didaktisches Instrument im Deutschunterricht am Beispiel von J.R.R. Tolkiens „Der Hobbit“. Ziel ist es, den Mehrwert der Tagebuchführung für das Leseverständnis, die Schreibkompetenz und die persönliche Reifung der Schüler zu analysieren sowie durch eine literaturwissenschaftliche Interpretation des Werkes Anknüpfungspunkte für den Unterricht aufzuzeigen.

  • Didaktische Potenziale und Risiken des Lesetagebuchs im Deutschunterricht
  • Praktische Umsetzungsmöglichkeiten und Arbeitsaufträge für die Sekundarstufe I
  • Analyse des Werkes als Initiationsgeschichte und Queste
  • Einbindung romantischer Motive und die Heldenfrage im Kontext der Bilbo-Beutlin-Figur

Auszug aus dem Buch

3.1 Fantastische Elemente in „der kleine Hobbit“

Da das Buch „der kleine Hobbit“ zur Fantastischen Kinderliteratur zählt, enthält es offensichtlich sehr viele fantastische Elemente, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. Die Fantastik ist als ein Genre der Grenzüberschreitung bzw. der Schwellenexistenz gekennzeichnet.

Typisch für einen fantastischen Roman ist die sekundäre Welt. Sie entzieht sich zwar oftmals naturwissenschaftlichen Erklärungen, hat aber nichts Willkürliches an sich, sondern ist an Regeln und Gesetzmäßigkeiten gebunden. Nach dem Zwei-Welten Modell von Koch 1959 und Nikolajeva existieren zwei Welten oder Wirklichkeiten innerhalb einer Erzählung. Es wird von einer primären Welt ausgegangen, die der unseren gleicht und einer sekundären Welt mit magischen Elementen. Diese sekundäre Welt wird von Bewohnern der primären Welt, den Bewohnern des Auenlands nicht betreten. Es erscheint als selbstverständlich, sprechende Tiere vorzufinden, wie beispielsweise den Raben Roäc oder den bösen Drachen Smaug.

Ein zentrales Motiv ist hierbei die fantastische Reise in diese sekundäre Welt. Man bereist eine völlig fremde Welt, eine Reise in unerforschte Räume, bei der physikalische Gesetzmäßigkeiten von Raum und Zeit nicht berücksichtigt werden. Man verstößt bewusst gegen Logik, Magie wird verwendet um Naturgesetze außer Kraft zu setzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführende Darlegung der Zielsetzung, das Lesetagebuch als methodisches Begleitmedium für die Lektüre des Hobbits zur Kompetenzförderung im Deutschunterricht einzusetzen.

2. Das Lesetagebuch allgemein: Theoretische Fundierung des Lesetagebuchs als Methode zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenz sowie Abwägung von Chancen und Risiken.

2.1 Selbsterstellte Arbeitsaufträge zur Lektüre „der kleine Hobbit“ mit didaktischer Kommentierung: Vorstellung konkreter, schülerorientierter Aufgabenformate zur Arbeit mit der Lektüre unter Berücksichtigung des bayerischen Lehrplans.

2.2 Weitere Möglichkeiten zur Führung eines Lesetagebuchs: Erweiterung des methodischen Repertoires durch kreative Zugänge wie Steckbriefe, Rollenspiele und weiterführende Rechercheaufgaben.

3. Interpretation: Einleitung in den interpretatorischen Teil der Arbeit, der verschiedene literaturwissenschaftliche Analyseebenen fokussiert.

3.1 Fantastische Elemente in „der kleine Hobbit“: Untersuchung der spezifischen Genremerkmale, insbesondere des Zwei-Welten-Modells und des Motivs der fantastischen Reise.

3.2 ‚Der kleine Hobbit‘ als Inititationsgeschichte: Analyse der Reifung Bilbo Beutlins vom unerfahrenen Hobbit zum verantwortungsbewussten Protagonisten im Kontext der Adoleszenz.

3.3 ‚Der kleine Hobbit‘ als Queste: Betrachtung des Handlungsverlaufs als Heldenreise, die nicht nur die Suche nach einem Schatz, sondern primär die innere Charakterentwicklung umfasst.

3.4 Einbindung von Motiven der Romantik: Einordnung zentraler Motive wie der Suche, des Abenteuers und des Wanderers in den romantischen Kontext.

3.5 Bilbo als Held?: Kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Heldenbegriff und der Rolle Bilbos als Identifikationsfigur, die durch persönliches Wachstum besticht.

Schlüsselwörter

Lesetagebuch, Der kleine Hobbit, J.R.R. Tolkien, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Fantastik, Initiationsgeschichte, Queste, Romantik, Bilbo Beutlin, Heldenreise, Didaktik, Sekundarstufe I, Lesemotivation, Schreibkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der didaktischen Nutzung eines Lesetagebuchs als Begleitmedium zur Lektüre von „Der Hobbit“ von J.R.R. Tolkien im Deutschunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben der methodischen Anleitung zur Führung eines Lesetagebuchs bildet die literaturwissenschaftliche Analyse des Romans, etwa als Initiationsgeschichte oder Queste, einen Schwerpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Lehrkräften Anregungen zu geben, wie Schüler durch kreative Aufgaben ihr Textverständnis vertiefen und ihre Schreibkompetenz im Rahmen einer produktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus fachdidaktischer Reflexion (Methodik des Lesetagebuchs) und literaturwissenschaftlicher Analyse (Interpretation des Textes).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Einführung, die Präsentation selbsterstellter Arbeitsmaterialien sowie eine vertiefende Interpretation des Romans hinsichtlich fantastischer, initiationsbezogener und romantischer Motive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lesetagebuch, Didaktik, Initiationsgeschichte, Heldenreise und literarische Kompetenz charakterisieren.

Wie unterscheidet sich Bilbo Beutlin von einem klassischen Helden?

Im Gegensatz zum klassischen Helden, der durch große Schlachten und körperliche Stärke definiert wird, wächst Bilbo durch innere Reifung und das Meistern von Situationen über seine ursprünglichen Grenzen hinaus.

Warum ist das Lesetagebuch für den Hobbit-Unterricht besonders geeignet?

Das Tagebuch ermöglicht einen individuellen Zugang zur fantastischen Welt und bietet Raum für kreative Perspektivenwechsel, was besonders der Altersstufe der Schüler in der Sekundarstufe I entgegenkommt.

Welche Rolle spielt die „Queste“ in der Interpretation?

Die Queste dient hier nicht nur als äußere Suche nach einem Schatz, sondern fungiert als struktureller Rahmen für die innere Bewusstseinserweiterung und den Reifeprozess des Protagonisten.

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Details

Title
Ein Lesetagebuch führen anhand "Der Hobbit"
Subtitle
Mit Interpretationen und ausgearbeiteten Aufgaben für die Schule
College
University of Bamberg
Grade
2,0
Author
Sabrina Wehrl (Author)
Publication Year
2013
Pages
31
Catalog Number
V265719
ISBN (eBook)
9783656552840
ISBN (Book)
9783656552925
Language
German
Tags
lesetagebuch hobbit interpretationen aufgaben schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Wehrl (Author), 2013, Ein Lesetagebuch führen anhand "Der Hobbit", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265719
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