Redaktionelles Marketing hat sich zum Ziel gesetzt, Zeitungen davor zu schützen in die Unwichtigkeit zu verschwinden. Während die Vernetzung von Nutzerforschung und Redaktionsmanagement zu großen organisatorischen Herausforderungen, aber auch Synergieeffekten führt, befürchten Journalisten einen Verfall des Qualitätsjournalismus hin zur Boulevardisierung durch zu viel "Kundenorientierung".
In der folgenden Arbeit soll durch erfolgreiche Praxisbeispiele mit einigen Vorurteilen aufgeräumt werden, wobei die Benefits in ökonomischer und journalistischer Hinsicht im Fokus stehen.
Inhaltsverzeichnis
- WARUM REDAKTIONELLES MARKETING?
- VERÄNDERUNG VON INNEN
- Chefredakteur: Diktator vs. Organisator
- Zeitung: Meinungsproduzent vs. Dienstleister
- VERÄNDERUNG NACH AUBEN
- Ziele des redaktionellen Marketings
- Marktforschung
- KREATIV SEIN!
- MARKE
- RELAUNCH
- PRAXISBEISPIELE
- LA TIimes
- BRAVO
- Berliner Zeitung
- Remscheider Generalanzeiger
- „Es wäre geradezu selbstmörderisch, nicht auf die Leser einzugehen“ - Interview mit dem Chefredakteur der Westfälischen Rundschau
- Spiegel.de
- CHANCE INTERNET?
- ANALYSE EINER GRATWANDERUNG
- PRO UND CONTRA
- Bedenken
- Entkräftung
- RESÜMEE
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, wie Tageszeitungen durch kreatives redaktionelles Marketing in der heutigen Medienlandschaft ihre Relevanz bewahren können. Sie analysiert die Veränderungen im Zeitungsmarkt, die zu einer Abnahme der Abonnentenzahlen und sinkenden Umsätzen geführt haben, und beleuchtet die Herausforderungen, vor denen Zeitungsverlage stehen. Die Arbeit untersucht, wie redaktionelles Marketing als Mittel eingesetzt werden kann, um die Bedürfnisse der Leser besser zu verstehen und die Zeitung als Dienstleistungsunternehmen zu positionieren.
- Veränderungen im Zeitungsmarkt
- Herausforderungen des Printjournalismus
- Potenzial des redaktionellen Marketings
- Die Bedeutung der Leserorientierung
- Kreative Ansätze für die Gestaltung von redaktionellen Inhalten
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Gründe für die Notwendigkeit von redaktionellem Marketing im Zeitungsmarkt. Es werden die Veränderungen im Selbstbild von Chefredakteuren und der Zeitung als Medium sowie die Bedeutung der Leserorientierung im Kontext der heutigen Medienlandschaft erörtert. Im zweiten Kapitel wird die Kreativität im redaktionellen Marketing in den Vordergrund gestellt. Es werden verschiedene Praxisbeispiele aus dem Zeitungsmarkt vorgestellt, die innovative Strategien des Marketings verdeutlichen. Im dritten Kapitel werden die Chancen und Herausforderungen von redaktionellem Marketing aus der Sicht der Zeitungsverlage diskutiert. Dabei werden sowohl die Bedenken gegenüber diesem Ansatz als auch die Argumente für seine Implementierung beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Themenfeld des redaktionellen Marketings im Zeitungsmarkt. Dabei werden zentrale Begriffe wie Leserorientierung, Marktforschung, kreative Inhalte, Dienstleistungsorientierung, und die Bedeutung von Interaktion und Demokratisierung in der heutigen Medienlandschaft beleuchtet.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel von redaktionellem Marketing?
Es soll Tageszeitungen davor schützen, an Relevanz zu verlieren, indem es Nutzerforschung und Redaktionsmanagement verknüpft, um die Zeitung als modernen Dienstleister zu positionieren.
Führt redaktionelles Marketing zur „Boulevardisierung“?
Die Arbeit diskutiert die Angst vor einem Verfall des Qualitätsjournalismus und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie Kundenorientierung und Qualität Hand in Hand gehen können.
Welche Rolle spielt das Internet für Zeitungsverlage?
Das Internet wird als Chance für Interaktion und Demokratisierung gesehen, erfordert jedoch kreative Ansätze bei der Gestaltung digitaler redaktioneller Inhalte.
Welche Praxisbeispiele werden in der Arbeit genannt?
Es werden unter anderem die Strategien der LA Times, der Berliner Zeitung, des Remscheider Generalanzeigers und von Spiegel.de analysiert.
Wie ändert sich die Rolle des Chefredakteurs?
Das Bild wandelt sich vom „Diktator“ hin zu einem Organisator, der stärker auf die Bedürfnisse der Leser eingeht und Marktforschungsergebnisse nutzt.
- Quote paper
- Michaela Strobel (Author), 2011, Redaktionelles Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172913