Diese Seminararbeit untersucht das Thema: Die Grundzüge der Zentralplanwirtschaft. Am Beispiel der DDR soll dem Leser ein kurzer Einblick in die Grundprinzipien einer Planwirtschaft gegeben und Probleme aufgezeigt werden, die mitverantwortlich am Scheitern dieses Wirtschaftssystems waren.
Inhalt
1 Ausgewählte Charakteristika der Zentralplanwirtschaft
2 Der Prozeß der Planung
3 Grundsätze und Probleme des Preissystems
4 Probleme der Produktivität
5 Probleme der Investition/Innovation
6 Zentrale Planung versus Demokratie
7 Abschließende Bemerkungen
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Merkmale einer Zentralplanwirtschaft?
Zentrale Merkmale sind das staatliche Eigentum an Produktionsmitteln, eine zentrale staatliche Planungskommission und die Festlegung von Preisen und Löhnen durch den Staat.
Warum scheiterte die Planwirtschaft in der DDR?
Hauptgründe waren mangelnde Innovationsanreize, ineffiziente Ressourcenverteilung, fehlender Wettbewerb und die Unfähigkeit, komplexe Konsumbedürfnisse zentral zu steuern.
Wie funktionierte das Preissystem in der DDR?
Preise wurden staatlich festgesetzt und oft über Jahrzehnte stabil gehalten. Dies führte zu massiven Verzerrungen, da Preise nicht mehr die Knappheit von Gütern widerspiegelten.
Was ist das Problem der Produktivität in einer Planwirtschaft?
Da Unternehmen keine Gewinne im marktwirtschaftlichen Sinne erzielen konnten, fehlte oft der Druck zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und zur Modernisierung der Anlagen.
Schließen sich zentrale Planung und Demokratie aus?
Die Arbeit diskutiert, dass eine totale zentrale Planung meist eine autoritäre politische Struktur erfordert, um die Planvorgaben gegen individuelle Interessen durchzusetzen.
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- Michael Schulz (Author), 2000, Die Grundzüge der Zentralplanwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214850