Imperien sind in der Geschichtsschreibung allgegenwärtig. Zu nennen wären allen voran das persische Imperium, das Heilige Römische Reich, das englische Empire und ebenso aktuelle Imperien, die diesen Begriff jedoch für sich selbst ablehnen wie beispielsweise die USA.
Werden die Schulbücher den zahlreichen Imperien heutzutage gerecht? Reicht die Imperien-Didaktik an den Haupt- und Realschulen aus? Diese Fragestellung soll geklärt werden.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Imperien - eine Definition
- III. Vortrag „Imperien - Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik von Prof. Dr. Raimund Schulz
- IV. Imperien in den Geschichtsbüchern der Haupt- und Realschule von Klasse 5 - 10
- V. Zusammenfassung & Schlusswort
- VI. Bibliographie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Rolle von Imperien in der Geschichtsdidaktik und analysiert, warum diese oft vernachlässigt werden. Der Fokus liegt auf der Frage, ob und wie Imperien in den Lehrplänen der Haupt- und Realschule berücksichtigt werden, insbesondere im Vergleich zum gymnasialen Curriculum.
- Definition des Begriffs „Imperium“
- Kritik an der Vernachlässigung von Imperien in der Geschichtsdidaktik
- Analyse von Lehrbüchern der Haupt- und Realschule im Hinblick auf Imperien
- Diskussion der Herausforderungen bei der Vermittlung von Imperien im Unterricht
- Bewertung der aktuellen Situation und möglicher Lösungsansätze
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Diese Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und stellt die Forschungsfrage nach der Bedeutung von Imperien in der Geschichtsdidaktik dar. Der Fokus liegt auf der Analyse der Berücksichtigung von Imperien in den Lehrplänen der Haupt- und Realschule.
II. Imperien – eine Definition
Dieses Kapitel bietet verschiedene Definitionen des Begriffs „Imperium“ und diskutiert die Kriterien, die für die Bezeichnung eines Reiches als Imperium gelten. Es werden verschiedene historische Beispiele und unterschiedliche Perspektiven auf den Begriff dargestellt.
III. Vortrag „Imperien – ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik von Raimund Schulz
Dieses Kapitel analysiert den Vortrag von Raimund Schulz zum Thema Imperien und beleuchtet die Kritik an der Vernachlässigung dieses Themas in der Geschichtsdidaktik. Es werden die Gründe für die „Ungeliebtheit“ von Imperien in der Lehre und die Herausforderungen bei ihrer Vermittlung im Unterricht diskutiert.
IV. Imperien in den Geschichtsbüchern der Haupt- und Realschule von Klasse 5 - 10
Dieses Kapitel untersucht Lehrbücher der Haupt- und Realschule im Hinblick auf die Darstellung von Imperien. Es analysiert die Inhalte und die didaktische Aufbereitung des Themas und vergleicht die Ergebnisse mit den Aussagen von Raimund Schulz.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die zentralen Begriffe „Imperien“, „Geschichtsdidaktik“, „Lehrbücher“, „Haupt- und Realschule“, „Curriculum“ und „didaktische Aufbereitung“. Die Analyse befasst sich mit den Herausforderungen der Vermittlung von Imperien im Unterricht, den Gründen für deren Vernachlässigung und der Bedeutung des Themas für das Geschichtsverständnis der Schüler.
Häufig gestellte Fragen zu Imperien in der Geschichtsdidaktik
Warum werden Imperien als „ungeliebte Kinder“ der Didaktik bezeichnet?
Weil sie in Lehrplänen der Haupt- und Realschule oft vernachlässigt werden oder nur oberflächlich im Vergleich zu Nationalstaaten behandelt werden.
Wie wird ein „Imperium“ in der Arbeit definiert?
Die Arbeit diskutiert verschiedene Definitionen, die über bloße Nationalstaaten hinausgehen, wie das Römische Reich oder das britische Empire.
Werden Imperien in Schulbüchern ausreichend thematisiert?
Die Analyse zeigt, dass die Imperien-Didaktik an Haupt- und Realschulen oft hinter den Anforderungen und der historischen Bedeutung zurückbleibt.
Welche Rolle spielt Prof. Dr. Raimund Schulz in dieser Arbeit?
Sein Vortrag bildet die Grundlage für die Kritik an der aktuellen Vernachlässigung des Themas in der Geschichtslehre.
Gibt es moderne Beispiele für Imperien?
Die Arbeit erwähnt, dass auch heutige Mächte wie die USA oft als Imperien betrachtet werden, auch wenn sie den Begriff selbst ablehnen.
- Quote paper
- Svenja Strohmeier (Author), 2011, Imperien - Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176639