Das Fit in Filz/Filzschule Oberrot vermittelt in 6 Kursen, das Filzhandwerk. Dabei werden theoretische und handwerkliche Kurseinheiten wechseln sich dabei gut ab. Filz ist ein textiles Flächengebilde, dessen Struktur durch die naturgegebenen Eigenschaften der Verfilzung von Schafwolle und verschiedenen tierischen Haaren unter Einwirkung von Druck und feuchter Wärme entsteht.Nach jedem Kurs wird eine Hausarbeit erstellt, um die Techniken zu vertiefen und dem künstlerischen Element Ausdruck zu verleihen. In dieser Hausarbeit "die begabte Tochter Wiese" wird Entstehungsprozeß angefangen von der Ideenfindung, auseinander setzen mit der Thematik, bis hin zur Materialauswahl, Filzproben, zum fertigen Filzprodukt. Am Ende sind 4 Sitzkissen als Gebrauchserfreulichkeit entstanden. Dazu wurden naturfarbenden Schafwollen in Kontrasten zueinander angeordnet. Filz ist eine der ältesten Textiltechniken der Menschen und führen in wieder zu sich selbst. Es fördert die Feinmotorik durch das Bearbeiten der Wolle.
Die Sinneswahrnehmung, besonders des Tastsinnes wird angeregt. Der ästhetischer Gestaltungsprozesse und eine beruhigende nach innen gerichtete Wahrnehmung durch harmonische und rhythmische
Bewegungsabläufe schafft die kreative Begeisterung. Das ist ein Grund dafür, weshalb Erwachsene wie Kinder einen großen Raum finden, sich zu entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Ideenfindung
- Die Symbolik- Baum
- Die Symbolik -Spirale
- Aus Fotos werden Bleistiftskizzen
- Einfache Formen
- Bleistift-Skizzen Blattformen
- Schwarz- Weiss- Malerei
- Herstellung der Uni-Filzproben und deren Berechnung
- Uni-Filzproben
- Herstellung von Schablonen
- Herstellung Vorfilze
- Herstellung von Sitzunterlagen
- Schlussworte
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Hell-Dunkel-Kontrast in der Filzkunst, wobei die Farben Schwarz, Weiß und Grau im Fokus stehen. Die Autorin nutzt die unterschiedlichen Farbhelligkeiten von naturfarbenen Schafwollen, um die Symbolik ihres Namens „Lohmann“ in Filz umzusetzen.
- Die Symbolkraft von Bäumen und Spiralen als Ausdruck von Wachstum, Entwicklung und persönlicher Identität
- Der künstlerische Prozess der Ideenfindung, von Fotos über Bleistiftskizzen bis hin zur Umsetzung in Filz
- Die Herstellung von Uni-Filzproben und die Verwendung von Schablonen zur Gestaltung von Filzbildern
- Die Bedeutung von Farbe und Form als Mittel der künstlerischen Ausdruckskraft
Zusammenfassung der Kapitel
Im Vorwort erläutert die Autorin das Thema „Kontraste“ und beschreibt ihren Ansatz, die Symbolik ihres Namens in Filz umzusetzen. In Kapitel 2 geht sie auf die Ideenfindung und die Auswahl von Symbolen wie Baum und Spirale ein. Sie schildert die Entstehung von Bleistiftskizzen und den Bezug zum Thema. Kapitel 3 widmet sich der Herstellung von Uni-Filzproben und der Verwendung von Schablonen.
Schlüsselwörter
Filzkunst, Kontraste, Hell-Dunkel-Kontrast, Symbolik, Baum, Spirale, Bleistiftskizze, Uni-Filzproben, Schablonen, Farbhelligkeit, Naturfarben, Schafwolle, künstlerischer Prozess.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Filz und wie entsteht er?
Filz ist ein textiles Flächengebilde aus Schafwolle oder Tierhaaren, das durch die Einwirkung von Druck, feuchter Wärme und Reibung verfilzt.
Was ist das Thema der Hausarbeit „Die begabte Tochter der Wiese“?
Die Arbeit behandelt den künstlerischen Entstehungsprozess von Filzprodukten (Sitzkissen) unter besonderer Berücksichtigung von Hell-Dunkel-Kontrasten.
Welche Symbole werden in der Filzkunst der Autorin verwendet?
Zentrale Symbole sind der Baum (für Wachstum) und die Spirale (für Entwicklung und persönliche Identität).
Warum wird Filzen oft als beruhigend empfunden?
Die rhythmischen Bewegungsabläufe und die Anregung des Tastsinnes fördern eine nach innen gerichtete Wahrnehmung und kreative Begeisterung.
Wie werden Kontraste in der Arbeit umgesetzt?
Durch die gezielte Anordnung von naturfarbenen Schafwollen in Schwarz, Weiß und Grau werden visuelle Hell-Dunkel-Kontraste erzeugt.
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- Annett Lohmann (Autor), 2010, Kontraste - "Die begabte Tochter der Wiese", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172443