In dieser Fallstudie geht um die Leseförderung einer zwölfjährigen Schülerin mit Migrationshintergrund. Diese Leseförderung wurde über einen Zeitraum von etwa 8 Monaten durchgeführt und Zwischenschritte sowie die Ergebnisse dokumentiert und interpretiert.
Zu Anfang wird die Situation der Schülerin beschrieben. Dann werden theoretische Grundlagen für die spätere Interpretation gegeben. Es folgt eine Erläuterung der verwendeten Methoden bei der Leseförderung. Anschließend wird der Prozess der Leseförderung anhand der theoretischen Gesichtspunkte untersucht und interpretiert.
Diese Fallstudie kann als ein gutes Beispiel zum Schreiben der eigenen Fallstudie verwendet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wie Migrationskinder die deutsche Sprache lernen
- Das Erlernen des Lesens und Schreibens sowie damit verbundene Schwierigkeiten für Migrantenkinder
- Lesekompetenzen als zentraler Punkt im Umgang mit Texten
- Das Aufwachsen in Zweisprachigkeit
- Vorstellung der Schule
- Methodeneinsatz
- Diagnostik und Förderung
- Wo steht das Kind? - Stärken und Schwächen - Förderziele
- Förderplan
- Förderprozess und Fortschritte
- Fazit/Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Fallstudienbericht befasst sich mit der individuellen Leseförderung einer Schülerin der sechsten Klassenstufe mit Migrationshintergrund. Er analysiert die besonderen Herausforderungen, die sich für Migrantenkinder im deutschen Bildungssystem ergeben, insbesondere im Hinblick auf den Erwerb der Lesekompetenz. Der Bericht untersucht den Lernprozess der Schülerin und beleuchtet die eingesetzten Fördermethoden sowie den damit verbundenen Fortschritt.
- Herausforderungen beim Erwerb der deutschen Sprache für Migrantenkinder
- Die Bedeutung der Lesekompetenz im Bildungssystem
- Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund
- Entwicklung und Anwendung von geeigneten Fördermethoden
- Bedeutung der Lernzeit und Lernmittel für den Lernfortschritt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über das Thema des Fallstudienberichts, die Bedeutung der Lesekompetenz und die Herausforderungen für Migrantenkinder. Kapitel 2 beleuchtet die verschiedenen Sprachumwelten von Migrantenkinder und die damit verbundenen Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Sprache. Dabei werden die Phasen des Spracherwerbs sowie die Problematik des Semilingualismus erläutert. Kapitel 2.1 untersucht die spezifischen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens für Migrantenkinder, die auf den Erwerb der deutschen Sprache als Zweitsprache zurückzuführen sind.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter in diesem Fallstudienbericht sind: individuelle Leseförderung, Migrantenkinder, Zweisprachigkeit, Semilingualismus, Lesekompetenz, Fördermethoden, Lernfortschritt.
Häufig gestellte Fragen
Wie lernen Kinder mit Migrationshintergrund Deutsch?
Die Arbeit beschreibt verschiedene Phasen des Spracherwerbs und die Herausforderungen, die sich durch das Aufwachsen in Zweisprachigkeit ergeben.
Was ist Semilingualismus?
Es beschreibt eine Situation, in der ein Kind keine seiner Sprachen (Erst- oder Zweitsprache) auf einem altersgemäßen, kompetenten Niveau beherrscht.
Welche Methoden wurden zur Leseförderung eingesetzt?
Die Fallstudie dokumentiert einen achtmonatigen Förderprozess mit individuellen Förderplänen und spezifischen Lernmitteln.
Warum ist Lesekompetenz so wichtig?
Lesekompetenz gilt als zentraler Punkt im Umgang mit Texten und ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg im gesamten deutschen Bildungssystem.
Was sind typische Schwierigkeiten für Migrantenkinder beim Lesen?
Probleme entstehen oft durch den Erwerb von Deutsch als Zweitsprache, was sich auf das Textverständnis und die Rechtschreibung auswirken kann.
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- Christina Kornelsen-Teichrieb (Author), 2011, Leseförderung einer zwölfjährigen Hauptschülerin mit Migrationshintergrund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177317