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„Wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof kam und organisiert war“

Title: „Wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof kam und organisiert war“

Essay , 2010 , 5 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katja Neumann (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Mittelalterliche Schriften sind heute noch ein wichtiges Kulturgut. Sie resultieren aus dem Entstehen eines regen Literaturbetriebes an den deutschen Höfen im 12. und 13. Jahrhundert. Die Frage wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Hof kam ist dabei besonders interessant. Welche Umstände ermöglichten überhaupt diese Entwicklung und welche Voraussetzungen waren dafür nötig?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof kam und organisiert war
    • Die Entstehung der Schriftlichkeit
    • Residenzen und Kanzleien
    • Mäzenatentum der Fürsten
    • Rezeption und Verbreitung der höfischen Literatur

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Essay befasst sich mit der Entwicklung des Literaturbetriebs an den deutschen Fürstenhöfen im 12. und 13. Jahrhundert. Er analysiert die Umstände, die diese Entwicklung ermöglichten, und untersucht die Voraussetzungen, die für den Aufstieg des Hofes zum Literaturzentrum notwendig waren.

  • Die Entstehung der Schriftlichkeit und ihre Rolle in der Entwicklung der Literatur am Hof
  • Der Einfluss von Residenzen und Kanzleien auf die Organisation des Literaturbetriebs
  • Das Mäzenatentum der Fürsten als treibende Kraft der volkssprachlichen Dichtung
  • Die Rezeption und Verbreitung höfischer Literatur durch Vortrag und mündliche Überlieferung
  • Die Bedeutung von französischen Vorlagen für die deutsche höfische Literatur

Zusammenfassung der Kapitel

  • Wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof kam und organisiert war: Dieser Abschnitt untersucht die Entstehung der Schriftlichkeit als wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des Literaturbetriebs am Hof. Es werden die drei Phasen der Entwicklung von Stifterchroniken über dynastische Geschichtsschreibung bis hin zu eigenständigen Haus- und Landesgeschichten betrachtet.
  • Residenzen und Kanzleien: Der zweite Abschnitt beleuchtet die Rolle von Residenzen und Kanzleien als organisatorische Elemente des Literaturbetriebs. Die Beschränkung des Fürsten auf wenige Burgen und der Ausbau von Residenzen erlaubte den Dichtern ungestörte Arbeit an ihren Werken. Die Errichtung von Kanzleien führte zur Entstehung einer geregelten Schriftlichkeit an den Fürstenhöfen.
  • Mäzenatentum der Fürsten: Dieser Abschnitt analysiert das Mäzenatentum der Fürsten als entscheidenden Faktor für die Entstehung der volkssprachlichen Dichtung. Die Fürsten nutzten ihre Unterstützung der Literatur, um sich vom Hof des Kaisers abzugrenzen und ihre Eigenständigkeit zu demonstrieren.
  • Rezeption und Verbreitung der höfischen Literatur: Der letzte Abschnitt befasst sich mit der Rezeption und Verbreitung der höfischen Literatur. Die höfische Epik wurde vorgetragen für den engsten Kreis des Fürstenhofes, während die höfische Lyrik meist als Lied überliefert und später schriftlich fixiert wurde.

Schlüsselwörter

Dieser Essay fokussiert auf die Entwicklung des Literaturbetriebs an den hochmittelalterlichen Fürstenhöfen, insbesondere die Entstehung der Schriftlichkeit, die Rolle von Residenzen und Kanzleien, das Mäzenatentum der Fürsten, die Rezeption und Verbreitung der höfischen Literatur, sowie den Einfluss französischer Vorlagen auf die deutsche höfische Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Wie kam die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof?

Die Literatur gelangte primär durch die Entstehung einer geregelten Schriftlichkeit und den Ausbau von Residenzen an die Höfe. Zudem spielten französische Vorlagen eine entscheidende Rolle als Inspiration für die deutsche höfische Dichtung.

Welche Rolle spielten Kanzleien bei der Organisation der Literatur?

Kanzleien waren zentrale Orte der Schriftverwaltung. Ihre Errichtung ermöglichte eine geregelte Schriftlichkeit, die über die rein dynastische Geschichtsschreibung hinausging und den Boden für literarische Werke ebnete.

Was versteht man unter dem Mäzenatentum der Fürsten?

Das Mäzenatentum bezeichnet die finanzielle und ideelle Unterstützung von Dichtern durch Fürsten. Diese nutzten die Literaturförderung, um ihre Eigenständigkeit zu demonstrieren und sich vom kaiserlichen Hof abzugrenzen.

Wie wurde höfische Literatur im Mittelalter verbreitet?

Die Verbreitung erfolgte vor allem durch den mündlichen Vortrag im engsten Kreis des Hofes. Während Epik oft vorgelesen wurde, verbreitete sich Lyrik meist in Form von Liedern, die erst später schriftlich fixiert wurden.

Welchen Einfluss hatten französische Vorlagen?

Französische Texte dienten als bedeutende Stoff- und Formgeber für die deutsche höfische Literatur des 12. und 13. Jahrhunderts und prägten das Ritterideal maßgeblich mit.

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Details

Title
„Wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof kam und organisiert war“
College
Dresden Technical University  (Geschichte)
Course
Der hochmittelalterliche Fürstenhof
Grade
1,7
Author
Katja Neumann (Author)
Publication Year
2010
Pages
5
Catalog Number
V172077
ISBN (eBook)
9783640918003
Language
German
Tags
literatur fürstenhof
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Neumann (Author), 2010, „Wie die Literatur an den hochmittelalterlichen Fürstenhof kam und organisiert war“ , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172077
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