Der folgende Vortrag beschäftigt sich mit der Bedeutung der „failed states“ für die Ausbreitung der Schattenökonomie.
Für die sog. „Schattenglobalisierung“, d.h. die weltweite Ausbreitung illegaler Märkte, gibt es eine Vielzahl von Ursachen. Eine Ursache ist die Durchdringung der sog. „failed states“ - schwacher bzw. zerrütteter Staaten – durch Formen der organisierten Kriminalität. Was versteht man jedoch unter organisierter Kriminalität? Um einen ersten Einblick in das Thema zu gewähren, werde ich den Begriff der organisierten Kriminalität bzw. der transnationalen organisierten Kriminalität als Phänomen der Schattenglobalisierung näher erläutern und eingrenzen. Im Anschluss folgt ein kurzer Überblick zur Vorgehensweise des Vortrags.
Inhaltsverzeichnis
- Die Bedeutung der „failed states“ für die Ausbreitung der „Schattenökonomie“
- Zur organisierten Kriminalität
- Globalisierung vs. Schattenglobalisierung
- Die Bedeutung der „failed states“ für die Ausbreitung der transnationalen organisierten Kriminalität
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Vortrag untersucht die Bedeutung von „failed states“ für die Verbreitung der Schattenökonomie. Er analysiert, welche Faktoren die Globalisierung und damit auch die „Schattenglobalisierung“ begünstigt haben und welche Rolle „failed states“ dabei spielen. Der Fokus liegt dabei auf der Ausbreitung transnationaler organisierter Kriminalität.
- Die Bedeutung der „failed states“ für die Ausbreitung der Schattenökonomie
- Die Rolle der Globalisierung bei der Entstehung der „Schattenglobalisierung“
- Die Ausbreitung transnationaler organisierter Kriminalität
- Die Folgen der Schattenökonomie für die Weltwirtschaft
- Mögliche Strategien zur Bekämpfung der Schattenökonomie
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Bedeutung der „failed states“ für die Ausbreitung der „Schattenökonomie“: Dieses Kapitel führt in das Thema ein und beschreibt die Bedeutung von „failed states“ für die Verbreitung der Schattenökonomie.
- Zur organisierten Kriminalität: Dieses Kapitel definiert den Begriff der organisierten Kriminalität und grenzt ihn von anderen Formen der Kriminalität ab. Es beschreibt die wichtigsten Betätigungsfelder der organisierten Kriminalität.
- Globalisierung vs. Schattenglobalisierung: Dieses Kapitel analysiert die Faktoren, die die Globalisierung und damit auch die „Schattenglobalisierung“ begünstigt haben. Es beleuchtet die Auswirkungen der Globalisierung auf die Verbreitung transnationaler organisierter Kriminalität.
Schlüsselwörter
Schattenökonomie, „failed states“, transnationale organisierte Kriminalität, Globalisierung, Schattenglobalisierung, Wirtschaftskriminalität, Geldwäsche, Schmuggel, Drogenhandel, Waffenhandel, Menschenhandel, Korruption, Marktliberalisierung, Deregulierung, „markets in waiting“
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter einem „failed state“?
Ein „failed state“ ist ein schwacher oder zerrütteter Staat, der seine Kernfunktionen (Sicherheit, Recht, Versorgung) nicht mehr erfüllen kann und somit Raum für illegale Strukturen bietet.
Wie begünstigen „failed states“ die Schattenökonomie?
In diesen Staaten fehlt eine effektive Strafverfolgung, was organisierte Kriminalität wie Schmuggel, Geldwäsche und Menschenhandel begünstigt, die sich von dort aus global ausbreiten.
Was ist der Unterschied zwischen Globalisierung und Schattenglobalisierung?
Globalisierung bezeichnet die weltweite Vernetzung legaler Märkte. Schattenglobalisierung hingegen meint die internationale Ausbreitung illegaler Märkte und krimineller Netzwerke.
Welche Rolle spielt die transnationale organisierte Kriminalität?
Sie nutzt die Deregulierung und Marktliberalisierung der Globalisierung, um illegale Güter über Grenzen hinweg zu handeln und korrupte Strukturen in schwachen Staaten zu festigen.
Welche illegalen Märkte sind besonders betroffen?
Besonders verbreitet sind der Drogenhandel, Waffenhandel, Schmuggel und die Geldwäsche, die oft in sogenannten „markets in waiting“ entstehen.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2011, Die Bedeutung der "failed states" für die Ausbreitung der "Schattenökonomie", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176052