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Financial Planning und Portfolio Management Theorie

Title: Financial Planning und Portfolio Management Theorie

Diploma Thesis , 2003 , 119 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Matthias Schindler (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Das Thema dieser Diplomarbeit lautet Financial Planning und Portfolio Management Theorie. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über den Aufbau und den Inhalt der Arbeit. Sie ist in sechs Kapitel untergliedert. Als erstes soll das Thema eingegrenzt und Financial Planning definiert werden. Außerdem befasst sich das erste Kapitel mit sozial- und finanzpolitischen Fragen in Verbindung mit dem privaten Vermögensaufbau der Bevölkerung in Deutschland. Zudem soll der Vermögensverwaltungsmarkt in Deutschland im Vergleich zu den USA dargestellt werden. Im Anschluss begibt sich das zweite Kapitel auf die Ebene der Marktteilnehmer, den Anlegern, Anbietern und Überwachungsgremien. Im Einzelnen beschäftigt es sich u. a. mit den Nutzen, den Zielen, dem Angebot, den verschiedenen Typen und den Funktionen der Markteilnehmer. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der eigentlichen Dienstleistung „Financial Planning“, es beschreibt den Prozess der Beratung, den Aufbau und Inhalt des Beratungsergebnisses. Im folgenden Teil wird der Inhalt des im vorherigen dritten Teils aufgezeigten Finanzkonzeptes mit der modernen Portfoliomanagement-Theorie in Verbindung gebracht und untersucht, in wie weit die Theorie in der Praxis angewendet wird. Das vorletzte Kapitel wirft einen kurzen Blick auf den Financial Planning Angebotsmarkt.
Es sollen wesentliche qualitative Unterschiede in der Beratung der drei Hauptanbietergruppen (Banken, private Finanzdienstleister, Versicherungen) des Financial Planning angesprochen werden und hervor gehoben werden, welche Sparte am ehesten in der Lage ist, ein sauberes Financial Planning im Sinne dieser Arbeit anzubieten. Zuletzt erfolgt noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft des Financial Planning.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Aufgabenstellung

1.1.1 Inhalt der Arbeit

1.1.2 Abgrenzung und Definition des Financial Planning

1.2 Der Vermögensverwaltungsmarkt in USA und Europa

1.2.1 Finanz- und sozialpolitische Rahmenbedingungen

1.2.2 Das Marktpotential in Deutschland

2. DIE SPIELER AUF DEM VERMÖGENSVERWALTUNGSMARKT

2.1 Die Nachfrageseite des Financial Planning

2.1.1 Anlegerkategorien

2.1.2 Ziele und Nutzen der Anleger

2.2 Die Angebotsseite des Financial Planning

2.2.1 Das Angebotsspektrum

2.2.2 Warum Financial Planning?

2.2.3 Qualitätsanforderungen an Financial Planner

2.2.3.1 Aus- u. Weiterbildung zum Financial Planner

2.2.3.2 Die neue EU-Vermittler-Richtlinie

2.2.3.3 Haftung und gesetzlicher Rahmen für Financial Planner

2.2.4 Entlohnungsformen

2.3 Wer sorgt für die Einhaltung der Spielregeln?

3. PROZESS UND INHALT DES FINANCIAL PLANNING

3.1 Der Beratungsprozess im Überblick

3.2 Datenaufnahme

3.3 Analyse des Status quo

3.3.1 Die Private Bilanz

3.3.2 Die Private Gewinn- und Verlustrechnung

3.3.3 Chancen- und Risikoanalyse

3.4 Das individuelle Finanzkonzept

3.4.1 Grundlegendes zum Finanzkonzept

3.4.2 Optimierung des Vermögens

3.4.3 Optimierung der Risikovorsorge

3.4.4 Optimierung des Cash Flows

3.5 Konzeptumsetzung und regelmäßiges Update

4. PORTFOLIO MANAGEMENT THEORIE IM FINANCIAL PLANNING

4.1 Was ist ein Portfolio?

4.2 Investmentphilosophien und -stile

4.3 Performance

4.3.1 Die Rendite

4.3.2 Risiko

4.3.3 Liquidität

4.3.4 Zeithorizont

4.3.5 Inflation

4.4 Asset Allocation und effiziente Portfolios

4.5 Portfolio-Insurance

4.6 Portfolio Management Theorie im Berateralltag

5. BERATUNGSQUALITÄT DER FINANZDIENSTLEISTER

5.1 Beurteilungskriterien

5.2 Beratungsqualität bei Banken

5.3 Beratungsqualität bei privaten Finanzdienstleistern

5.4 Beratungsqualität bei Versicherungen

5.5 Für jeden Kunden der richtige Finanzdienstleister

6. DIE ZUKUNFT DES FINANCIAL PLANNING

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat das Ziel, das Konzept des Financial Planning (FP) umfassend zu definieren, den Prozess der Vermögensberatung zu analysieren und die Anwendung der modernen Portfoliomanagement-Theorie im praktischen Berateralltag zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie ein qualitativ hochwertiger, ganzheitlicher Beratungsprozess zur optimalen Finanzstrukturierung unter Berücksichtigung von Lebensrisiken und individuellen Zielen gestaltet werden kann.

  • Grundlagen und Definition des Financial Planning
  • Marktteilnehmer und Anbieterstrukturen im Vermögensverwaltungsmarkt
  • Der Beratungsprozess: Von der Datenerfassung zur Finanzkonzeptumsetzung
  • Anwendung der Portfoliomanagement-Theorie und Performance-Analyse
  • Bewertung der Beratungsqualität bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern

Auszug aus dem Buch

3.2 Datenaufnahme

Die Datenerfassung hat rein technischen Charakter. Ohne eine vollständige Erfassung des benötigten Datenmateriales ist eine Analyse der gegebenen Vermögensstruktur, Einkommens- und Vorsorgesituation jedoch sehr erschwert, wenn nicht unmöglich. Oftmals stellt sich dieser Teil der Analyse als sehr zeitaufwendig heraus, weil die wenigsten Kunden über entsprechend vorbereitete Unterlagen verfügen. Die wichtigsten Unterlagen und die daraus ergehenden Informationen enthält die Tabelle 2. Natürlich holt der Finanzplaner zu Beginn des Datenaufnahmege sprächs alle personenbezogenen Daten (Name, Familienstand, Kinder, Geburtsdatum, Wohnsitz, Beruf,...) über den Kunden ein.

Um eine lückenlose Datenerhebung und ausreichende Dokumentation zu garantieren, ist zur Unterstützung des Berater der Einsatz eines Fragebogens bzw. eines Computers ratsam. Ein Beispiel für einen Datenerfassungsbogen befindet sich in der Abbildung 32 im Anhang auf Seite VI ff. Bereits in diesem Stadium, der Datenerhebung, empfiehlt es sich, mit dem Steuerberater und/oder dem Rechtsbeistand des Mandanten Kontakt aufzunehmen, um die Situation richtig interpretieren zu können. Diesbezüglich ist es sinnvoll, dass sich der Berater um eine entsprechende Vollmacht vom Kunden zur Informationseinholung bemüht.

Für eine individuelle Finanzplanung ist es unerlässlich, neben den objektiven Finanz- und Personendaten auch die persönlichen Ziele und Wünsche des Vermögensinhabers und seiner Familie unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände, der Risikomentalität und der eigenen Anlagevorstellungen aufzunehmen. Ziele des Anleger können u.a. die private Altersvorsorge, die Ausbildungsfinanzierung der Kinder, das Ansparen für den Hausbau, Rücklagen für Wechselfälle des Lebens und die sinnvolle Anlage überschüssiger Mittel sein. Hat ein Kunde konkrete Anlageziele (Auto, Urlaub,...) bestimmt, so sollte der Berater den wahrscheinlichen Anlagezeitraum bzw. Anschaffungszeitpunkt erfragen. Außerdem ist sicherzustellen, ob für den Anleger eine jederzeitige risikolose Auflösung der Geldanlage möglich sein muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema Financial Planning, Definition und Abgrenzung sowie ein Überblick über den Aufbau der Diplomarbeit und den Vermögensverwaltungsmarkt.

2. DIE SPIELER AUF DEM VERMÖGENSVERWALTUNGSMARKT: Untersuchung der Marktteilnehmer, unterteilt in die Nachfrageseite (Anleger) und Angebotsseite (Banken, Finanzdienstleister, Versicherungen), inklusive regulatorischer Rahmenbedingungen.

3. PROZESS UND INHALT DES FINANCIAL PLANNING: Detaillierte Beschreibung des fünfstufigen Beratungsprozesses von der Datenaufnahme über die Analyse bis hin zum individuellen Finanzkonzept und dessen regelmäßiger Überprüfung.

4. PORTFOLIO MANAGEMENT THEORIE IM FINANCIAL PLANNING: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Portfolio-Optimierung, Performance-Messung und Risikostreuung sowie deren Integration in den FP-Berateralltag.

5. BERATUNGSQUALITÄT DER FINANZDIENSTLEISTER: Kritische Analyse und Bewertung der Beratungsqualität verschiedener Anbietergruppen basierend auf festgelegten Qualitätskriterien.

6. DIE ZUKUNFT DES FINANCIAL PLANNING: Ausblick auf die notwendige qualitative Weiterentwicklung der Finanzberatung in Richtung eines objektiven, ganzheitlichen Beratungsansatzes.

Schlüsselwörter

Financial Planning, Portfoliomanagement, Vermögensverwaltung, Finanzkonzept, Altersvorsorge, Beratungsqualität, Asset Allocation, Risikomanagement, Honorarberatung, Finanzdienstleister, Vermögensstruktur, Anlegerkategorien, Diversifikation, Versicherungsvermittlung, Finanzberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Theorie und Praxis des Financial Planning sowie deren Verzahnung mit der modernen Portfoliomanagement-Theorie, um eine ganzheitliche Vermögensberatung für Privatkunden zu ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind der strukturierte Beratungsprozess, die Optimierung von Vermögensstrukturen, das Risikomanagement sowie ein Qualitätsvergleich zwischen verschiedenen Finanzdienstleistern wie Banken, Versicherungen und unabhängigen Beratern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Finanzberater durch einen systematischen, kundenorientierten Ansatz ein ganzheitliches Finanzkonzept erstellen können, das über den bloßen Produktverkauf hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse von Finanzmarktstrukturen, verknüpft diese mit betriebswirtschaftlichen Theorien zum Portfoliomanagement und bewertet die Beratungsqualität mittels selbst entwickelter Kriterienkataloge und Branchenvergleiche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Beratungsprozesses (Analyse, Finanzkonzepterstellung), die theoretischen Grundlagen der Portfolio-Optimierung (Risiko, Rendite) und die qualitative Evaluation verschiedener Anbietergruppen am Markt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Financial Planning, Vermögensstrukturierung, Diversifikation, Honorarberatung und der Qualitätsvergleich von Finanzdienstleistern.

Welchen Stellenwert nimmt die Honorarberatung ein?

Der Autor argumentiert, dass die Honorarberatung die besten Voraussetzungen für Neutralität und Objektivität bietet, da sie die Interessen der Bank vom Beratungsansatz entkoppelt und ein Stundenhonorar oft kosteneffizienter für den Kunden ist als versteckte Provisionszahlungen.

Wie unterscheidet sich die Beratung bei Banken von der bei privaten Finanzdienstleistern?

Während Banken oft produktorientiert im Retail Banking agieren, bieten spezialisierte private Finanzdienstleister, insbesondere freie Makler, häufig einen stärker individualisierten, ganzheitlichen Ansatz, wenngleich es auch hier große Unterschiede in der Qualität gibt.

Welche Rolle spielt die EDV-Unterstützung im Finanzkonzept?

Der Autor betont, dass eine leistungsfähige IT-gestützte Datenaufnahme und -analyse unerlässlich ist, um bei der zunehmenden Komplexität der Finanzprodukte eine fehlerfreie, nachvollziehbare und individuelle Beratung zu gewährleisten.

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Details

Title
Financial Planning und Portfolio Management Theorie
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Grade
1.7
Author
Matthias Schindler (Author)
Publication Year
2003
Pages
119
Catalog Number
V185883
ISBN (eBook)
9783656990369
ISBN (Book)
9783867467483
Language
German
Tags
financial planning portfolio management theorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Schindler (Author), 2003, Financial Planning und Portfolio Management Theorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185883
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