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Handelsmarken als Instrument zur Profilierung von Handelsunternehmen

Titre: Handelsmarken als Instrument zur Profilierung von Handelsunternehmen

Travail d'étude , 2013 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Andreas Hummel (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Es gibt verschiedene Absender von Marken: Ist der Absender der Marke der Hersteller des Produkts, sprechen wir von Produzentenmarken. Tritt der Händler als Absender der Marke auf, sprechen wir von Handelsmarken.

Ob nun „Gut&Günstig“ (EDEKA), „K-Classic“ (Kaufland), „Real Quality“ (Real) oder „Ja!“ (REWE), die Handelsmarken der großen Einzelhändler sind vielen geläufig und man verbindet eine gewisse Preis- und Qualitätserwartung an sie. Die Marken sind lebendig und die Konsumenten beschäftigen sich jeden Tag mit Ihnen. Auch aus Sicht der Händler sind die Handelsmarken ein wichtiges Instrument.

Diese Arbeit soll aufzeigen, wie sich die Unternehmen mit diesen Marken in verschiedenen Bereichen profilieren können und, um dies zu verstehen auch das grundlegende Konzept und die historische Entwicklung der Handelsmarken erklären.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Thema

2 Das Konzept der Handelsmarken
2.1 Entwicklung in der Vergangenheit
2.2 Arten von Handelsmarken
2.3 Aktuelle Entwicklung

3 Möglichkeiten zur Profilierung durch Handelsmarken
3.1 in der Produktpolitik
3.2 zur Festigung der Kundenbindung
3.3 in der Lieferantenauswahl

4 Schlusswort und Ausblick

Literaturverzeichnis und Internetquellen

Ausgedruckte Internetnachweise

1 Einführung in das Thema

Es gibt verschiedene Absender von Marken: Ist der Absender der Marke der Hersteller des Produkts, sprechen wir von Produzentenmarken. Tritt der Händler als Absender der Marke auf, sprechen wir von Handelsmarken.

Ob nun „Gut&Günstig“ (EDEKA), „K-Classic“ (Kaufland), „Real Quality“ (Real) oder „Ja!“ (REWE), die Handelsmarken der großen Einzelhändler sind vielen geläufig und man verbindet eine gewisse Preis- und Qualitätserwartung an sie. Die Marken sind lebendig und die Konsumenten beschäftigen sich jeden Tag mit Ihnen. Auch aus Sicht der Händler sind die Handelsmarken ein wichtiges Instrument.

Diese Arbeit soll aufzeigen, wie sich die Unternehmen mit diesen Marken in verschiedenen Bereichen profilieren können und, um dies zu verstehen auch das grundlegende Konzept und die historische Entwicklung der Handelsmarken erklären.

2 Das Konzept der Handelsmarken

2.1 Entwicklung in der Vergangenheit

Um sich von dem Preisdiktat der großen Markenkonzerne zu lösen, führten die Gebrüder Aldi in den 50er-Jahren Handelsmarken in Ihren Geschäften ein. Ursprünglich waren diese als reine Alternativen im niedrigeren Preissektor zu den Markenwaren gedacht. Auch durch den Erfolg von Discountern wie Aldi, Lidl oder andere stieg in den letzten Jahrzehnten das Ansehen der Handelsmarken.[1]

In den Jahren nach der Euro-Einführung konnten Handelsmarken-Anbieter große Zuwachsraten vor Allem bei sogenannten „No-Name“-Produkten erzielen. Der Marktanteil dieser Marken stieg von 28% (2001) auf 41,3% (2008).[2]

2.2 Arten von Handelsmarken

Handelsmarken können verschieden klassifiziert werden.

Zum einen existiert die Einteilung in klassische Handelsmarken, Gattungsmarken und Premiummarken.[3]

Viele klassische Handelsmarken sind sogenannte „Me-too“-Produkte, welche bewusst Produkten anderer Marken ähneln und die sich durch einen geringeren Preis auszeichnen möchten. Kunden sollen sich nach dem Vergleich der Leistung und der Qualität auf Grund des günstigeren Preises für die Handelsmarke entscheiden.

Oft als „No-Name“-Ware oder „Generika“ bezeichnet werden die Gattungsmarken. Durch einfache Artikel- und Verpackungsgestaltung sollen sie sich durch einen niedrigeren Preis auszeichnen.

Handelsmarken mit hoher Qualität und entsprechend hohem Preis werden als Premiummarken bezeichnet. Dem Käufer soll ein hoher Zusatznutzen auf der emotionalen Ebene geboten werden.[4]

Zum Anderen können Handelsmarken nach Anzahl der Produkte oder dem Preis kategorisiert werden:[5]

- nach der Anzahl: als Mono-, Produktgruppen- oder Programmmarken
- nach dem Preis als Premium-, B-, oder Preiseinstiegsmarken

2.3 Aktuelle Entwicklung

Innerhalb des Segments der Handelsmarken lässt sich sagen, dass nach bereits erwähntem Anstieg der „No-Name“-Marken nach der Euro-Einführung der Marktanteil dieser Produkte im Jahr 2009 zum ersten Mal seit Jahren zurück ging.[6] Daraus entwickelte sich der Trend der Premiummarken. Der Einzelhändler Rewe hat in seinen Regalen bereits 120 Produkte der eigenen Marke „Feine Welt“ in die Regale gestellt, welche unmissverständlich das Premium-Segment bedient. Auch im europäischen Ausland lassen sich diese Trends erkennen.[7]

Lt. einer Studie der Markant AG, Pfäffikon (CH) geht ein Großteil der Experten davon aus, dass der Marktanteil von Handelsmarken im allgemeinen steigen wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Marke & Handelsmarke8

[...]


[1] BERTRAM (2006) S. 8

[2] SCHLAUTMANN (2010)

[3] THEIS (1999), S. 557, zitiert aus HANDELSWISSEN.DE, TOP. 2

[4],[5] HANDELSWISSEN.DE, TOP. 2

[6],[7] SCHLAUTMANN (2010)

[8] ESCH (2012)

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Produzentenmarken und Handelsmarken?

Bei Produzentenmarken ist der Hersteller der Absender der Marke, während bei Handelsmarken (wie "Ja!" oder "K-Classic") der Händler selbst als Absender auftritt.

Welche Arten von Handelsmarken gibt es?

Es wird zwischen klassischen Handelsmarken ("Me-too"-Produkte), Gattungsmarken ("No-Name"-Ware) und Premium-Handelsmarken unterschieden.

Warum führen Händler Eigenmarken ein?

Handelsmarken dienen der Profilierung gegenüber Wettbewerbern, der Festigung der Kundenbindung und der Unabhängigkeit vom Preisdiktat großer Markenkonzerne.

Wie haben sich Handelsmarken historisch entwickelt?

Einen großen Schub gab es in den 50er Jahren durch Aldi. Später stieg der Marktanteil nach der Euro-Einführung stark an, wobei heute ein Trend zu Premium-Eigenmarken erkennbar ist.

Was sind "Me-too"-Produkte im Handel?

Das sind Handelsmarken, die bekannten Markenprodukten in Aussehen und Qualität bewusst ähneln, aber zu einem günstigeren Preis angeboten werden.

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Résumé des informations

Titre
Handelsmarken als Instrument zur Profilierung von Handelsunternehmen
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Note
1,7
Auteur
Andreas Hummel (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
12
N° de catalogue
V209147
ISBN (ebook)
9783656367956
ISBN (Livre)
9783656368984
Langue
allemand
mots-clé
handelsmarken instrument profilierung handelsunternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Hummel (Auteur), 2013, Handelsmarken als Instrument zur Profilierung von Handelsunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209147
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