Supply Chain Management wird definiert als „…Aufbau und die Verwaltung integrierter Logistikketten (Material- und Informationsflüsse) über den gesamten Wertschöpfungsprozess, ausgehend von der Rohstoffgewinnung über die Veredelungsstufen bis hin zum Endverbraucher. S. C. M beschreibt somit die aktive Gestaltung aller Prozesse, um Kunden oder Märkte wirtschaftlich mit Produkten, Gütern und Dienstleistungen zu versorgen. Im Unterschied zum Begriff Logistik beinhaltet S. C. M neben den physischen Aktivitäten auch die begleitenden Auftragsabwicklungs- und Geldflussprozesse.“ Ziele des SCM sind: „… Reduktion von Lagerhaltungs- und Transportkosten, Vermeidung von zwischenbetrieblichen Liegezeiten, Verbesserung der Termintreue, Verbesserung des zwischenbetrieblichen Informationsstands über entstehende Störungen in der Logistikkette.“
SCM ist also einfacher gesagt, die Abwicklung der gesamten Logistikkette (Supply Chain) vom „Lieferanten des Lieferanten bis zum Kunden des Kunden“ mit der Berücksichtigung der „..drei Flüsse (Güter, Finanzen, Informationen)“.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsbestimmungen
- Aufbau der Arbeit
- Das SCOR-Modell
- Inhalt und Umfang des SCOR-Modells
- SCOR-Prozesstypen
- SCOR-Ebenen
- Messgrößen von SCOR
- Anwendung von SCOR
- Chancen und Grenzen für SCOR-Anwender
- Chancen
- Grenzen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem SCOR-Modell, einem Referenzmodell für Supply Chain Management. Ziel ist es, das Modell in seiner Struktur und Anwendung zu erläutern und seine Bedeutung für Unternehmen in der Praxis zu verdeutlichen.
- Begriffsbestimmungen und Entwicklung von SCOR
- Struktur des SCOR-Modells mit seinen Ebenen und Prozesstypen
- Anwendungsmöglichkeiten und konkrete Beispiele für den Einsatz von SCOR
- Chancen und Grenzen des Modells für Unternehmen
- Bedeutung von SCOR für die Optimierung von Supply Chains
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Das Kapitel 1 führt in die Thematik des Supply Chain Management ein und definiert den Begriff. Weiterhin wird der Aufbau der Arbeit vorgestellt.
Das SCOR-Modell
Kapitel 2 erläutert das SCOR-Modell umfassend, inklusive seiner Struktur, Ebenen und Prozesstypen. Es werden auch die wichtigsten Messgrößen des Modells sowie Anwendungsbeispiele präsentiert.
Chancen und Grenzen für SCOR-Anwender
Kapitel 3 beleuchtet die Vorteile und Nachteile des SCOR-Modells für Unternehmen. Es werden Chancen zur Optimierung der Supply Chain sowie potenzielle Grenzen aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Supply Chain Management, SCOR-Modell, Referenzmodell, Prozesstypen, Ebenen, Messgrößen, Anwendung, Chancen, Grenzen, Optimierung, Supply Chain.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das SCOR-Modell?
Das SCOR-Modell (Supply Chain Operations Reference Model) ist ein Referenzmodell für das Supply Chain Management, das Prozesse, Messgrößen und Best Practices standardisiert.
Welche Ziele verfolgt das Supply Chain Management (SCM)?
Zu den Hauptzielen gehören die Reduktion von Lager- und Transportkosten, die Verbesserung der Termintreue und die Optimierung des Informationsflusses über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.
Wie ist das SCOR-Modell strukturiert?
Das Modell ist in verschiedene Ebenen unterteilt und definiert spezifische Prozesstypen, um die Komplexität der Logistikkette vom Lieferanten bis zum Endkunden abzubilden.
Welche Vorteile bietet die Anwendung des SCOR-Modells?
Unternehmen profitieren von einer besseren Vergleichbarkeit (Benchmarking), klar definierten Leistungskennzahlen und einer effizienteren Gestaltung ihrer globalen Logistikprozesse.
Gibt es Grenzen für SCOR-Anwender?
Ja, die Implementierung kann sehr komplex und zeitaufwendig sein. Zudem erfordert das Modell eine hohe Datenqualität und eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit.
- Quote paper
- Kai Hagemann (Author), 2003, Darstellung des SCOR - Supply Chain Operations Reference Model, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23085