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Analyse des Gender-Begriffs als Kritik der Geschlechtervermischung

Titre: Analyse des Gender-Begriffs als Kritik der Geschlechtervermischung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 23 Pages

Autor:in: Conni Endres (Auteur)

Etudes de Genre
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Diskussion um die Genderfrage ist eher subtil. Die renommierte Kritikerin des Gender-Mainstreamings Gabriele Kuby hat festgestellt, dass sich auf die Frage, wer mit dem Begriff „Gender“ etwas anfangen kann, bei 70 Leuten nur ungefähr zwei melden würden. Dabei ist das bipolare Geschlechtersystem so alltäglich, dass wir uns darüber gar keine Gedanken mehr machen: Wenn ein Kind geboren ist, lautet die erste Frage, ob es ein Mädchen oder Junge ist. Wir gehen entweder in die Frauen- oder Männertoilette, in den Frauen- oder Männerumkleideraum und sogar schon drei Monate alte Babys können zwischen Frauen und
Männern unterscheiden, indem sie sich am Kleidungsstil, den Haaren und der Stimme orientieren. Und so verbinden wir auch gleichzeitig mit dem Geschlecht bestimmte Eigenschaften, ganz automatisch. Frauen sind eher einfühlsam, „mütterlich“ und gesprächiger, das „schöne Geschlecht“, künstlerisch begabter, dafür nicht so gut in naturwissenschaftlichen Angelegenheiten und beim Einparken; Männer dagegen sind das „starke Geschlecht“, haben einen besseren Orientierungssinn, sind geradliniger, nicht so launisch, dafür manchmal grobmotorisch, vielleicht nicht so empathisch. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Diskussion um die Genderfrage

2. Die Geschlechtergleichsetzung als Ende der Kultur?
2.1 Definitionen von „Gender“ und „Sex“
2.2 Typisch Mann, typisch Frau?
2.2.1 Aus der Sicht der Biologie: Unterschiede und die Frage nach der Eindeutigkeit des biologischen Geschlechts
2.2.2 Aus der Sicht der Soziologie: Unterschiede zwischen den Geschlechtern
2.2.3 Der Fall Bruce Reimer
2.2.4 Gefangen im „falschen Körper“
2.3 Die Forderung nach Schließung der Gender-Pay-Gap
2.4 Der Weg der Politik auf Bundesebene
2.5 Entschlüsse in der EU und UN
2.6 Kritik seitens der Homophoben: Folgen und Auswirkungen
2.6.1 Diffamierung der Mutter
2.6.2 Den Baum an den Früchten erkennen
2.6.3 Kritik an Homosexualität
2.7 Abschließende Gedanken

3. Über die Notwendigkeit von Unisex-Toiletten

Inhaltsangabe

Anhang

Was ist der Unterschied zwischen „Sex“ und „Gender“?

„Sex“ bezieht sich auf das biologische Geschlecht, während „Gender“ die soziale Geschlechterrolle und die damit verbundenen gesellschaftlichen Erwartungen beschreibt.

Was versteht man unter Gender Mainstreaming?

Es ist eine politische Strategie, die bei allen gesellschaftlichen Entscheidungen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern berücksichtigt.

Was ist die „Gender-Pay-Gap“?

Die Gender-Pay-Gap beschreibt den statistischen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst zwischen Männern und Frauen.

Warum werden Unisex-Toiletten diskutiert?

Sie sollen die Inklusion von Menschen fördern, die sich nicht in das binäre Geschlechtersystem einordnen können oder wollen (z. B. nicht-binäre oder trans Personen).

Wer war Bruce Reimer?

Bruce Reimer war ein Junge, der nach einer missglückten Beschneidung als Mädchen (Joan) erzogen wurde. Sein Fall wird oft in der Debatte um biologisches Geschlecht vs. soziale Erziehung zitiert.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Analyse des Gender-Begriffs als Kritik der Geschlechtervermischung
Université
University of Augsburg  (Philosophisch-sozialwissenschaftliche Fakultät)
Cours
Seminar: Alles Gender-oder was?
Auteur
Conni Endres (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
23
N° de catalogue
V212210
ISBN (ebook)
9783656402664
ISBN (Livre)
9783656402961
Langue
allemand
mots-clé
Gender Gender-Mainstrieming Homosexualität Transsexualität Intersexualität Kritik an Gendertheorie Bruce Reimer Gender-Pay-Gap Homophobie Unisex-Toiletten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Conni Endres (Auteur), 2013, Analyse des Gender-Begriffs als Kritik der Geschlechtervermischung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212210
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Extrait de  23  pages
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