Die vorliegende Hausarbeit bietet einen gut visualisierten, theoretisch fundierten und kompakten Überblick über die Grundlagen der Stimmfunktion und aktueller Untersuchungsverfahren der Stimme.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Anatomie und grundlegende Physiologie des Stimm- und Sprechapparates
- Atmung
- Phonation
- Artikulation
- Initiation (Atmungsfunktion)
- Phonation
- Aerodynamik, Grundeinstellungen der Glottis und Schwingungsablauf.
- Bernoulli-Effekt, myo-elastische Theorie und notwendige Glottiseigenschaften
- Artikulation und Akustik
- Vokal- und Konsonantenbildung
- Akustische Entstehung (Akustogenese)- Quelle-Filter-Theorie (Einführung)
- Quelle-Filter-Theorie (Vertiefung und Zusammenfassung)
- Modellvorstellungen der Glottisschwingung (Larynx- und Glottismodelle).
- Abbildungs- und Messverfahren Atmung und Stimmgebung/ vertiefende Literatur.....
- Literatur.....
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausarbeitung zielt darauf ab, die Stimm- und Sprechfunktion aus phonetisch-artikulatorischer Sicht detailliert zu beschreiben, wobei aktuelle Forschungs- und Publikationsstände berücksichtigt werden. Die Arbeit untersucht den Sprechapparat als dreigliedrigen Aufbau aus Blasebalg (Windkessel), Vibrator und Ansatzrohr. Neben der Anatomie und Physiologie der beteiligten Strukturen werden die aerodynamischen Prinzipien der Stimmgebung, die Glottisfunktion und die Rolle des Ansatzrohrs bei der Klangformung beleuchtet.
- Anatomie und Physiologie des Stimm- und Sprechapparates
- Aerodynamik und Glottisfunktion
- Artikulation und Akustik
- Modellvorstellungen der Glottisschwingung
- Abbildungs- und Messverfahren
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 befasst sich mit der Anatomie und Physiologie der beteiligten Strukturen im Stimm- und Sprechapparat. Dabei werden die Funktionen von Atmung, Phonation und Artikulation im Zusammenhang mit anderen vitalen Funktionen des Körpers betrachtet.
Kapitel 3 erläutert die Physiologie der Sprechatmung und konzentriert sich auf die Bereitstellung des notwendigen Luftdrucks für die Phonation.
Kapitel 4 beschreibt die Phonation auf physiologischer und dynamischer Ebene, indem es den Bernoulli-Effekt und den Bewegungsablauf der Stimmlippen beleuchtet.
Kapitel 5 behandelt die Artikulation und Akustik, wobei die Vokal- und Konsonantenbildung sowie die Resonanzausformung anhand der Quelle-Filter-Theorie erklärt werden.
Kapitel 6 präsentiert vertiefend Modellvorstellungen der Glottisschwingung, wie z.B. Feder-Masse-Modelle.
Kapitel 7 gibt einen Überblick über moderne Abbildungs- und Messverfahren für Atmung und Stimmgebung sowie Hinweise auf weiterführende Literatur.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die artikulatorische Phonetik der Stimmgebung und beinhaltet Schlüsselbegriffe wie Phonation, Artikulation, Aerodynamik, Glottisfunktion, Bernoulli-Effekt, myo-elastische Theorie, Quelle-Filter-Theorie, Larynx- und Glottismodelle, Abbildungs- und Messverfahren.
Häufig gestellte Fragen
Wie ist der Sprechapparat grob aufgebaut?
Er wird oft als dreigliedriges System beschrieben: der Blasebalg (Lunge für den Luftstrom), der Vibrator (Kehlkopf mit Stimmlippen) und das Ansatzrohr (Rachen-, Mund- und Nasenraum zur Klangformung).
Was ist der Bernoulli-Effekt bei der Stimmgebung?
Der Bernoulli-Effekt beschreibt den physikalischen Vorgang, bei dem der durch die Glottis strömende Luftstrom einen Unterdruck erzeugt, der die Stimmlippen wieder zusammenzieht.
Was besagt die Quelle-Filter-Theorie?
Die Theorie besagt, dass im Kehlkopf ein Primärklang (Quelle) erzeugt wird, der anschließend im Ansatzrohr durch Resonanz und Artikulation (Filter) seine endgültige Klangcharakteristik erhält.
Was ist der Unterschied zwischen Phonation und Artikulation?
Phonation ist die reine Erzeugung des Stimmtons im Kehlkopf, während Artikulation die Formung dieses Tons zu spezifischen Lauten (Vokalen und Konsonanten) im Mundraum beschreibt.
Welche Messverfahren werden zur Untersuchung der Stimme eingesetzt?
Zu den modernen Verfahren zählen unter anderem die Laryngoskopie, die Stroboskopie zur Beobachtung der Stimmlippenschwingung sowie akustische Analysen.
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- Peter Dicks (Author), 2009, Die Stimmfunktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183295