Ausgehend von den Überlegungen zum Gedächtnis als Kategorie der Geschichtswissenschaft, umfasst die Thematik Erinnerungskultur viele unterschiedliche Bereiche der Forschung. Ein Versuch, die ganze Bandbreite an theoretischen Ansätzen und Methoden und vor allem die unzähligen Themenfelder darzustellen, übersteigt die Möglichkeiten, welche dem Verfasser dieser Seminararbeit zur Verfügung stehen. Daher soll sich im Folgenden ausschließlich der in den Geschichtswissenschaften heute sehr populären Methode der Oral History beschäftigt werden. Diese hat im Zusammenhang mit der wachsenden Beliebtheit von Alltagsgeschichte als Teildisziplin der Geschichtswissenschaften immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird daher auch als mögliche Forschungsmethode für die Ausarbeitung der Masterarbeit in Erwägung gezogen. Die Tatsache, dass Oral History im Kreise der Historiker nicht unumstritten ist und sich die Meinung zu dieser Forschungsmethode erst in jüngerer Vergangenheit zum positiven gewandelt hat, macht die Auseinandersetzung mit dieser erst recht interessant.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Oral History?
- Definition
- Praktische Anwendung
- Was leistet Oral History?
- Methodische Probleme und Grenzen der Oral History
- Interviewprozess
- Das Gedächtnisproblem
- Repräsentativität, Validität und Reliabilität
- Anwendbarkeit auf Thema der Masterarbeit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht die Anwendbarkeit der Oral History-Methode im Kontext der Ausarbeitung einer Masterarbeit zu einem Thema der Erinnerungskultur.
- Definition und praktische Anwendung der Oral History-Methode
- Potenziale und Grenzen der Oral History als Forschungsmethode
- Bewertung der Anwendbarkeit der Methode im Kontext der Masterarbeit
- Diskussion der methodischen Herausforderungen und Probleme
- Zusammenfassende Bewertung der Eignung der Oral History-Methode für das Forschungsvorhaben
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema Oral History ein und erläutert die grundlegende Problematik der Übersetzung des Begriffs ins Deutsche. Die Kapitel 2 und 3 beleuchten die Definition und praktische Anwendung der Oral History-Methode sowie ihre Potenziale für die Forschung. Kapitel 4 widmet sich den methodischen Problemen und Grenzen der Oral History, insbesondere dem Interviewprozess, dem Gedächtnisproblem und der Frage der Repräsentativität, Validität und Reliabilität. Das fünfte Kapitel befasst sich schließlich mit der Anwendbarkeit der Oral History-Methode im Kontext der Masterarbeit und bewertet ihre Eignung für das Forschungsvorhaben.
Schlüsselwörter
Oral History, Erinnerungskultur, Geschichtswissenschaft, Interviewprozess, Gedächtnisproblem, Repräsentativität, Validität, Reliabilität, Masterarbeit, Forschungsmethode, methodische Probleme.
- Quote paper
- Dirk Sippmann (Author), 2011, Oral History - Eine Einführung und Überprüfung auf Anwendbarkeit zur Ausarbeitung einer Masterarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195315