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Die Integration deutscher Vertriebener nach 1945 in Ost- und West-Deutschland

Titre: Die Integration deutscher Vertriebener nach 1945 in Ost- und West-Deutschland

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 24 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Julia Rudloff (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Après-guerre, La Guerre froide
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Der Exodus begann mit der Flucht vor der Sowjetarmee, es folgten sogenann-te wilde Vertreibungen durch polnische und tschechoslowakische Machthaber, die vor Beginn der Grenzverhandlungen Fakten schaffen wollten; am Ende stand die vertraglich festgelegte Vertreibung nach dem Potsdamer Abkom-men.“ Die gewalttätige Politik des nationalistischen Deutschlands richtete sich am Ende gegen die Deutschen selbst. 14 Millionen Deutsche waren nach Kriegsende ohne Heimat. 2 Millionen hatten auf der Flucht ihr Leben verloren. Gezeichnet von Hunger, Krankheiten und der erfahrenen Grausamkeit trafen sie in den deutschen Besatzungszonen ein.
In der vorliegenden Seminararbeit soll sich mit den folgenden Fragen näher auseinander gesetzt werden. Was geschah mit den Menschen nach ihrer Ver-treibung? Wie wurden die Flüchtlinge im Nachkriegsdeutschland aufgenom-men? Fanden sie im Westen tatsächlich eine neue Heimat oder versiegte nur irgendwann ihre Hoffnung auf Rückkehr in die Alte? Es stellt sich die For-schungsfrage, ob sich die Vertriebenen wirklich integriert oder nur assimiliert haben? Welche politischen Unterschiede ergaben sich durch die unterschiedli-chen Besatzungsmächte und später durch die zwei Staaten Deutschlands?
Ein enormer Unterschied lässt sich schon in der Aufarbeitung des Vertriebe-nenproblems in der Literatur aufzeigen. Die westdeutsche Flüchtlingsliteratur weist eine gewisse Chronologie auf, die parallel zu den in den jeweiligen Jahren relevanten Problemen verlief. Standen bis 1949 Themen wie Notversorgung und Wohnraumbeschaffung im Vordergrund, beschäftigte sich die Literatur ab den 1950er Jahren mit tiefer gehenden Problemen der gesellschaftlichen Integration oder der Deutung des Vertreibungsschicksals. Seit den 1970er Jah-ren nahm die Anzahl der Werke, die sich mit der Vertriebenenfrage beschäftigt, deutlich ab. Zum Einen ließ die Bedeutung der Vertriebenen in der öffent-lichen Diskussion nach, zum Anderen glaubten viele Wissenschaftler und Poli-tiker, die Herausforderung der Integration sei bereits gelöst.

Extrait


Inhalt

1.) Einleitung

2.) Begriffserklärungen
2.1.) Abgrenzung zwischen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern
2.2.) Integration, Assimilation und Akkulturation

3.) Integrationsprozesse im Ost- West- Vergleich
3.1.) Das unkontrollierte Einströmen der Flüchtlinge und Vertriebenen in den Besatzungszonen Deutschlands
3.2.) Die soziale Integration
3.3.) Politische Integrationsmaßnahmen in Westdeutschland
3.3.1.) Das Lastenausgleichverfahren
3.3.2.) Verbände und Parteien der Vertriebenen
3.4.) Politische Integrationsmaßnahmen in Ostdeutschland
3.4.1.) Sofortmaßnahmen für eine schnelle Assimilation
3.4.2.) Bemühungen um einen Lastenausgleich
3.4.3.) Grenzpolitik im Bezug auf das Umsiedlerproblem

4.) Zusammenfassung

5.) Bibliografie

6.) Abkürzungsverzeichnis

7.) Anhang

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern?

Die Arbeit grenzt diese Begriffe ab: Während Flüchtlinge oft vor unmittelbarer Gefahr flohen, wurden Vertriebene aufgrund staatlicher Maßnahmen (z.B. Potsdamer Abkommen) gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. In der DDR wurde meist der Begriff "Umsiedler" verwendet.

Wie unterschied sich die Integration in Ost- und Westdeutschland?

Im Westen gab es politische Maßnahmen wie das Lastenausgleichverfahren und eigene Vertriebenenverbände. Im Osten wurde das Problem durch schnelle Assimilation und den Begriff "Umsiedler" politisch eher tabuisiert.

Was bedeutet "Lastenausgleichverfahren"?

Es war eine finanzielle Entschädigungsmaßnahme in Westdeutschland, um die Vermögensverluste der Vertriebenen durch Abgaben von denjenigen, die ihr Vermögen im Krieg behalten hatten, teilweise auszugleichen.

Haben sich die Vertriebenen integriert oder nur assimiliert?

Diese Forschungsfrage wird in der Arbeit untersucht, wobei zwischen der sozialen Eingliederung und dem völligen Aufgehen in der neuen Kultur (Assimilation) unterschieden wird.

Wie viele Menschen waren von Flucht und Vertreibung betroffen?

Etwa 14 Millionen Deutsche verloren nach Kriegsende ihre Heimat, und rund 2 Millionen Menschen kamen auf der Flucht ums Leben.

Fin de l'extrait de 24 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Integration deutscher Vertriebener nach 1945 in Ost- und West-Deutschland
Université
Technical University of Braunschweig
Note
1,7
Auteur
Julia Rudloff (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
24
N° de catalogue
V179668
ISBN (ebook)
9783656020271
ISBN (Livre)
9783656020202
Langue
allemand
mots-clé
integration vertriebener ost- west- deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Rudloff (Auteur), 2009, Die Integration deutscher Vertriebener nach 1945 in Ost- und West-Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179668
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Extrait de  24  pages
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