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Schulische Bildung von Arbeiter- und Akademikerkindern: Chancengleichheit oder Chancenungleichheit?

Wie ließe sich Chancengleichheit herstellen?

Title: Schulische Bildung von Arbeiter- und Akademikerkindern: Chancengleichheit oder Chancenungleichheit?

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 19 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Estella Maribel (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities
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In der nachfolgenden wissenschaftlichen Arbeit geht es um die Darstellung der Chancengleichheit, beziehungsweise -ungleichheit während der schulischen Laufbahn in Deutschland und der Klärung der Frage, ob es einen Unterschied in der Bildungsbeteiligung zwischen Arbeiter- und Akademikerkindern. Auch die Gründe sollen beleuchtet werden; davor sollen Begrifflichkeiten geklärt, sowie ein Überblick über die gegenwärtige Situation in Deutschland mithilfe von Medienberichten und Studien gegeben werden. Anschließend wird nach Gründen für die aktuelle Situation während des Bildungsweges an deutschen Schulen gesucht und mögliche Lösungsvorschläge gemacht, die sich darauf beziehen, was Eltern und Behörden tun können, damit Kinder nicht aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt werden. Bevor ich zu meinem Fazit komme, werde ich auf die Frage eingehen, ob Privatschulen eine mögliche Lösung wären, um allgemein mehr Bildung zu erreichen und welche Konsequenzem möglicherweise daraus resultieren, dass man wohl situierte Kinder verstärkt auf Privatschulen schickt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Klärung der Begrifflichkeiten Chancenungleichheit und Arbeiter- bzw. Akademikerfamilien

3. Gegenwärtige Situation an deutschen Schulen

4. Gründe und Risikofaktoren im Elternhaus: Entscheidungsverhalten der Eltern

5. Gründe und Risikofaktoren für das Entscheidungsverhalten bei Abiturienten: Die finanzielle Situation

6. Gründe und Risikofaktoren auf das Entscheidungsverhalten: Äußere Einflüsse

7. Das Verhindern von Chancenungleichheit bei Nicht-Akademikerfamilien - Was Eltern tun können

8. Das Verhindern von Chancenungleichheit bei Nicht-Akademikerfamilien - Was Behörden und Schulen tun können

9. Privatschulen und guter Unterricht als Lösungsansatz?

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Bestehen von Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem, insbesondere im Hinblick auf die soziale Herkunft von Kindern aus Arbeiter- und Akademikerfamilien. Ziel ist es, die Ursachen für die unterschiedlichen Bildungswege zu beleuchten, aktuelle Risikofaktoren zu identifizieren und Lösungsansätze aufzuzeigen, wie Chancengleichheit effektiver gefördert werden kann.

  • Soziale Selektion und Bildungsbeteiligung in Deutschland
  • Einfluss des Elternhauses und finanzieller Rahmenbedingungen
  • Die Rolle von Lehrerempfehlungen und schulischer Beratung
  • Potenziale und Grenzen von Privatschulen
  • Handlungsempfehlungen für Eltern, Schulen und Behörden

Auszug aus dem Buch

3. Gegenwärtige Situation an deutschen Schulen

Es ist wichtig, die gegenwärtige Situation in Deutschland darzustellen, was die Schulen anbelangt: Wie sind die für Möglichkeiten Arbeiterkinder, verglichen mit Akademikerkindern, eine Hochschule oder überhaupt erst ein Gymnasium zu besuchen? Haben sie die gleichen Chancen wie Akademikerkinder, oder werden sie benachteiligt?

Dazu ist vorab zu sagen, dass eine Chancenungleichheit schon in der Grundschule zu finden ist: Neben der Tatsache, dass in Bayern Kinder aus der Oberschicht eine 6,65 Mal so große Chance haben, auf ein Gymnasium zu gehen, als Schüler aus einem Arbeiterhaushalt, beginnt die soziale Selektion schon vor dem Übergang auf eine weiterführende Schulen: „Jede dritte Grundschullehrer-Empfehlung über die weitere Schullaufbahn nach Klasse vier ist nicht optimal (…)“. Das bedeutet, es spielt für Grundschullehrer eine entscheidende Rolle, welche Herkunft der Schüler hat und ob seine Eltern nur einfache Arbeiter, beziehungsweise Angestellte sind, oder ob sie aus einer besser situierten Familie stammen. Akademikerkinder haben sogar eine „(…) fast drei mal so große Chance, (…) eine Empfehlung für den Besuch des Gymnasiums zu bekommen (…)“. als Kinder aus der Mittel- und Unterschicht, obwohl sie über die gleiche Intelligenz betreffend schulischer Leistungen verfügen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Die Arbeit führt in die Problematik der Bildungsungleichheit ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Chancengleichheit von Arbeiter- und Akademikerkindern.

2. Klärung der Begrifflichkeiten Chancenungleichheit und Arbeiter- bzw. Akademikerfamilien: Dieser Abschnitt definiert die zentralen Begriffe und belegt anhand von Statistiken die unterschiedlichen Studienchancen in Abhängigkeit vom Elternhaus.

3. Gegenwärtige Situation an deutschen Schulen: Es wird die soziale Selektion bereits auf Grundschulebene sowie die Bedeutung von Lehrerempfehlungen für den weiteren Bildungsweg analysiert.

4. Gründe und Risikofaktoren im Elternhaus: Entscheidungsverhalten der Eltern: Hier werden hemmende Faktoren im familiären Hintergrund untersucht, wie z.B. Bildungsangst oder ökonomische Sorgen.

5. Gründe und Risikofaktoren für das Entscheidungsverhalten bei Abiturienten: Die finanzielle Situation: Der Fokus liegt auf den finanziellen Hürden während des Studiums und dem Einfluss der sozialen Herkunft auf die Studienfinanzierung.

6. Gründe und Risikofaktoren auf das Entscheidungsverhalten: Äußere Einflüsse: Dieses Kapitel behandelt die Rolle von Lehrkräften, deren Einstellungen und die allgemeine Kritik an der Lehrerausbildung.

7. Das Verhindern von Chancenungleichheit bei Nicht-Akademikerfamilien - Was Eltern tun können: Es werden praktische Unterstützungsmöglichkeiten und Informationsquellen für Eltern aufgezeigt.

8. Das Verhindern von Chancenungleichheit bei Nicht-Akademikerfamilien - Was Behörden und Schulen tun können: Dieser Teil fordert ein aktiveres Handeln von staatlicher Seite und Investitionen in Bildung und Beratung.

9. Privatschulen und guter Unterricht als Lösungsansatz?: Die Rolle von Privatschulen sowie notwendige Strukturänderungen im Bildungswesen werden kritisch reflektiert.

10. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Chancengleichheit und warnt vor den gesellschaftlichen Folgen einer zunehmenden Spaltung durch ungleiche Bildungschancen.

Schlüsselwörter

Chancenungleichheit, Bildungsbeteiligung, Arbeiterkinder, Akademikerkinder, Soziale Herkunft, Grundschulempfehlung, Soziale Selektion, Bildungssystem, Studienfinanzierung, Privatschulen, Chancengleichheit, Bildungsaufstieg, Bildungsferne Familien, Lehrerempfehlung, Bildungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Chancenungleichheit im deutschen Schulsystem und untersucht, warum Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien im Bildungsweg statistisch benachteiligt sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Einfluss des familiären Hintergrunds, die soziale Selektion durch Lehrkräfte, finanzielle Aspekte der Studienwahl und die Rolle von Privatschulen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen für ungleiche Bildungschancen zu identifizieren und mögliche Strategien zur Verbesserung der Chancengleichheit für Kinder aus bildungsfernen Schichten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung aktueller Bildungsstudien sowie der Einbeziehung von Medienberichten zur Situation an deutschen Bildungseinrichtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der aktuellen Situation, eine Untersuchung der Risikofaktoren im Elternhaus und bei Abiturienten sowie die Erörterung von Lösungsansätzen für Eltern, Schulen und Politik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Chancenungleichheit, soziale Herkunft, Bildungsbeteiligung, soziale Selektion und Chancengleichheit.

Welche Rolle spielen Lehrerempfehlungen laut Autor?

Die Arbeit stellt fest, dass Grundschullehrer eine entscheidende und oft subjektive Rolle bei der Selektion einnehmen, was Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien strukturell benachteiligt.

Wie bewertet der Autor Privatschulen als Lösungsansatz?

Der Autor steht Privatschulen kritisch gegenüber und sieht darin ein Instrument für bildungsstarke Bevölkerungsschichten, sich vom Rest der Schülerschaft abzugrenzen, was die gesellschaftliche Spaltung eher verstärken könnte.

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Details

Title
Schulische Bildung von Arbeiter- und Akademikerkindern: Chancengleichheit oder Chancenungleichheit?
Subtitle
Wie ließe sich Chancengleichheit herstellen?
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Sozialwissenschaften)
Course
Familie und Bildung
Grade
1,1
Author
Estella Maribel (Author)
Publication Year
2013
Pages
19
Catalog Number
V232505
ISBN (eBook)
9783656489658
ISBN (Book)
9783656490708
Language
German
Tags
Chancengleichheit Chancenungleichheit Arbeiter Akademiker Familie Beruf Bildung Gesetze Reformen Politik Didaktik Soziologie Sozialwissenschaften Hartmann
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Estella Maribel (Author), 2013, Schulische Bildung von Arbeiter- und Akademikerkindern: Chancengleichheit oder Chancenungleichheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232505
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