Hausarbeit zum Thema Darstellung von Öbszönität und Gewalt in der mittelhochdeutschen Handschriftensammlung Codex Weimar Q565
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffe und Aspekte
3. Beispiele Codex Weimar Q
3.1. Zur Handschriftensammlung
3.2. Volkssprache als Vulgärsprache: obszöne Sprüche, Priameln und Rätsel
3.3. Gewalt als Folge sexuellen Fehlverhaltens: „Vonn der Wolfs grubenn“
3.4. Gewalt als Metapher für Obszönität: „Die Eroberung der Stadt Fudanna“
4. Obszönität und Gewalt in mittelalterlicher Literatur: 11 Beispiele aus Deutschland, Frankreich und Italien
5. Zusammenfassung
6. Anmerkungen
7. Quellen und Literatur
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Codex Weimar Q565?
Es handelt sich um eine bedeutende mittelhochdeutsche Handschriftensammlung, die eine Vielzahl von literarischen Texten, Sprüchen und Priameln enthält.
Wie wird Obszönität im Codex Weimar dargestellt?
Obszönität zeigt sich in vulgärsprachlichen Sprüchen, Rätseln und als metaphorische Darstellung sexueller Themen, oft in Verbindung mit Gewalt.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Gewalt und Sexualität in der Handschrift?
Gewalt wird oft als direkte Folge sexuellen Fehlverhaltens dargestellt (z.B. in „Vonn der Wolfs grubenn“) oder dient als Metapher für obszöne Inhalte.
Was sind Priameln und welche Rolle spielen sie im Codex?
Priameln sind kurze, oft scherzhafte Sinngedichte. Im Codex Weimar werden sie genutzt, um gesellschaftliche Normen und Tabus auf vulgärsprachliche Weise zu thematisieren.
Gibt es Vergleiche zu anderen europäischen Literaturen?
Ja, die Arbeit zieht 11 Beispiele aus Deutschland, Frankreich und Italien heran, um das Phänomen von Obszönität und Gewalt in der mittelalterlichen Literatur einzuordnen.
- Arbeit zitieren
- Ronny Moeckel (Autor:in), 2012, Obszönität und Gewalt im Codex Weimar, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213932