Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 (Ideen-) Geschichte der Sozialpolitik
3 Sozialpolitische Modelle
3.1 Esping-Andersen: Three Worlds of Welfare Capitalism
3.2 Mäder, Begg und Lessenich: Vier statt drei Sozialstaatstypen
4 Vergleich
4.1 Allgemeine sozialstaatliche Kennzahlen
4.2 Arbeitswelt
4.3 Bildungswesen
4.4 Alterssicherung
5 Fazit
Bibliographie
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 (Ideen-) Geschichte der Sozialpolitik
- 3 Sozialpolitische Modelle
- 3.1 Esping-Andersen: Three Worlds of Welfare Capitalism
- 3.2 Mäder, Begg und Lessenich: Vier statt drei Sozialstaatstypen
- 4 Vergleich
- 4.1 Allgemeine sozialstaatliche Kennzahlen
- 4.2 Arbeitswelt
- 4.3 Bildungswesen
- 4.4 Alterssicherung
- 5 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern die sozialstaatlichen Errungenschaften in Griechenland, Deutschland und Finnland dem Ideal sozialer Gerechtigkeit gerecht werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Vergleich der Sozialpolitik dieser drei Länder unter Berücksichtigung der jeweiligen Entstehungsgeschichte und der zugrundeliegenden Ideengeschichte.
- Entwicklung des Sozialstaats im 19. und 20. Jahrhundert
- Vergleich der Sozialstaatsmodelle in Finnland, Griechenland und Deutschland
- Analyse wichtiger sozialstaatlicher Kennzahlen und Themengebiete
- Bewertung der Auswirkungen der Sozialpolitik auf das Armutsrisiko
- Diskussion der Unterschiede in den Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Diese Einleitung führt in die Thematik der Sozialpolitik und die Zielsetzung der Arbeit ein. Sie erläutert die Bedeutung von sozialen Errungenschaften und stellt die Frage nach der Umsetzung sozialer Gerechtigkeit in den drei ausgewählten Ländern. - Kapitel 2: (Ideen-) Geschichte der Sozialpolitik
Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Sozialstaates im 19. Jahrhundert im Kontext der Industrialisierung und der Aufklärung. Es werden die Herausforderungen durch die neue Gesellschaftsstruktur, die Entstehung des Proletariats und die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit beschrieben. - Kapitel 3: Sozialpolitische Modelle
Kapitel 3 analysiert verschiedene Sozialstaatsmodelle, darunter die "Three Worlds of Welfare Capitalism" von Esping-Andersen und das Vier-Typen-Modell von Mäder, Begg und Lessenich. Es wird die Bedeutung der unterschiedlichen Modelle für die Sozialpolitik der jeweiligen Länder erläutert. - Kapitel 4: Vergleich
In Kapitel 4 werden die Sozialsysteme von Finnland, Griechenland und Deutschland anhand verschiedener Kennzahlen und Themengebiete miteinander verglichen. Dazu gehören beispielsweise die Arbeitswelt, das Bildungswesen und die Alterssicherung.
Schlüsselwörter
Die Seminararbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen der Sozialpolitik, insbesondere mit den Konzepten von sozialer Gerechtigkeit, Sozialstaatsmodellen, Sozialpolitik und Armutsrisiko. Es werden die Erfahrungen von Finnland, Griechenland und Deutschland im Hinblick auf ihre sozialstaatlichen Systeme und deren Auswirkungen auf die jeweilige Gesellschaft beleuchtet.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die „Three Worlds of Welfare Capitalism“?
Dies ist ein Modell von Esping-Andersen, das Sozialstaaten in drei Typen unterteilt: den liberalen (z.B. USA), den konservativen (z.B. Deutschland) und den sozialdemokratischen Typ (z.B. Finnland).
Wie unterscheidet sich das griechische Sozialmodell von dem finnischen?
Griechenland wird oft einem südeuropäischen Modell zugeordnet, das stark auf familiäre Netzwerke setzt, während Finnland ein universelles, staatlich garantiertes System mit geringem Armutsrisiko verfolgt.
Welche Rolle spielt die Industriegeschichte für den Sozialstaat?
Die Entstehung des Sozialstaats im 19. Jahrhundert war eine Reaktion auf die soziale Frage der Industrialisierung, um das neu entstandene Proletariat abzusichern und soziale Gerechtigkeit zu fördern.
Was sind wichtige Kennzahlen für einen Sozialstaatsvergleich?
Verglichen werden meist Kennzahlen zur Arbeitswelt (Arbeitslosenquote), zum Bildungswesen, zur Alterssicherung und zum allgemeinen Armutsrisiko der Bevölkerung.
Wird Deutschland dem Ideal sozialer Gerechtigkeit gerecht?
Die Arbeit analysiert dies kritisch im Vergleich zu Finnland und Griechenland und stellt fest, dass die Bewertung stark von der zugrundeliegenden Definition sozialer Gerechtigkeit abhängt.
Was ist das Modell von Mäder, Begg und Lessenich?
Dieses Modell erweitert die drei Typen von Esping-Andersen um einen vierten, den mediterranen Sozialstaatstyp, um Länder wie Griechenland besser einordnen zu können.
- Citar trabajo
- Elisabeth Winter (Autor), 2011, Griechenland, Deutschland und Finnland im Vergleich anhand der Sozialstaatsmodelle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210835