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Frühchristlicher und frühmittelalterlicher Sakralbau Rom am Beispiel von Alt-St. Peter

Titel: Frühchristlicher und frühmittelalterlicher Sakralbau Rom am Beispiel von Alt-St. Peter

Hausarbeit , 2011 , 11 Seiten , Note: 14

Autor:in: Laura E. Naumann (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die bewegte Baugeschichte der alten Peterskirche bildet den Anfang im ersten Kapitel. Die nähere Betrachtung des Baus, bzw. des Grundriss und des Innenraums findet sich in den Kapiteln 2 und 3. Ein abschließender kurzer, bildlicher Vergleich mit dem neuen St. Petersdom soll diese Arbeit komplettieren.

Neben verschiedenen angegebenen Internetquellen verwende ich das Buch von Achim Arbeiter 'Alt-St. Peter in Geschichte und Wissenschaft. Abfolge der Bauten, Rekonstruktion, Architekturprogramm' von 1988, als hauptsächliches Referenzwerk.
Die zusammengetragenen Geschichten, Berichte und Zeichnungen, die Achim Arbeiter in seinem Buch zusammenfasst, erzeugen ein umfangreiches rekonstruiertes Bild über die Historie der alten St. Peterskirche. Der Bau von „Bramante, Sangallo, Michelangelo, Maderna und Bernini“1 zog von allen frühchristlichen Kirchen der Welt mehr Gläubige und Bewunderer an, als es je bis dahin ein anderes Gotteshaus tat. Eine Rekonstruktion der Bauelemente des Alt-St. Peters offenbart erst ihren großen „Einfluss auf die abendländische Kirchenarchitektur“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ein Geschichtlicher Abriss

3. Der Grundriss

4. Der Innenraum

5. Vergleich St. Petersdom

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die historische Bedeutung und die architektonische Gestaltung von Alt-St. Peter in Rom fundiert aufzuarbeiten und ihren Einfluss auf die abendländische Kirchenarchitektur aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung von der frühchristlichen Zeit bis zur Renaissance
  • Architektonische Analyse des Grundrisses und des Innenraums
  • Bedeutung des Petrusgrabes als struktureller Angelpunkt
  • Vergleichende Betrachtung zwischen Alt-St. Peter und dem heutigen Petersdom
  • Einfluss auf die Entwicklung der christlichen Sakralarchitektur

Auszug aus dem Buch

4. Der Innenraum

„Als Raum für die Gemeinde und den Gottesdienst entwickelte sich aus den Markthallen der römischen Antike der Typus der frühchristlichen Basilika mit einem erhöhten Hauptschiff mit einem durchfensterten Obergaden und zwei oder vier niedrigeren Seitenschiffen“15.

Das Kernstück der Alt-St. Peterskirche war der ca. fünf Meter hohe Apostelschrein am westlichen Ende des Mittelschiffes vor der Apsis. Er war frontal zum östlichen Haupteingang ausgerichtet und bildete das Zentrum der Kirche. „Die Säulen des Aposteldenkmals jeweils mit Basis, Schaft und Kapitell aus einem Block gehauen, sind außerdem die größten bekannten ihrer Art“16 und „sehr schwer herzustellen“16. Diese gewundenen Spiralsäulen aus Marmor sind noch erhalten und befinden sich heute in einem Balkon der Neu-St. Peterskirche17. Verschiedenen Quellen zufolge wird der Innenraum, bzw. das Petrusgrab folgendermaßen beschrieben:

„Die Grabstätte des Apostels war durch ein Ziborium mit weinrankengeschmückten Spiralsäulen akzentuiert. Die Wände waren von reichem Bildschmuck überzogen: Die Fresken der Mittelschiffwände mündeten in das Mosaik der Apsis“18.

Ob es einen Altar unserem heutigen Verständnis nach auch in der Peterskirche gab, ist nicht ganz geklärt. Man streitet noch darüber, ob der Apostelschrein gleichzeitig auch als Altar diente. Allerdings sei diese Art von „Grabaltar“19 den „frühen römischen Märtyrerkirchen“19 noch fremd gewesen. Weiterhin wird von einem tragbaren und mobilen Altar gesprochen, der nur zu großen Messen hervorgeholt wurde. Was dabei bedacht werden muss ist, dass die Kirche „keine Gemeinde-, sondern eine Memorialkirche“ 20 gewesen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit und stellt die für die Rekonstruktion der historischen Peterskirche verwendeten Quellen vor.

2. Ein Geschichtlicher Abriss: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der Kirche unter Kaiser Konstantin und ordnet die Baugeschichte in den Kontext der Christenverfolgung und Anerkennung ein.

3. Der Grundriss: Das Kapitel analysiert die geografische Lage sowie die architektonische Anlage von Alt-St. Peter, inklusive des Vorplatzes und des fünfschiffigen Aufbaus.

4. Der Innenraum: Hier wird die Ausstattung der Kirche, insbesondere der Apostelschrein und die Bedeutung der Memorialarchitektur, detailliert beschrieben.

5. Vergleich St. Petersdom: Der Abschnitt stellt die alten Baustrukturen dem heutigen Petersdom gegenüber und verdeutlicht die maßgeblichen baulichen Unterschiede.

6. Schluss: Der Schluss fasst den Verlust des antiken Sakralbaus zusammen und würdigt dessen Bedeutung als Inspirationsquelle für die nachfolgende Architektur.

Schlüsselwörter

Alt-St. Peter, Peterskirche, Rom, Architekturgeschichte, Sakralbau, Frühchristentum, Konstantin der Große, Petrusgrab, Basilika, Memorialkirche, Kirchenbau, Renaissance, Baugeschichte, Vatikan, Apostelfürst

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Baugeschichte und der architektonischen Bedeutung der alten St. Peterskirche in Rom.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Ortes, der grundrisslichen Gestaltung, dem Innenraum sowie einem Vergleich zum heutigen St. Petersdom.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit zielt darauf ab, durch die Rekonstruktion der Bauelemente den Einfluss der alten Peterskirche auf die abendländische Kirchenarchitektur darzulegen.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Es wurde eine literaturbasierte Analyse durchgeführt, wobei das Werk von Achim Arbeiter als zentrales Referenzwerk zur Rekonstruktion herangezogen wurde.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung, die detaillierte architektonische Untersuchung des Grundrisses und des Innenraums sowie eine vergleichende Analyse zur heutigen Basilika.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Alt-St. Peter, frühchristlicher Sakralbau, Memorialarchitektur, Petrusgrab und Konstantinische Basilika.

Welche Rolle spielte der Pinienzapfen in der Anlage von Alt-St. Peter?

Der Pinienzapfen war Teil einer bedeutenden Brunnenanlage im Quadriporticus und diente der rituellen Reinigung der Gläubigen vor Betreten der Kirche.

Warum wird Alt-St. Peter als Memorialkirche bezeichnet?

Die Kirche wurde primär als Bau über dem Grab des Apostels Petrus errichtet, weshalb ihr Charakter mehr auf die Verehrung des Märtyrers als auf die reine Gemeindefunktion ausgerichtet war.

Wie hat sich die Einschätzung des Altars in der ursprünglichen Basilika gewandelt?

Es gibt wissenschaftliche Debatten darüber, ob der Apostelschrein gleichzeitig als Altar fungierte oder ob lediglich mobile Altäre für Messen genutzt wurden.

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Details

Titel
Frühchristlicher und frühmittelalterlicher Sakralbau Rom am Beispiel von Alt-St. Peter
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Einführung in die Architekturgeschichte
Note
14
Autor
Laura E. Naumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V185074
ISBN (eBook)
9783656932659
ISBN (Buch)
9783656932666
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rom Alt-St. Peter St. Petersdom Peterskirche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura E. Naumann (Autor:in), 2011, Frühchristlicher und frühmittelalterlicher Sakralbau Rom am Beispiel von Alt-St. Peter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185074
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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