Gegenüber Studierenden gibt es viele Vorurteile. In der Regel sind sie faul, Langschläfer, träge, feiern gerne – und das auch noch zu viel. Bei Feten und Partys spielen natürlich auch Alkohol und evtl. andere Drogen eine nicht allzu kleine Rolle. So heißt es nur allzu häufig: „Die Sozis kiffen ja alle!“ oder „Die Wirtschaftler saufen bis zum Umfallen!“ Stimmen diese Vorurteile? Ich möchte in dieser Arbeit herausfinden, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und der Wahl des Studiengangs gibt.
Es gibt jedoch noch einen weiteren, wichtigen Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte. Immer mehr Studierende stehen zunehmend unter Stress. Die Recherche zeigt, dass ein enormer Anteil der Studierenden durch das Studium unter großem Leistungsdruck steht, was nicht nur Stress verursacht, sondern auch die psychische und physische Gesundheit beeinträchtigt. Diverse Aufputschmittel, Alkohol, Cannabis etc. werden dann benutzt und auch missbraucht, um Leistungsängste zu mindern. In dieser Forschungsarbeit soll festgestellt werden, inwiefern diese Vermutung bzw. Studienergebnisse bestätigt oder gegebenenfalls widerlegt werden können, bzw. ob es überhaupt einen Zusammenhang zwischen der Studiengangswahl und dem Konsum psychoaktiver Substanzen gibt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vergleichbare empirische Untersuchungen
- Beschreibung und Begründung des Forschungsdesigns
- Darstellung der Ergebnisse
- Teilnehmende
- Konsumhäufigkeit der Substanzen
- Substanzkonsum und Fachbereich
- Studiengangswahl, Stress und Zufriedenheit
- Diskussion
- Faktor: 1. Wahl
- Faktor: Zufriedenheit
- Faktor: Stress
- Fazit
- Abbildungsverzeichnis
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Forschungsarbeit zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen Studiengangswahl und dem Konsum psychoaktiver Substanzen zu untersuchen. Dabei wird die Hypothese geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen der Wahl des Studiengangs, dem Konsum von Drogen und dem Einfluss von Stress und Zufriedenheit auf das Konsumverhalten gibt.
- Zusammenhang zwischen Studiengangswahl und dem Konsum psychoaktiver Substanzen
- Einfluss von Stress und Zufriedenheit auf das Konsumverhalten
- Häufigkeit des Konsums verschiedener Substanzen
- Vergleich des Konsumverhaltens verschiedener Fachbereiche
- Analyse der Studienergebnisse im Kontext bestehender Forschung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und die Relevanz der Untersuchung dar. Sie beleuchtet die Vorurteile gegenüber Studierenden und den Einfluss von Stress auf das Konsumverhalten. Im zweiten Kapitel werden vergleichbare empirische Untersuchungen vorgestellt, die bereits Aspekte des Themas beleuchtet haben. Kapitel 3 beschreibt das Forschungsdesign und die Begründung der gewählten Methode. Die Darstellung der Ergebnisse in Kapitel 4 umfasst die Analyse der Teilnehmerdaten, die Konsumhäufigkeit der Substanzen, den Zusammenhang zwischen Substanzkonsum und Fachbereich sowie die Variablen Studiengangswahl, Stress und Zufriedenheit. Die Diskussion in Kapitel 5 analysiert die Ergebnisse im Kontext der Forschungsfrage und beleuchtet die Faktoren Studiengangswahl, Zufriedenheit und Stress. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsfragen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Studiengangswahl, psychoaktive Substanzen, Drogenkonsum, Stress, Zufriedenheit, Fachbereich, Hochschule Emden Leer, empirische Forschung, Fragebogen, quantitative Erhebungsmethode, statistische Zusammenhänge.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Studienfach und Drogenkonsum?
Die Forschungsarbeit untersucht Vorurteile wie „Sozialpädagogen kiffen“ oder „Wirtschaftler trinken viel Alkohol“ auf ihre empirische Belastbarkeit.
Welche Rolle spielt Stress für den Substanzkonsum von Studierenden?
Ein hoher Leistungsdruck führt oft dazu, dass Aufputschmittel, Alkohol oder Cannabis genutzt werden, um Stress abzubauen oder Leistungsängste zu mindern.
Welche Substanzen werden am häufigsten konsumiert?
Die Studie analysiert die Konsumhäufigkeit verschiedener psychoaktiver Substanzen, von Alkohol bis hin zu illegalen Drogen und Medikamenten.
Wie wurde die Untersuchung durchgeführt?
Es handelt sich um eine quantitative Erhebung mittels Fragebogen unter Studierenden der Hochschule Emden/Leer.
Was sind die wichtigsten Diskussionspunkte der Studie?
Die Diskussion fokussiert sich auf die Faktoren Studiengangswahl, allgemeine Zufriedenheit mit dem Studium und das individuelle Stresslevel der Teilnehmenden.
- Quote paper
- K. Fuchs (Author), 2011, Gibt es einen Zusammenhang zwischen Studiengangswahl und der Nutzung von bestimmten psychoaktiven Substanzen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183832