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Die Frühe Diadochenzeit als historische Epoche

Entwicklung des Reichseinheitsgedankens und des Stellenwerts des makedonischen Königtums über den Zeitraum der ersten beiden Diadochenkriege

Titre: Die Frühe Diadochenzeit als historische Epoche

Dossier / Travail de Séminaire , 2013 , 33 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Torsten Büchele (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Am 10. Juni 323 v. Chr. verstarb Alexander der Große nach Beendigung seines Asienfeldzuges in Babylon. Sein Tod kam für seine Vertrauten unerwartet. Alexander hatte keinerlei Anordnung getroffen, wer bei seinem Todesfall die Aufgabe der Reichsverwaltung übernehmen sollte. Da er zu Lebzeiten beinahe alle männlichen Angehörigen der Dynastie hatte umbringen lassen, stand zunächst kein regierungsfähiger oder legitimer Nachfolger für den Königsthron bereit.
Doch schnell kristallisierte sich aus der Kaste seiner engsten Vertrauten ein knappes Dutzend Kandidaten heraus, die sich befähigt sahen, sein Erbe anzutreten: die Diadochen. Diese Freunde, Gefährten, Leibwächter, Berater und Feldherren Alexanders offenbarten eine unstillbare Gier nach Macht und Einfluss. Während die einen Autonomie in ihren Satrapien forderten, strebten andere nach der Alleinherrschaft. Binnen Kurzem übersäten sie das Land mit einer Flut von Bürgerkriegen, um innerhalb weniger Monate und Jahre in wechselnden militärischen Bündnissen und politischen Konstellationen ihren Ansprüchen Geltung zu verleihen. Das Wort „Diadochenkämpfe“ wird im übertragenen Sinn selbst in der heutigen Zeit verwendet und verdeutlicht, wie in der dieser Ära der makedonischen Geschichte von 323 bis 277 v. Chr. die Grenzen der Gewalt und des Kriegs als Mittel zur Politik stetig erweitert wurden. Die Diadochenzeit stellt gewissermaßen eine eigenständige Epoche innerhalb der Alten Geschichte dar, deren Kenntnis elementarer Bestandteil eines Überblickswissens über die antike Geschichtsschreibung sein sollte.
Doch gerade die frühe Diadochenzeit mit ihrer Vielzahl an Akteuren, Bündnissen, Einflusssphären und Konflikten ist zunächst schwer zu überblicken. An dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an, die chronologisch die Geschehnisse der Jahre 323 bis 316 v. Chr. darlegt, einer Zeitspanne vom Tod Alexanders des Großen bis zum Tod des Eumenes, des letzten Fürsprechers seiner Sache unter den Diadochen. Die bedeutendsten Ereignisse bis 316 sind der Lamische Krieg, die ersten beiden Diadochenkriege sowie die Konferenz von Triparadeisos. Neben der Analyse der machtpolitischen Auswirkungen jener Ereignisse, die über lange Zeit hinweg („Long Durée“) die Veränderungen der geopolitischen Lage zum Vorschein bringen, werden in diesem Text auch für die frühe Diadochenzeit typische Motive und Verhaltensmuster aufgezeigt, die helfen, die Epoche der Frühen Diadochenzeit mit Epochenmerkmalen deutlicher zu umreißen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Begriffsbestimmungen
2.1. Gesundheitseinrichtung
2.2. Management
2.3. Organisation

3. Internationale Modelle der Führungsstruktur
3.1. Kollegiale Führung (Triumvirat)
3.1.1. Vorteile und Nachteile der klassischen Lösung
3.2. Die Vorstandslösung
3.2.1. Vorteile und Nachteile der Vorstandslösung
3.3. Die Tandemlösung
3.3.1. Vorteile und Nachteile der Tandemlösung
3.4. Singuläre Führungsspitze
3.4.1. Vorteile und Nachteile der singulären Führungsspitze

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

6. Abbildungsverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Wer waren die Diadochen?

Die Diadochen waren die Generäle und Vertrauten Alexanders des Großen, die nach seinem Tod im Jahr 323 v. Chr. um die Aufteilung und Herrschaft seines Weltreichs kämpften.

Warum kam es unmittelbar nach Alexanders Tod zum Bürgerkrieg?

Alexander hinterließ keinen klaren Nachfolger und hatte fast alle männlichen Verwandten beseitigen lassen, was ein Machtvakuum schuf, das seine Feldherren füllen wollten.

Was war die Konferenz von Triparadeisos?

Eine Versammlung im Jahr 321 v. Chr., auf der das Reich nach dem Tod des Regenten Perdikkas unter den siegreichen Diadochen neu aufgeteilt wurde.

Warum gilt die Diadochenzeit als eigenständige Epoche?

Sie markiert den Übergang von der klassischen griechischen Welt zum Hellenismus und ist geprägt durch die Entstehung der großen hellenistischen Königreiche.

Welche Bedeutung hatte Eumenes von Kardia?

Eumenes war einer der wenigen Diadochen, die bis zuletzt versuchten, die Einheit des Alexanderreiches und die Rechte der rechtmäßigen Erben zu verteidigen.

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Résumé des informations

Titre
Die Frühe Diadochenzeit als historische Epoche
Sous-titre
Entwicklung des Reichseinheitsgedankens und des Stellenwerts des makedonischen Königtums über den Zeitraum der ersten beiden Diadochenkriege
Université
University of Stuttgart  (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte)
Cours
Hauptseminar: Das Erbe Alexanders. Die Quellen und die Geschichte der Diadochen
Note
1,7
Auteur
Torsten Büchele (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
33
N° de catalogue
V231020
ISBN (ebook)
9783656465454
ISBN (Livre)
9783656466765
Langue
allemand
mots-clé
Makedonien Griechenland Lamia Lamischer Krieg Triparadeisos Pella Babylon Persien Antigonos Antipatros Eumenes Perdikkas Demetrios Kassander Kassandros Antipater Meleager Meleagros Heeresversammlung Poliorketes Eurydike Kleopatra Seleukos Lysimachos Polyperchon Ptolemaios Hellenismus
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Citation du texte
Torsten Büchele (Auteur), 2013, Die Frühe Diadochenzeit als historische Epoche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231020
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