Schule ist von Anbeginn ein Berechtigungssystem, das über die Vergabe unterschiedlicher Bildungsabschlüsse eine gewisse Chancenungleichheit immer schon voraussetzte und selbst verursachte. Man könnte Schule in diesem Zusammenhang auch als Privilegierungsanstalt bezeichnen. Diese Form der Bildungsbegrenzung haftet dem deutschen Schulwesen mindestens seit der preußischen Volksschule an (vgl. Klemm 2007, S. 3f.). Schule war vielmehr eine Institution der Chancenverhinderung als der Chancenermöglichung.
Inhaltsverzeichnis
- Chancengleichheit im Bildungssystem
- Gründe für die Bildungsreform
- Fallbeispiel zum Schulrecht
- Schulmanagement: Irrtümer und Missverständnisse
- Laterale Führung und Führung von Chefs
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem und den Herausforderungen im Schulmanagement. Dabei werden die Gründe für die Bildungsreform und ein Fallbeispiel zum Schulrecht beleuchtet.
- Chancengleichheit und ihre Herausforderungen im deutschen Bildungssystem
- Gründe für die Bildungsreform und ihre Auswirkungen
- Schwierigkeiten im Schulrecht und ein konkretes Fallbeispiel
- Irrtümer und Missverständnisse im Schulmanagement
- Laterale Führung und Führung von Chefs im Kontext des Schulmanagements
Zusammenfassung der Kapitel
Chancengleichheit im Bildungssystem
Dieses Kapitel analysiert die historischen und aktuellen Herausforderungen der Chancengleichheit im Bildungssystem. Es beleuchtet die Ungleichheit der Bildungschancen zwischen verschiedenen sozialen Schichten, Regionen, Geschlechtern und Kindern mit Migrationshintergrund.
Gründe für die Bildungsreform
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Gründen, die zu den Bildungsreformbemühungen führten und deren Auswirkungen auf die Bildungsgerechtigkeit und die Chancengleichheit.
Fallbeispiel zum Schulrecht
Dieses Kapitel präsentiert ein konkretes Fallbeispiel, das die Schwierigkeiten im Schulrecht verdeutlicht und die Auswirkungen auf das Schulmanagement und die Bildungspraxis beleuchtet.
Schulmanagement: Irrtümer und Missverständnisse
Dieses Kapitel widmet sich den Irrtümern und Missverständnissen, die im Zusammenhang mit dem Schulmanagement häufig auftreten. Es analysiert die Herausforderungen und Komplexitäten der Schulleitung und des Schulmanagements.
Laterale Führung und Führung von Chefs
Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung der lateralen Führung und der Führung von Chefs im Schulkontext. Es untersucht die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Zusammenarbeit und Führung von Schulleitern und Lehrkräften.
Schlüsselwörter
Diese Arbeit thematisiert die Chancengleichheit im Bildungssystem, die Bildungsreform, das Schulrecht, das Schulmanagement, die laterale Führung und die Führung von Chefs. Wichtige Begriffe sind soziale Schicht, Region, Geschlecht, Migrationshintergrund, Bildungsbeteiligung, Kompetenzerwerb, Schulleitung und Schulentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Ist das deutsche Schulsystem gerecht?
Die Arbeit zeigt auf, dass Schule historisch oft als „Privilegierungsanstalt“ fungierte, die soziale Unterschiede eher zementierte als ausglich.
Welche Faktoren beeinflussen die Chancengleichheit in Deutschland?
Wesentliche Faktoren sind die soziale Schicht, die Region, das Geschlecht sowie ein eventueller Migrationshintergrund der Schüler.
Was versteht man unter lateraler Führung im Schulmanagement?
Laterale Führung bezeichnet das Führen ohne direkte Weisungsbefugnis, was besonders in der Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Kollegium relevant ist.
Warum sind Bildungsreformen notwendig?
Reformen zielen darauf ab, herkunftsbedingte Bildungsbarrieren abzubauen und das System an moderne Anforderungen der Kompetenzvermittlung anzupassen.
Was sind typische Irrtümer im Schulmanagement?
Oft wird die Komplexität der Schulleitung unterschätzt oder fälschlicherweise angenommen, dass rein administrative Verwaltung mit pädagogischer Führung gleichzusetzen sei.
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- Ron Klug (Author), 2012, Bildungspolitik und Schulrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193380