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Die Geschichte der Politikwissenschaft

Titre: Die Geschichte der Politikwissenschaft

Dossier / Travail , 2012 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Schwalm (Auteur)

Didactique - Politique, Education politique
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Die Wissenschaft der Politik unterliegt verschiedensten Vorurteilen. Das mag daran liegen, dass Politik und Wissenschaft zwei unterschiedliche Welten sind. Allerdings ist das im Bewusstsein der Öffentlichkeit wohl noch nicht angekommen. Politikwissenschaftler haben also die Aufgabe, die Politik wissenschaftlich zu betrachten. Sie „helfen zu planen, zu prognostizieren, zu erklären und sie helfen Politik zu kritisieren, zu optimieren, Gegenargumente zu formulieren und durchzusetzen“ (Alemann1995, S. 11/12). Nun stellt sich die Frage, welches die Vorurteile sind. Diese werden nun näher erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Vorurteile, mit der die Politikwissenschaft zu kämpfen hat

1.1 Politikwissenschaft als keine „normale“ Wissenschaft

1.2 „Politikwissenschaft ist eine 'politisierte' Wissenshaft“ (Alemann 1995, S. 15)

1.3 Politikwissenschaftler werden nicht verstanden

1.4 „Politikwissenschaftlern muss man misstrauen wie den Politikern“ (Alemann 1995, S. 18)

1.5 „Politikwissenschaftler wollen Politiker werden“ (Alemann 1995, S. 19)

1.6 „Politikwissenschaftler pflegen ihre Komplexe“ (Alemann 1995, S. 20)

2 Begriffsbestimmung

3 Politikwissenschaft als eine sehr alte und zugleich sehr junge Disziplin

3.1 Exkurs: Warum überhaupt Geschichte?

3.2 Argumente, die für eine junge Disziplin sprechen

3.3 Argumente, die für eine alte Disziplin sprechen

3.3.1 Politikwissenschaft als Teil der praktischen Philosophie in Antike und Mittelalter

3.3.2 Politikwissenschaft seit Beginn der Neuzeit

4 Was macht Politikwissenschaft zur Wissenschaft? – Grundlegende Voraussetzungen politikwissenschaftlichen Denkens

4.1 Politikwissenschaftliche Grundlagen

4.2 Ein Profil der Politikwissenschaft

5 Zukunftsperspektiven für die Politikwissenschaft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Geschichte, die wissenschaftlichen Grundlagen und das Profil der Politikwissenschaft, um ein tieferes Verständnis für die Disziplin zu schaffen und gängigen Vorurteilen sowie Herausforderungen zu begegnen.

  • Analyse und Entkräftung von Vorurteilen gegenüber der Politikwissenschaft.
  • Differenzierte Begriffsbestimmung der Disziplin im deutschen Sprachgebrauch.
  • Einordnung der Politikwissenschaft im Spannungsfeld zwischen „junger“ und „alter“ Wissenschaft.
  • Reflexion über die Anforderungen an politikwissenschaftliches Denken und das Verhältnis von Theorie und Praxis.
  • Diskussion zukünftiger Perspektiven und beruflicher Integrationsmöglichkeiten.

Auszug aus dem Buch

1.1 Politikwissenschaft als keine „normale“ Wissenschaft

Ein Politologe trifft sowohl in der Öffentlichkeit als auch in Wissenschaftskreisen oft auf Unverständnis. Das liegt an der Unkenntnis über dieses Fach. Das mag unter Anderem auch daran liegen, dass sich andere Fachbereiche, die sich mit dem Staatswesen und der Politik befassen, wohl von der Politikwissenschaft bedroht fühlen.

Auch mag die bisher nicht gefundene einheitliche Bezeichnung für das Fach problematisch sein. Zwar setzte sich der Begriff der Politikwissenschaft durch, dennoch bleiben unterschiedliche Bezeichnungen. Diese führen logischerweise zu Identitätsproblemen.

Warum ist aber nun die Politikwissenschaft nicht eine „normale Wissenschaft“? Alemann hat hierfür folgende Erklärung: „Nach ihm [Thoma Kuhn] verfügt eine ‚normale Wissenschaft‘ über einen anerkannten Gegenstandsbereich und einen ausdifferenzierten Methodenkanon, mit dessen Hilfe wissenschaftliche Erkenntnisse kumulativ, also Stein auf Stein, zu einem Lehrgebäude aufgebaut werden. Sie verfügt, so KUHN, über ein einheitliches Paradigma, dh. Modell, wie die Wissenschaft zu betreiben sei“ (Alemann 1995, S. 14). Die junge Wissenschaft der Politik war sich allerdings in der Nachkriegszeit nicht darüber einig, wie diese Wissenschaft methodisch zu betreiben sei bzw. welche Ziele sie verfolgen solle. Allerdings sei sie heute voller Methodenvielfalt, weswegen man sie durchaus als normale Sozialwissenschaft ansehen könne (vgl. Alemann 1995).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorurteile, mit der die Politikwissenschaft zu kämpfen hat: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Vorurteile, mit denen sich die Disziplin auseinandersetzen muss.

2 Begriffsbestimmung: Hier wird die Vielfalt der Bezeichnungen für die Politikwissenschaft im deutschen Sprachraum dargestellt und kritisch hinterfragt.

3 Politikwissenschaft als eine sehr alte und zugleich sehr junge Disziplin: Das Kapitel veranschaulicht sowohl die jungen institutionellen Wurzeln als auch die tiefen historischen Ursprünge der politikwissenschaftlichen Beschäftigung.

4 Was macht Politikwissenschaft zur Wissenschaft? – Grundlegende Voraussetzungen politikwissenschaftlichen Denkens: Es werden die analytischen Anforderungen, das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie die methodischen Grundlagen beleuchtet.

5 Zukunftsperspektiven für die Politikwissenschaft: Dieses Kapitel diskutiert die Chancen und Herausforderungen der Disziplin, insbesondere in Bezug auf die Professionalisierung und gesellschaftliche Relevanz.

Schlüsselwörter

Politikwissenschaft, Politologie, Wissenschaftstheorie, Politikberatung, Theorie-Praxis-Verhältnis, Demokratiewissenschaft, Politische Ideologien, Forschungsgeschichte, Identitätsprobleme, Sozialwissenschaften, Paradigma, Berufsfelder, Historische Dimension, Politische Bildung, Wissenschaftsverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Disziplin der Politikwissenschaft, wobei Geschichte, Begriffsdefinitionen und die wissenschaftliche Fundierung im Zentrum stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind der Umgang mit Vorurteilen, die historische Herleitung, die Abgrenzung zu anderen Wissenschaften und die Bedeutung politischer Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über das Selbstverständnis der Politikwissenschaft zu vermitteln und die Disziplin als notwendigen Bestandteil der modernen Wissenschaftslandschaft zu legitimieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und reflektiert politikwissenschaftliche Grundlagenwerke (u.a. Alemann, Schlosser, Stammen), um eine theoretische Einordnung vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die fachliche Identität, beleuchtet historische Meilensteine von der Antike bis zur Neuzeit und analysiert das dynamische Verhältnis zwischen Theorie und praktischer Politikberatung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Politikwissenschaft, Theorie-Praxis-Verhältnis, Wissenschaftsverständnis und politische Bildung charakterisieren.

Warum wird die Politikwissenschaft oft nicht als „normale“ Wissenschaft wahrgenommen?

Dies liegt an der mangelnden einheitlichen Terminologie, der Methodenvielfalt und der historischen Diskussion über ihre Unabhängigkeit von politischer Ideologie.

Welche Bedeutung kommt der Politikberatung für die Zukunft des Fachs zu?

Politikberatung dient als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, wodurch die Wissenschaft praxisrelevant bleibt und ihre gesellschaftliche Anerkennung und Relevanz sichern kann.

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Résumé des informations

Titre
Die Geschichte der Politikwissenschaft
Université
University of Augsburg  (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Cours
Vertiefung – Politikwissenschaft für BA-Erziehungswissenschaften C
Note
1,3
Auteur
Alexander Schwalm (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
18
N° de catalogue
V191288
ISBN (ebook)
9783656160595
ISBN (Livre)
9783656161004
Langue
allemand
mots-clé
Politik Politikwissenschaft Geschichte Entwicklung Politische Bildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Schwalm (Auteur), 2012, Die Geschichte der Politikwissenschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191288
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Extrait de  18  pages
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