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Die Zusammensetzung der G20: Die größten Volkswirtschaften nach dem Bruttoinlandsprodukt

Title: Die Zusammensetzung der G20: Die größten Volkswirtschaften nach dem Bruttoinlandsprodukt

Seminar Paper , 2012 , 22 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Christoph Deichert (Author)

Politics - Topic: International Organisations
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Seit dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der G20 Staaten vom November 2008 in Washington, gab es bis 2010 halbjährige Gipfeltreffen und ab 2011 jährliche Gipfeltreffen. In Begleitung zu den Gipfeltreffen, liest man immer wieder Überschriften in Artikeln, wie in der Onlineausgabe der FAZ vom 04.11.2011 und dieser beginnt mit den Worten, "Die Regierungen der 20 größten Industrie- und Schwellenlädner (G20) haben auf ihrem Gipfeltreffen in Cannes erstmals die internationalen Großbanken genannt, die von 2016 an zusätzliches Kapital vorhalten müssen." Oder ebenfalls eine Einleitung eines Artikels über die G20 und dem Gipfel aus diesem Jahr beginnt wie folgt: "Sind die G20 die neue Wirtschaftsregierung der Welt? Auf ihrem Gipfel in Los Cabos veranstalteten die mächtigsten Staaten eher eine reine Politik-Show. Wegweisende Beschlüsse gibt es nicht - übrig bleibt der ganz normale Gipfelwahnsinn".
Die Presse, zumindest in Deutschland, sieht die G20 als die größten und mächtigsten Staaten der Welt. Eine Verbindung aus Größe und Macht der Staaten und Verhandlungen, wie angedeutet über Fragen der internationalen politischen Ökonomie, wirft folgende Fragestellung auf:
Handelt es sich bei den G20 Staaten um die 20 Stärksten Volkswirtschaften des Globus?

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

I.1 Quellen- und Literaturdiskussion

I.2 Methode

II. Realistische Theorie

III. Mitglieder der G20

III.1 Daten der G20 Mitglieder

III.1.1 Unregelmäßige Gipfelteilnehmer

III.2 Entstehungsgeschichte und Themen der G20

III.3 Erklärung des letzten Gipfeltreffens in Mexiko

IV. Ranking von Staaten nach Bruttoinlandsprodukt

V. Schlussfolgerungen

VI. Was sollte getan werden?

VII. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob es sich bei den G20-Staaten tatsächlich um die 20 stärksten Volkswirtschaften des Globus handelt, und beleuchtet dabei den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Stärke und internationaler politischer Macht.

  • Analyse der Zusammensetzung der G20-Mitglieder anhand wirtschaftlicher Kriterien.
  • Anwendung der „realistischen“ Theorie der Internationalen Beziehungen zur Machtanalyse.
  • Empirischer Vergleich der Volkswirtschaften basierend auf dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Jahre 1999 und 2011.
  • Untersuchung der Entstehungsgeschichte und der Themenfelder der G20.
  • Diskussion der Rolle von Macht und Hegemonie in internationalen Strukturen.

Auszug aus dem Buch

II. „Realistische“ Theorie

In der Disziplin der Internationalen Beziehungen gibt es heute drei dominante Theoriestränge. Diese Stränge sind der Realismus, der Idealismus und der Institutionalismus, sie unterscheiden sich nach verschiedenen Grundannahmen über Akteure und Strukturen der internationalen Beziehungen. (Vgl.: Ritterberger, V. u. Zangl, B. 2003 : S. 34)

Es gibt zwei Wege den Realismus historisch einzuordnen, nämlich über die Ereignisgeschichte und über die Wissenschaftsgeschichte. Die Wiederentdeckung des Staates, lässt sich ereignisgeschichtlich in den tiefen Veränderungen in der internationalen Politik, nach der Hälfte der Zwischenkriegszeit, erklären. In den 1930er Jahren kam es vermehrt zu einer nationalorientierten Außenpolitik. Staatliches Handeln wurde als Zusammenspiel von Macht, nationalem Interesse, Ideologie und dem Streben nach Sicherheit gesehen. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Staat bereits eine Dekade früher im Bereich der Wissenschaft wiederentdeckt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Thematik der G20, Darlegung der Fragestellung und der zentralen Arbeitsthese zur Macht von Volkswirtschaften.

I.1 Quellen- und Literaturdiskussion: Überblick über die verwendete Literatur zur Internationalen Politik und Erklärung der Vorgehensweise bei der Quellenwahl.

I.2 Methode: Beschreibung des methodischen Aufbaus der Hausarbeit von der Theoriebildung bis zur empirischen Auswertung.

II. Realistische Theorie: Theoretische Einbettung der Arbeit in den Realismus und Diskussion der Bedeutung von Macht durch klassische Theoretiker.

III. Mitglieder der G20: Vorstellung der G20-Staaten und ihrer wesentlichen Merkmale wie Einwohnerzahl und Religion.

III.1 Daten der G20 Mitglieder: Präsentation tabellarischer Daten zu den G20-Staaten und deren ökonomischen sowie politischen Rahmenbedingungen.

III.1.1 Unregelmäßige Gipfelteilnehmer: Kurzvorstellung internationaler Organisationen, die an G20-Gipfeln teilnehmen.

III.2 Entstehungsgeschichte und Themen der G20: Erläuterung der historischen Genese der G20 und deren inhaltlicher Fokus auf Finanz- und Wirtschaftsfragen.

III.3 Erklärung des letzten Gipfeltreffens in Mexiko: Analyse der Schwerpunkte des Gipfels in Los Cabos und deren Bezug zur globalen Wirtschaftsarchitektur.

IV. Ranking von Staaten nach Bruttoinlandsprodukt: Empirischer Vergleich der wirtschaftlichen Stärke von Staaten anhand des BIP-Rankings für 1999 und 2011.

V. Schlussfolgerungen: Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse unter Rückgriff auf die realistische Theorie.

VI. Was sollte getan werden?: Ableitung praktischer und theoretischer Handlungsempfehlungen für die Zukunft der G20.

VII. Fazit: Abschließende Beantwortung der Forschungsfrage und Reflexion über die Ergebnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

G20, Bruttoinlandsprodukt, Internationale Beziehungen, Realismus, Neorealismus, Macht, Wirtschaftskraft, Weltpolitik, internationale Organisationen, Hegemonie, Gipfeltreffen, politische Ökonomie, Industriestaaten, Schwellenländer, Weltwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Zusammensetzung der G20-Staaten tatsächlich die wirtschaftlich mächtigsten Nationen der Welt widerspiegelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Theorie der Internationalen Beziehungen (Realismus), das Bruttoinlandsprodukt als Indikator sowie die Struktur und Geschichte der G20.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Handelt es sich bei den G20-Staaten um die 20 stärksten Volkswirtschaften des Globus?

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf die „realistische“ Theorie der Internationalen Beziehungen und vergleicht diese mit empirischen Wirtschaftsdaten aus den Jahren 1999 und 2011.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung, eine datengestützte Vorstellung der Mitglieder sowie eine Analyse des wirtschaftlichen Rankings und der Gipfelinhalte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind G20, Macht, Bruttoinlandsprodukt, Realismus, Hegemonie und internationale Wirtschaftssteuerung.

Wie verändert sich die wirtschaftliche Machtverteilung laut den Daten?

Die Daten zeigen einen signifikanten Aufstieg von Schwellenländern wie China und Indien, während traditionelle Mächte wie die USA ihre relative Position verändern.

Welche Rolle spielen internationale Organisationen bei den G20?

Organisationen wie UN, IWF oder Weltbank werden als unregelmäßige Teilnehmer eingebunden, um Expertise und Koordination in globalen Wirtschaftsfragen zu sichern.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der G20-Zusammensetzung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die G20 zwar bedeutende Volkswirtschaften vereint, die Mitgliedschaft jedoch nicht exakt mit einem rein wirtschaftlichen BIP-Ranking korreliert.

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Details

Title
Die Zusammensetzung der G20: Die größten Volkswirtschaften nach dem Bruttoinlandsprodukt
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Internationale Beziehungen I: Grundlagen
Grade
2,7
Author
Christoph Deichert (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V231794
ISBN (eBook)
9783656475811
ISBN (Book)
9783656476979
Language
German
Tags
zusammensetzung volkswirtschaften bruttoinlandsprodukt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Deichert (Author), 2012, Die Zusammensetzung der G20: Die größten Volkswirtschaften nach dem Bruttoinlandsprodukt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231794
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