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Antonyme – Wörter des Gegensinns

Titre: Antonyme – Wörter des Gegensinns

Dossier / Travail de Séminaire , 2011 , 12 Pages , Note: 11

Autor:in: Zeynep Özmen (Auteur)

Philologie française - Linguistique
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Bei dieser Arbeit geht es darum, das Phänomen des Bedeutungsgegensatzes Antonymie zu untersuchen. Der Titel dieser Arbeit – ,,Antonyme – Wörter des Gegensinns" lässt die Schwierigkeit einer genauen und expliziten Definition von Antonymen noch nicht erahnen, diese wird einem erst bei einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema bewusst.
In diesem Sinne befasse ich mich in meiner folgenden Arbeit zuerst mit dem Terminus „Antonymie“, um zu erfassen, welche Bedeutung dieser hat und wie er eventuell im alltäglichen Sprachgebrauch enthalten ist. Um Letzteren näher zu kommen, vertiefe ich im 2. Punkt die Bildung der Antonymie, wobei ich auf die Inkompatibilitätstheorie, das Skalensystem und die Bildung von Antonymen durch Voransetzungen eingehe. Abschließend begebe ich mich in das Feld der Kategorien. Hier stellt sich die Frage: Inwiefern ist die Antonymie in unserem Wortschatz enthalten und wie können wir sie bewusst wahrnehmen? Um auf diese Frage eine mögliche Antwort zu geben, hoffe ich, einige Ansätze aufgestellt zu haben, die für den vorgegebenen Rahmen dieser Hausarbeit ausreichend sind. Im dritten Punkt stelle ich die Kategorien komplementäre, konträre, direktionale und konverse Antonymie vor.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Terminus Antonymie

2. Die Bildung der Antonymie

2.1 Inkompatibilität und Antonymie

2.2 Skalare

2.3 Bildung des Antonyms durch Voransetzungen

3. Kategorien der Antonymie

3.1 Komplementäre Antonymie

3.2 Konträre Antonymie

3.3 Direktionale Antonymie

3.4 Konverse Antonymie

3.5 Ein Wort – zwei Bedeutungen

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Antonymie als sprachlichen Bedeutungsgegensatz. Ziel ist es, den Terminus Antonymie theoretisch einzuordnen, die Mechanismen seiner Bildung zu erläutern und die verschiedenen Kategorien antonymischer Beziehungen im Wortschatz systematisch zu differenzieren.

  • Grundlagen und Definition des Terminus Antonymie
  • Bedeutung von Skalarität und Inkompatibilität
  • Morphologische Bildung von Antonymen
  • Klassifizierung in komplementäre, konträre, direktionale und konverse Antonymie

Auszug aus dem Buch

3.1 Komplementäre Antonymie

Eine Art von Bedeutungsgegensätzlichkeit ist die komplementäre oder kontradiktorische Antonymie, bei der zwei Lexien einander so gegenüberstehen, dass kein mittlerer Grad zwischen ihnen existiert. Die beiden Lexien schließen sich somit gegenseitig aus, so dass entweder das eine oder das andere Lexem Gültigkeit hat, aber niemals beide gleichzeitig. Die Logik ist also wie beim ausschließenden ‚oder’.

Ein Beispiel hierfür ist das Lexempaar présent ‚anwesend’ – absent ‚abwesend’, an dem leicht zu erkennen ist, dass man nur entweder présent oder absent sein kann. „Hier impliziert das eine Element die Negation des anderen, eine vermittelnde Position oder Graduierbarkeit ist nicht möglich“. Diese Ausdrücke erlauben ohne Bedeutungsverschiebung weder einen Komparativ, einen Superlativ oder einen Äquativ noch eine verstärkende Modifikation mit sehr.

Hier gibt es nur das Prinzip des Entweder – Oder, alles Dritte wird ausgeschlossen. Weitere Beispiele hierfür seien: vivant ‘lebend’ – mort ‘tot’, dormir ‘schlafen’ – être éveillé bzw. veiller ‘aufwachen’ possible ‘möglich’– impossible ‘unmöglich’, célibataire ‘ledig’ – marié ‘verheiratet’.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Hinführung zur Fragestellung der Arbeit und Erläuterung des gewählten Vorgehens zur Untersuchung der Antonymie.

1. Der Terminus Antonymie: Definition und geschichtlicher Hintergrund des Begriffs sowie Einordnung der Antonymie in die semantische Relationenlehre.

2. Die Bildung der Antonymie: Untersuchung der linguistischen Grundlagen wie Inkompatibilität, Skalarität und die Nutzung von Affixen zur Wortbildung.

3. Kategorien der Antonymie: Detaillierte Vorstellung und Abgrenzung der verschiedenen Gegensatztypen (komplementär, konträr, direktional, konvers) sowie der Sonderfall der Mehrdeutigkeit.

Schlusswort: Fazit zur Relevanz der Untersuchung und Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse über die bewusste Wahrnehmung des Wortschatzes.

Schlüsselwörter

Antonymie, Semantik, Bedeutungsgegensatz, Inkompatibilität, Skalarität, Komplementarität, Konträre Antonymie, Konversität, Direktionale Antonymie, Lexem, Sprachwissenschaft, Wortbildung, Opposition, Relation, Gegensatzpaar

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Definition und Kategorisierung von Antonymen als Ausdruck von Bedeutungsgegensätzen innerhalb der lexikalischen Semantik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Definition der Antonymie, die verschiedenen Arten der Bildung von Antonymen (z. B. durch Affixe) und die Einteilung in logische sowie strukturelle Kategorien wie Komplementarität oder Konversität.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin geht der Frage nach, wie Antonymie im menschlichen Wortschatz verankert ist und wie man sich dieses Phänomen durch eine bewusste semantische Auseinandersetzung erschließen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse bestehender linguistischer Konzepte sowie der Untersuchung französischer und deutscher Sprachbeispiele basiert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Inkompatibilität, die Skalentheorie bei Adjektiven, die morphologische Wortnegation und die Differenzierung zwischen verschiedenen Oppositionstypen wie etwa bei konträren oder konversen Paaren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Antonymie, Semantik, Opposition, Skalarität und linguistische Relationsforschung charakterisieren.

Was unterscheidet komplementäre von konträren Antonymen?

Während komplementäre Antonyme (wie anwesend/abwesend) einen strikten Ausschluss ohne Mittelweg darstellen, lassen konträre Antonyme (wie heiß/kalt) Spielraum für Übergänge oder einen mittleren Grad (wie warm).

Was ist unter konverser Antonymie zu verstehen?

Bei der Konversion werden Sachverhalte oder Beziehungen aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachtet, wie etwa die Verben kaufen und verkaufen, die dieselbe ökonomische Handlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln spiegeln.

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Résumé des informations

Titre
Antonyme – Wörter des Gegensinns
Université
University of Frankfurt (Main)  (Universität)
Note
11
Auteur
Zeynep Özmen (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
12
N° de catalogue
V182581
ISBN (ebook)
9783656066125
ISBN (Livre)
9783656065937
Langue
allemand
mots-clé
antonyme wörter gegensinns
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Zeynep Özmen (Auteur), 2011, Antonyme – Wörter des Gegensinns, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182581
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Extrait de  12  pages
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