1. Einleitung
In der folgenden modulabschließenden Hausarbeit werde ich die Förderung der Identitätsentwicklung von Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung beleuchten.
Die maßgebende Fragestellung ist in diesem Zusammenhang, welchen Stellenwert der Bildungsbereich „Bewegung“ für die Identitätsentwicklung von Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung einnimmt? Und zum Anderen der Frage, welche Bedeutung dabei die Bereiche „Bildung“ und „Erziehung“ einnehmen?
In dem folgenden Kapitel werde ich zunächst den Bildungsbereich „Bewegung“ näher erläutern und dabei auf den Zusammenhang von „Bildung“ und „Erziehung“ eingehen, sowie auf die Bedeutung von Bildung und Erziehung für die Bewegung.
Im dritten Kapitel werden Begriffsdefinitionen gegeben, die als Grundlage dienen sollen, um ein Verständnis dafür zu geben, um welche Zielgruppe es sich handelt. Es wird im ersten Schritt eine allgemeine Definition von Behinderung gegeben und darauf aufbauend eine Definition von sog. geistiger Behinderung.
Im vierten Kapitel geht es darum, die Kompetenzerweiterung durch Bewegungshandeln darzustellen, darin enthalten ist die Betrachtung der Identitätsentwicklung durch Bewegungshandeln bei Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung. Abschließend wird in diesem Kapitel die Förderung der Selbstbestimmung bei Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung bearbeitet.
In dem Fazit werde ich mögliche Antworten auf die eingangs gegebenen Fragestellungen geben.
Meine persönliche Motivation für dieses Themengebiet liegt darin begründet, dass ich die positiven Effekte für Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung durch Bewegungshandeln darstellen möchte. Dies ist mir wichtig, da ich der Überzeugung bin, dass das Bewegungshandeln eine besondere Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung haben kann und diese stark durch Bewegung beeinflusst und gestärkt werden kann.
Inhalt
1. Einleitung
2. Der Bildungsbereich „Bewegung“
2.1 Der Zusammenhang von „Bildung“ und „Erziehung“
2.2 Die Bedeutung von Bildung und Erziehung für die Bewegung
3. Begriffsdefinition
3.1 Definition von Behinderung
3.2 Definition von sog. geistiger Behinderung
4. Kompetenzerweiterung durch Bewegungshandeln
4.1 Identitätsentwicklung durch Bewegungshandeln bei Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung
4.2 Förderung der Selbstbestimmung bei Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung
5. Fazit
6. Quellen- und Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Wie fördert Bewegung die Identitätsentwicklung bei Menschen mit geistiger Behinderung?
Bewegungshandeln ermöglicht Kompetenzerweiterungen, stärkt die Selbstwahrnehmung und wirkt positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung ein, was die Identitätsbildung unterstützt.
Welche Rolle spielen Bildung und Erziehung im Bereich Bewegung?
Bildung und Erziehung bilden den Rahmen für das Bewegungshandeln, wobei sie gezielt eingesetzt werden, um die Selbstbestimmung und Teilhabe der Betroffenen zu fördern.
Wie wird Behinderung in dieser Arbeit definiert?
Die Arbeit liefert zunächst eine allgemeine Definition von Behinderung und spezifiziert darauf aufbauend den Begriff der sogenannten geistigen Behinderung als Grundlage für das pädagogische Handeln.
Was ist das Ziel von Bewegungshandeln in der Behindertenhilfe?
Das Ziel ist die Stärkung der Eigenständigkeit, die Verbesserung der motorischen Fähigkeiten und die Förderung der sozialen Integration durch körperliche Aktivität.
Warum ist Selbstbestimmung ein zentrales Thema der Arbeit?
Selbstbestimmung ist ein wesentlicher Aspekt der Lebensqualität. Die Arbeit untersucht, wie Menschen mit Behinderung durch Bewegung lernen können, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Umwelt aktiv mitzugestalten.
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- Heike Brodtmann (Autor), 2010, Förderung der Identitätsentwicklung von Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung durch Bewegungshandeln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200318