Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich den Problematiken von Organisationen, die durch ihre multinationale Belegschaft vor neue Herausforderungen gestellt werden. Diese nationalkulturell heterogene Mischung macht es nötig, sich mit neuen Problemlösestrategien auseinander zu setzen, wie Kultur genutzt oder ausgeschaltet werden kann. Es soll versucht werden, zu erklären, welche Möglichkeiten es gibt mit Problemen umzugehen, die durch nationalkulturelle Differenzen innerhalb eines Unternehmens entstehen.
Zu diesem Zweck habe ich drei Interviews mit in China arbeitenden Expats analysiert. Hierbei rückten für mich die Methoden des Doing, Undoing und Playing Nationality und ihre Konsequenzen in den Fokus. Ich werde zeigen, wann und wie diese Lösungsstrategien zur Bewältigung von Problemen eingesetzt werden.
Zunächst werde ich in die zentralen Konzepte der Kultur und des Doing, Undoing und Playing Nationality einführen. Danach werde ich mein methodisches Vorgehen erläutern, um dann die Ergebnisse der Untersuchung zu präsentieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Kultur
- Doing, Undoing und Playing Nationality
- Interviewanalyse
- Methodik
- Vorstellung der Ergebnisse
- Probleme
- Problemlösungen
- Schlussbemerkungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert Strategien zum Umgang mit kulturellen Herausforderungen in multinationalen Organisationen, insbesondere im Kontext von Expats in China. Sie befasst sich mit der Frage, wie nationale Unterschiede innerhalb einer Organisation genutzt oder ausgeschaltet werden können, um Probleme zu bewältigen.
- Die Bedeutung von Kultur und Nationalität in multinationalen Organisationen
- Die Anwendung der Strategien "Doing, Undoing und Playing Nationality" in der Praxis
- Die Analyse von Problemlösungen und deren Auswirkungen
- Die Bedeutung von kulturspezifischen Verhaltensweisen und deren Auswirkungen auf den Arbeitsablauf
- Die Rolle der Expats im Umgang mit kulturellen Differenzen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problematik von multinationalen Organisationen und die Notwendigkeit von neuen Problemlösestrategien im Umgang mit kulturellen Differenzen dar. Der theoretische Hintergrund beleuchtet die Konzepte von Kultur und "Doing, Undoing und Playing Nationality" im Kontext von Managing Diversity. Der Abschnitt "Interviewanalyse" analysiert die Anwendung dieser Strategien durch Expats in China anhand von drei Interviews und untersucht die konkreten Problematiken und Lösungsstrategien, die dabei zum Vorschein kommen.
Schlüsselwörter
Multinationale Organisation, Kultur, Nationalität, "Doing, Undoing und Playing Nationality", Managing Diversity, Expats, China, Interviewanalyse, Problemlösung, Problembeschreibung, kulturelle Differenzen
Häufig gestellte Fragen
Was bedeuten die Begriffe "Doing, Undoing und Playing Nationality"?
Es handelt sich um Strategien, wie nationale Identität im Arbeitsalltag betont (Doing), ignoriert (Undoing) oder strategisch eingesetzt (Playing) wird.
Welche Herausforderungen haben Expats in China?
Expats stehen oft vor Problemen durch nationalkulturelle Differenzen, die den Arbeitsablauf und die Kommunikation in multinationalen Teams beeinflussen.
Wie können nationale Unterschiede als Problemlösung dienen?
Durch "Playing Nationality" können kulturelle Hintergründe gezielt genutzt werden, um beispielsweise Verhandlungen oder Prozesse in einem spezifischen kulturellen Kontext zu erleichtern.
Was ist das Ziel von Managing Diversity in diesem Kontext?
Das Ziel ist es, die kulturelle Heterogenität einer Belegschaft produktiv zu nutzen und Reibungsverluste durch kulturelle Missverständnisse zu minimieren.
Wie wurde die Untersuchung durchgeführt?
Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von drei qualitativen Interviews mit Expats, die aktuell in China tätig sind.
- Arbeit zitieren
- Eva Martin (Autor:in), 2010, Doing, Undoing und Playing Nationality. Strategien zum Umgang mit Problemen in Organisationen im Ausland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179955