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Global Corporate Citizenship

Titre: Global Corporate Citizenship

Mémoire (de fin d'études) , 2005 , 102 Pages , Note: 1.3

Autor:in: Martin Kleemann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Global Corporate Citizenship. Im Zentrum der Überlegungen steht die Frage, wie Unternehmen durch die freiwillige Übernahme einer bürgerschaftlichen Verantwortung erfolgreich wirtschaften, den sich wandelnden Anforderungen von Politik und Gesellschaft gerecht werden und dem kapitalistischen Wirtschaftsmodell in Zeiten einer energischen Globalisierungsdynamik die gewünschte Nachhaltigkeit und somit Existenzberechtigung verleihen können.

Der weltumspannende Handel ist natürlich kein neuzeitliches Phänomen. Allerdings beinhalten der rasante Anstieg länderübergreifender Güter-, Geld-, Informations- und Menschenströme (Seitz, 2002, S. 1) sowie die hohe Geschwindigkeit, mit welcher sich vormals wirtschaftlich unbedeutende Staaten an das Wirtschaftssystem ankoppeln, ein enormes Konfliktpotenzial. Einem steigenden Lebensstandard auf der einen Seite stehen nicht selten soziale Ausbeutung und ökologisches Missmanagement gegenüber, welche in der Regel von Unternehmen getrieben und der Politik geduldet werden.

Die sich weltweit öffnenden Märkte erhöhen darüber hinaus zusehens den Konkurrenzdruck und unterspülen die etablierten Sozialsysteme. Im Gegensatz dazu wird seitens der Politik und der Gesellschaft aber auch gleichzeitig eine neue Balance zwischen okönomischen, ökologischen und sozialen Grundwerten gefordert. Die Unternehmen sollen in diesem Zuge aktiv an der Lösung der drängenden Probleme beteiligt werden.

Diese Widersprüche aufzulösen ist auch Teil der Global Corporate Citizenship-Diskussion. Die negativen Auswüchse des ungelenkten Kapitalismus sollen im Zaum gehalten und die Chancen einer globalisierten Wirtschaft so umfassend wie möglich genutzt werden. Die Ausarbeitung beschäftigt sich daher mit den Möglichkeiten, wie national und international operierende Unternehmen künftig ihre Rolle als verantwortungsbewußte Bürger verstehen, und somit zu einer umfassenden Wohlfahrtssteigerung beitragen können.


2. Aufbau der Arbeit

Zu Beginn dieser Arbeit wird eine Grundlage geschaffen, indem gängige Definitionen zum Thema Global Corporate Citizenship diskutiert und abgegrenzt werden. Darauf aufbauend werden der Begriff der ?Stakeholder? näher differenziert und einzelbetriebliche Effekte beleuchtet, welche durch eine erfolgreiche Implementierung einer Global Corporate Citizenship-Strategie entstehen können. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufbau der Arbeit

3. Definition

3.1 Entwicklung der Begrifflichkeiten

3.2 Corporate Citizenship

4. Die Stakeholder

4.1 Stakeholder-Engagement

4.2 Stakeholder-Analyse

5. Unternehmerische Effekte globaler Corporate Citizenship

5.1 Positive einzelbetriebliche Effekte

5.1.1 Reputationsaufbau/Imagegewinn

5.1.2 Arbeitnehmerbeschaffung

5.1.3 Arbeitnehmerentwicklung

5.1.4 Finanzielle Entwicklung

5.1.5 Begrenzung des Risikos

5.1.6 Ethische Fondsinvestments

5.1.7 Informationsgewinnung

5.1.8 Kommunikationskosten

5.1.9 Effektivität

5.2 Positive überbetriebliche Effekte

5.2.1 Schaffung und Stabilisierung von Absatzmärkten

5.2.2 Unternehmerfreundliches Klima

6. Das Spannungsfeld von Wirtschaft und Staat

6.1 Die Rolle des Staates

6.2 Neuer Partner Unternehmung?

6.2.1 Shareholder Value und Moral Capital

6.3 Unternehmerisches Engagement

6.3.1 Corporate Giving

6.3.2 Corporate Volunteering

6.3.3 Corporate Foundation

6.3.4 Stakeholder-Dialoge

6.3.5 Cause Related Marketing

6.3.5.1 Praxisbeispiel: American Express

6.3.6 Public Private Partnerships

6.3.6.1 Praxisbeispiel: Ford

7. Die Arbeit der NGOs

8. Internationale Standards und Rahmenbedingungen

8.1 Der UN Global Compact

8.2 GRI Guidelines

8.3 AA 1000

8.4 SA 8000

9. Praxisbeispiel: Bertelsmann AG

9.1 Daten und Fakten zum Unternehmen Bertelsmann AG

9.2 Corporate Responsibility bei Bertelsmann

9.3 Corporate Responsibility in der Praxis

9.3.1 Mitarbeiter

9.3.2 Gesellschaft

9.3.3 Soziales Engagement

9.3.4 Kultur- und Bildungsprojekte

9.3.5 Lokales Engagement

9.3.6 Umwelt

9.4 Reinhard-Mohn-Fellowship

9.5 Die Bertelsmann Stiftung

9.5.1 Die Organisation

9.5.2 Arbeitsfelder und Projekte

9.6 Der ökonomische Output

9.7 Die Instrumente

9.8 Die Verantwortung der Medien

9.9 Die Zukunft

10. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept der Global Corporate Citizenship, insbesondere wie Unternehmen durch die freiwillige Übernahme bürgerschaftlicher Verantwortung nachhaltig wirtschaften und gesellschaftliche Herausforderungen adressieren können. Zentral ist dabei die Frage, wie ein Business Case für soziale und ökologische Engagements innerhalb der globalen Marktwirtschaft gestaltet werden kann.

  • Analyse der Definition und historischen Entwicklung von Corporate Citizenship.
  • Untersuchung der Rolle von Stakeholdern und deren Einfluss auf unternehmerisches Handeln.
  • Bewertung der unternehmerischen Effekte, unterteilt in einzel- und überbetriebliche Aspekte.
  • Darstellung der Rolle von NGOs sowie internationalen Standards und Rahmenbedingungen.
  • Detailliertes Praxisbeispiel zur Corporate Responsibility bei der Bertelsmann AG.

Auszug aus dem Buch

3.2 Corporate Citizenship

Im weitesten Sinne kann Corporate Citizenship als das gesellschaftliche und bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen angesehen werden (Kaiser, 2004, S. 669), welches das gesamte gemeinwohlorientierte Handeln des Unternehmens umfasst (Habisch, 2003, S. 51) und dabei Austauschverhältnisse mit anderen Akteuren im Gemeinwesen eingeht (Dresewski, 2002, S. 62). Die Gestaltung der Gesamtheit der Beziehungen zwischen einem Unternehmen und dessen lokalem, nationalem und globalem Umfeld steht im Vordergrund (Grünbuch 2001, S. 28)

Dabei geht es um die Bündelung von Aktivitäten im Gemeinwesen und deren strategische Ausrichtung auf übergeordnete Unternehmensziele (Dresewski, 2004, S. 13). Das Unternehmen sieht sich als Bürger einer Gesellschaft, welcher die Probleme seines Umfeldes kennt, auf diese reagiert und im besten Fall verhindert bzw. abstellt. Somit ergibt sich automatisch die allgemeine Verpflichtung, sich aktiv an der Problemlösung innerhalb einer Gesellschaft zu beteiligen (Schmidpeter/Spence, 2001, S. 9). Dabei handelt das Unternehmen als selbstverantwortlicher Spieler, welcher auf der einen Seite seine Rechte in der Beziehung zu anderen einfordert, zum anderen aber auch bereit ist, Pflichten zu übernehmen und in wohl überlegtem Selbstinteresse sowie komplexem Maße in die Entwicklung der Gesellschaft investiert. (Seitz, 2001, S. 130).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Global Corporate Citizenship ein und beleuchtet die Notwendigkeit von bürgerschaftlicher Verantwortung in Zeiten der Globalisierung.

2. Aufbau der Arbeit: Dieses Kapitel skizziert den methodischen Ansatz, die Gliederung sowie die Zielsetzung des theoretischen und praktischen Teils der Arbeit.

3. Definition: Das Kapitel differenziert zwischen den Begriffen Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Citizenship (CC) und erläutert die historische Entwicklung dieser Konzepte.

4. Die Stakeholder: Hier wird der Stakeholder-Begriff analysiert und die Bedeutung der Identifikation und Analyse von Anspruchsgruppen für das Management hervorgehoben.

5. Unternehmerische Effekte globaler Corporate Citizenship: Dieses Kapitel kategorisiert die Auswirkungen von CC-Strategien in einzelbetriebliche und überbetriebliche Effekte sowie deren strategische Bedeutung.

6. Das Spannungsfeld von Wirtschaft und Staat: Das Kapitel analysiert das sich wandelnde Verhältnis von Staat und Unternehmen, insbesondere vor dem Hintergrund von Deregulierung und der Globalisierungsdynamik.

7. Die Arbeit der NGOs: Die Rolle von Nicht-Regierungsorganisationen als kritische Begleiter und fachliche Partner der Wirtschaft wird in diesem Abschnitt untersucht.

8. Internationale Standards und Rahmenbedingungen: Hier werden gängige globale Standards wie der UN Global Compact oder die GRI Guidelines vorgestellt, die Unternehmen Orientierung bieten sollen.

9. Praxisbeispiel: Bertelsmann AG: Dieses umfangreiche Kapitel präsentiert die Corporate-Responsibility-Strategie der Bertelsmann AG anhand konkreter Projekte, Instrumente und der Rolle der Bertelsmann Stiftung.

10. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Erkenntnisse der Arbeit und stellt kritische Fragen zur Zukunftsfähigkeit und praktischen Umsetzung der Corporate Citizenship.

Schlüsselwörter

Corporate Citizenship, Global Corporate Citizenship, Corporate Social Responsibility, Stakeholder, Business Case, Nachhaltigkeit, Bertelsmann AG, NGOs, UN Global Compact, Reputation, Corporate Volunteering, Corporate Giving, Gemeinwesen, Unternehmensethik, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Unternehmen als bürgerschaftliche Akteure im Kontext der globalen Wirtschaft und der Übernahme sozialer sowie ökologischer Verantwortung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben theoretischen Grundlagen zu Corporate Citizenship und Stakeholder-Analysen stehen unternehmerische Effekte, die Rolle des Staates und von NGOs sowie verschiedene Instrumente des Engagements im Zentrum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch freiwilliges bürgerschaftliches Engagement erfolgreich wirtschaften können, ohne ihre wirtschaftlichen Ziele zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine explorative Arbeit, die Literaturanalyse mit einem umfangreichen Praxisteil kombiniert, inklusive Experteninterviews und der Auswertung von Konzernunterlagen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von CC-Effekten und ein praxisorientiertes Fallbeispiel zum Medienkonzern Bertelsmann AG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Corporate Citizenship, Stakeholder, Nachhaltigkeit, Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility.

Wie definiert die Bertelsmann AG ihre Corporate Responsibility?

Die Bertelsmann AG leitet ihr Engagement aus ihren "Essentials" ab, die den Beitrag zur Gesellschaft als integralen Bestandteil ihres Handelns und ihrer Firmenphilosophie sehen.

Welche Rolle spielt das Reinhard-Mohn-Fellowship?

Es dient als außergewöhnliches CSR-Projekt dazu, den Transfer der Bertelsmann-Management-Philosophie in andere gesellschaftliche Bereiche zu fördern und Social Entrepreneurs zu entwickeln.

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Résumé des informations

Titre
Global Corporate Citizenship
Université
University of Kassel
Note
1.3
Auteur
Martin Kleemann (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
102
N° de catalogue
V186062
ISBN (ebook)
9783869439464
ISBN (Livre)
9783867468374
Langue
allemand
mots-clé
global corporate citizenship
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Kleemann (Auteur), 2005, Global Corporate Citizenship, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186062
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Extrait de  102  pages
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