Die Handelspolitik in Entwicklungsländern ist wichtig für deren wirtschaftlichen Aufstieg. Diese unterscheidet sich grundlegend von den Strategien der Industrieländer. Das Land China bietet aufgrund seiner Geschichte, von einer wirtschaftlichen Abschottung hin zur einer weltwirtschaftlichen Öffnung, eine gute Gelegenheit deren Handelspolitik zu betrachten.
Ziel dieser Arbeit ist es zu prüfen, wie diese Strategien auf das heutige Wirtschaftswachstum und den Boom Einfluss nahmen. Dazu soll anhand der wirtschaftspolitischen Geschichte des Landes die Handlungen der Entscheidungsträger dargestellt werden. Des Weiteren soll geprüft werden ob dieser Verlauf anderen Entwicklungsländern gleicht oder ob es Unterschiede gibt?
Inhaltsverzeichnis
- Problemstellung
- Handelspolitische Strategien der Entwicklungsländer
- Importsubstitutionspolitik zur Förderung der inländischen Wirtschaft
- Definition der Importsubstitution
- Maßnahmen und Instrumente
- Ergebnisse und Wirkungen der Importsubstitution
- Exportförderung zur Teilhabe am Welthandel
- Definition der Exportförderung
- Maßnahmen und Instrumente
- Ergebnisse und Wirkungen der Exportförderung
- Importsubstitutionspolitik zur Förderung der inländischen Wirtschaft
- Wirtschaftliche Entwicklung Chinas
- Phase der wirtschaftlichen Abschottung bis 1978
- 1949-1966
- 1966-1976
- Phase der Öffnung ab 1978
- 1978-1990
- 1990 bis heute
- Ergebnis der wirtschaftlichen Entwicklung
- Phase der wirtschaftlichen Abschottung bis 1978
- Chinas Aufschwung im Vergleich mit anderen Entwicklungsländern
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Handelspolitik in Entwicklungsländern und untersucht, wie die Strategien der importsubstituierenden und der exportorientierten Industrialisierung den wirtschaftlichen Aufschwung Chinas beeinflusst haben. Dabei werden die wirtschaftspolitischen Entscheidungen des Landes im Kontext seiner Geschichte analysiert und mit anderen Entwicklungsländern verglichen.
- Einfluss von Handelspolitiken auf das Wirtschaftswachstum
- Vergleichende Analyse von Importsubstitution und Exportförderung
- Die Rolle Chinas im internationalen Handel
- Der Einfluss wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf die Entwicklung eines Landes
- Vergleich der Wirtschaftsentwicklung Chinas mit anderen Entwicklungsländern
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der Problemstellung und erläutert die Bedeutung der Handelspolitik für die wirtschaftliche Entwicklung von Entwicklungsländern. China dient als Fallbeispiel aufgrund seiner Geschichte, die von einer wirtschaftlichen Abschottung zur weltwirtschaftlichen Öffnung wechselt.
Kapitel 2 widmet sich den beiden handelspolitischen Strategien der Importsubstitutionspolitik und der Exportförderung. Hier werden Definitionen, Maßnahmen, Instrumente und die entsprechenden Ergebnisse und Wirkungen dieser Strategien im Detail erörtert.
Kapitel 3 befasst sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, wobei die Phasen der Abschottung und der Öffnung mit ihren spezifischen Merkmalen dargestellt werden.
Kapitel 4 vergleicht Chinas Aufschwung mit dem anderer Entwicklungsländer, um zu untersuchen, ob der wirtschaftliche Erfolg des Landes ein singuläres Phänomen darstellt.
Schlüsselwörter
Handelspolitik, Entwicklungsländer, Importsubstitution, Exportförderung, Industrialisierung, Wirtschaftswachstum, China, Zahlungsbilanz, Protektionismus, Wirtschaftsgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Importsubstitution und Exportförderung?
Importsubstitution schützt die heimische Industrie durch Handelsbarrieren, während Exportförderung auf die Öffnung zum Weltmarkt und internationale Wettbewerbsfähigkeit setzt.
Wie verlief die wirtschaftliche Entwicklung Chinas seit 1949?
China durchlief eine Phase der Abschottung bis 1978, gefolgt von einer radikalen Marktöffnung und Reformpolitik, die zum heutigen Wirtschaftsboom führte.
Welche Rolle spielt die Handelspolitik für den Aufstieg von Entwicklungsländern?
Eine gezielte Handelspolitik ist entscheidend für das Wirtschaftswachstum, die Industrialisierung und die Verbesserung der Zahlungsbilanz.
Ist das chinesische Modell auf andere Entwicklungsländer übertragbar?
Die Arbeit vergleicht Chinas Aufschwung mit anderen Ländern, um Gemeinsamkeiten und singuläre Unterschiede in den handelspolitischen Strategien aufzuzeigen.
Was sind typische Instrumente der Importsubstitutionspolitik?
Dazu gehören Zölle, Importquoten und Subventionen für inländische Unternehmen, um die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern.
- Quote paper
- Jens Köhler (Author), 2012, Handelspolitik in Entwicklungsländern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263694