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Kritische Analyse der Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung - Entwicklung der Anforderungen an Umweltmanagementsysteme

Titre: Kritische Analyse der Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung - Entwicklung der Anforderungen an Umweltmanagementsysteme

Mémoire (de fin d'études) , 2000 , 96 Pages , Note: 2.3

Autor:in: Harald Trübcher (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung des Themas Umweltschutz wurde am 29. Juni 1993 die Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 „über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umwelt-management und die Umweltbetriebsprüfung“ vom Rat der Europäischen Union verabschiedet. Diese – im folgenden auch EMAS-Verordnung (Environmental Management and Audit Scheme) oder Öko-Audit-Verordnung genannt – stellt ein neues Instrument in der europäischen und deutschen Umweltpolitik dar, weil sie als ein erster Schritt angesehen werden kann, die behördliche Kontrolle und Überwachung in Sachen Umweltschutz zu vermindern und gleichzeitig die Eigenverantwortung der Unternehmen zu stärken. Gemäß Artikel 20 der Verordnung sollte fünf Jahre nach ihrem Inkrafttreten eine Überprüfung erfolgen,1 um anhand der bisherigen Erfahrungen die Wirksamkeit des Öko-Audits zu kontrollieren und seine Stärken und Schwachstellen aufzuzeigen.
In dieser Diplomarbeit wird nun eine kritische Analyse und Bewertung der einzelnen Novellierungsvorschläge unter Einbeziehung von Stellungnahmen der interessierten Kreise, wie z. B. Wirtschafts- und Umweltschutzverbänden oder Arbeitnehmerorganisationen durchgeführt. Dadurch sollen die zum Teil gegensätzlichen Standpunkte der Beteiligten deutlich gemacht und die Novellierung der EMAS-Verordnung von möglichst vielen verschiedenen Seiten betrachtet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung

2 Die EG-Öko-Audit-Verordnung

2.1 Ziele und Kernpunkte

2.2 Elemente der Verordnung

2.2.1 Der Umweltbetriebsprüfungszyklus

2.2.2 Validierung der Umwelterklärung und Registrierung des Standortes

2.3 Zulassung und Beaufsichtigung der Umweltgutachter

2.4 Aktueller Stand der Umsetzung des Öko-Audits

2.4.1 Beteiligung am System

2.4.2 Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Unternehmen

2.4.3 Stellungnahmen der interessierten Kreise

2.4.4 Fazit

3 Das Procedere der Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung

3.1 Einführung in die Arbeitsweise der EU-Institutionen

3.1.1 Die Organe der EU

3.1.2 Überblick über die verschiedenen Gesetzgebungsverfahren

3.2 Die Verordnung im Gesetzgebungsverfahren der EU

3.2.1 Das Verfahren der Zusammenarbeit

3.2.2 Das Verfahren der Mitentscheidung

4 Kritische Analyse der inhaltlichen Änderungen der Verordnung

4.1 Ziele und Kernpunkte der Novellierung

4.2 Ausweitung des Anwendungsbereiches der Verordnung

4.2.1 Einführung des Organisationsbegriffs

4.2.2 Erweiterung des Teilnehmerkreises

4.3 Einbeziehung der Norm ISO 14001

4.3.1 Unterschiede zwischen EMAS und ISO 14001

4.3.2 Gründe für die Einbeziehung

4.3.3 Umsetzung und Bewertung durch die interessierten Kreise

4.4 Beteiligung der Mitarbeiter

4.4.1 Vorteile einer Mitarbeiterbeteiligung

4.4.2 Umsetzung im Revisionsverfahren

4.5 Verbesserung der Öffentlichkeitswirksamkeit

4.5.1 Einführung eines Logos

4.5.2 Anforderungen an die Umwelterklärung und die Validierung

4.6 Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen

4.6.1 Besondere Probleme von kleinen und mittleren Unternehmen

4.6.2 Lösungsansätze

4.6.3 Maßnahmen in den Novellierungsvorschlägen

4.7 Weitere Änderungsvorschläge

4.7.1 Berücksichtigung der Umweltaspekte

4.7.2 Erleichterungen für validierte Organisationen

4.7.3 Maßnahmen zur einheitlichen Anwendung der Verordnung

5 Zusammenfassung und Ausblick

5.1 Thesenförmige Zusammenfassung

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert kritisch die Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) mit dem Ziel, die Effizienz und Attraktivität des Systems zu steigern, um die Beteiligung gewerblicher und nicht-gewerblicher Organisationen zu erhöhen. Dabei wird untersucht, ob die geplante Integration der ISO 14001 und andere Änderungsvorschläge dazu beitragen können, den ökologischen und ökonomischen Nutzen des Systems zu verbessern.

  • Kritische Analyse und Bewertung der EMAS-Novellierungsvorschläge
  • Vergleich und Einbeziehung der Norm ISO 14001
  • Untersuchung der Beteiligungschancen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Darstellung der Gesetzgebungsprozesse der EU
  • Verbesserung der Öffentlichkeitswirksamkeit und Mitarbeiterbeteiligung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Umweltbetriebsprüfungszyklus

Unter dem Betriebsprüfungszyklus versteht man denjenigen Zeitraum, „innerhalb dessen alle Tätigkeiten an einem Standort gemäß Artikel 4 und Anhang II in bezug auf alle in Anhang I Teil C aufgeführten relevanten Umweltaspekte einer Betriebsprüfung unterzogen werden.“ Dieser Zeitraum darf maximal drei Jahre betragen. Die dabei durchzuführenden Schritte sind in Abbildung 1 dargestellt.

Zunächst müssen die Unternehmen, die sich an dem System beteiligen möchten, in schriftlicher Form eine Umweltpolitik formulieren, also allgemeine Ziele und Handlungsgrundsätze für den betrieblichen Umweltschutz bestimmen. Dies muß auf der höchsten Managementebene geschehen, damit der Umsetzung der Umweltpolitik im Unternehmen der nötige Nachdruck verliehen wird. Die Umweltpolitik ist den Beschäftigten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in regelmäßigen Abständen aufgrund der im Zuge des Öko-Audits gewonnenen Erfahrungen zu überprüfen und anzupassen. Sie muß sowohl die Verpflichtung zur Einhaltung aller einschlägigen Umweltvorschriften (als Mindestanforderung) enthalten, als auch die Verpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes.

Ferner muß das Unternehmen eine Umweltprüfung durchführen. Diese dient der Aufdeckung von Schwachstellen und einer umfassenden Bestandsaufnahme des Ist-Zustands des betrieblichen Umweltschutzes an dem betreffenden Standort. Dabei hat die Umweltprüfung drei Hauptaufgaben zu erfüllen: 1. Die systematische Aufstellung und Dokumentation aller relevanten Umweltvorschriften. 2. Die Erfassung und Bewertung der Auswirkungen der betrieblichen Tätigkeiten auf die Umwelt. 3. Ermittlung des Ausbildungs- und Informationsbedarfs im Rahmen des betrieblichen Umweltschutzes.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung: Einführung in die Historie und Ziele der EMAS-Verordnung sowie die Forschungsfrage bezüglich der notwendigen Änderungen zur Steigerung der Systemattraktivität.

2 Die EG-Öko-Audit-Verordnung: Erläuterung der ursprünglichen Struktur, der Elemente des Audits, der Rolle von Umweltgutachtern und der bisherigen Erfahrungen der Anwender.

3 Das Procedere der Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung: Darstellung der Entscheidungsprozesse innerhalb der europäischen Institutionen (Kommission, Parlament, Rat) unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gesetzgebungsverfahren.

4 Kritische Analyse der inhaltlichen Änderungen der Verordnung: Detaillierte Prüfung der Änderungsvorschläge wie der Organisationsbegriff, die Integration von ISO 14001, Mitarbeiterbeteiligung und die Förderung von KMU.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Thesenförmige Zusammenfassung der wichtigsten Untersuchungsergebnisse und Einschätzung der künftigen Entwicklung des Öko-Audits.

Schlüsselwörter

EMAS, Öko-Audit-Verordnung, Umweltmanagementsystem, ISO 14001, Umweltschutz, Novellierung, Umweltprüfung, Umwelterklärung, Umweltgutachter, KMU, Europäische Union, Gesetzgebungsverfahren, Umweltpolitik, Nachhaltige Entwicklung, Standortbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit analysiert kritisch die geplante Novellierung der europäischen Öko-Audit-Verordnung (EMAS) und deren Auswirkungen auf die Anforderungen an Umweltmanagementsysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Attraktivitätssteigerung von EMAS, die Integration der Norm ISO 14001, die Vereinfachung für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Öffentlichkeitswirksamkeit des Systems.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit primär?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie die Effizienz und Attraktivität von EMAS erhöht werden kann, um eine breitere Beteiligung von Unternehmen zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Der Autor führt eine kritische Literaturanalyse durch und bewertet die verschiedenen Novellierungsvorschläge unter Einbeziehung von Stellungnahmen wichtiger Akteure wie Verbänden, Gewerkschaften und politischer Institutionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des Status quo der EMAS-Verordnung, die Darstellung des formellen EU-Gesetzgebungsprozesses und eine detaillierte kritische Untersuchung der inhaltlichen Änderungsvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören EMAS, Öko-Audit, Umweltmanagement, ISO 14001, Gesetzgebungsverfahren und Unternehmensförderung.

Wie bewerten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die aktuelle Verordnung?

KMU sind mit den Inhalten des Systems oft zufrieden, kritisieren jedoch den hohen bürokratischen Aufwand, die schwierige Sprache der Verordnung und fordern stärkere Unterstützungsangebote.

Warum wird die Integration von ISO 14001 so intensiv diskutiert?

Die Integration wird diskutiert, um Doppelarbeit zu vermeiden, die Kompatibilität zwischen EMAS und der privatwirtschaftlichen ISO-Norm zu erhöhen und Unternehmen eine einfachere Einstiegsmöglichkeit in das System zu bieten.

Was ist das zentrale Problem bei der Einführung des EMAS-Logos?

Es besteht ein Zielkonflikt zwischen der Verwendung des Logos als Marketinginstrument für die Bekanntheit von EMAS und der Gefahr der Irreführung, da das Logo nicht zur Produktwerbung genutzt werden darf.

Wie beurteilt der Autor die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von EMAS gegenüber der ISO 14001?

Der Autor hält die langfristige Zukunft von EMAS für fraglich, sofern es kein eigenständiges, anspruchsvolleres Profil gegenüber der flexibleren ISO 14001 entwickelt und den Unternehmen einen deutlichen Mehrwert bietet.

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Résumé des informations

Titre
Kritische Analyse der Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung - Entwicklung der Anforderungen an Umweltmanagementsysteme
Université
University of Duisburg-Essen
Note
2.3
Auteur
Harald Trübcher (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
96
N° de catalogue
V185489
ISBN (ebook)
9783656980230
ISBN (Livre)
9783867463799
Langue
allemand
mots-clé
kritische analyse novellierung eg-öko-audit-verordnung entwicklung anforderungen umweltmanagementsysteme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Harald Trübcher (Auteur), 2000, Kritische Analyse der Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung - Entwicklung der Anforderungen an Umweltmanagementsysteme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185489
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Extrait de  96  pages
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