In dieser Arbeit wird die These vertreten, dass die Figuren in Fatih Akins Film 'Auf der anderen Seite' in einer „Kulturpresse“ gefangen sind und von dieser erdrückt zu werden drohen. Weiterhin wird untersucht, welchen Ausweg Akin aus diesem Dilemma aufzeigt. Dabei wird argumentiert, dass die Institution ‚Familie‘ im Film als universeller Überlebensraum präsentiert wird, der einen Ausweg aus kulturellen Zwängen ermöglicht. Anschließend werden die Grenzen dieser Argumentation aufgezeigt, bevor die gefundenen Ergebnisse abschließend in einem Fazit zusammengefasst werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Auf der anderen Seite
- Figuren
- Handlung
- These
- Definitionen
- Familie
- Kultur
- Figuren in der „Presse“ zwischen individuellen Wünschen und kulturellen Zwängen
- Yeter
- Ayten
- Lotte
- Familie als Überlebensraum
- Grenzen
- Yeter und Ayten
- Susanne und Lotte
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit untersucht Fatih Akins Film „Auf der anderen Seite“ im Kontext familiärer und kultureller Konflikte. Der Fokus liegt darauf, die im Film dargestellten Figuren in ihrer Positionierung zwischen individuellen Wünschen und kulturellen Zwängen zu analysieren. Dabei wird die These vertreten, dass die Figuren in einer „Kulturpresse“ gefangen sind und von dieser erdrückt zu werden drohen.
- Die Darstellung familiärer und kultureller Konflikte im Film
- Die Rolle der „Kulturpresse“ als hinderlicher Faktor für individuelle Entwicklung
- Die Bedeutung der Familie als potentieller Überlebensraum und Ausweg aus kulturellen Zwängen
- Die Grenzen der im Film dargestellten Lösungsansätze
- Die Bedeutung von Fatih Akins „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie im Kontext aktueller gesellschaftlicher Debatten.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und beleuchtet die Thematik der Familie und Kultur im Wandel der deutschen Gesellschaft. Im zweiten Kapitel wird der Film „Auf der anderen Seite“ vorgestellt, die Figuren des Films werden vorgestellt und die Handlung der drei Kapitel wird zusammengefasst.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Familie und Kultur im Kontext der deutsch-türkischen Einwanderung und Integration. Zentrale Begriffe sind dabei „Kulturpresse“, „individuelle Wünsche“, „kulturelle Zwänge“, „Überlebensraum“ sowie die Rolle der Familie als Institution.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Begriff „Kulturpresse“ im Kontext von Fatih Akins Film?
Die „Kulturpresse“ beschreibt eine Situation, in der Figuren zwischen individuellen Wünschen und kulturellen Zwängen gefangen sind und von diesen Gegensätzen erdrückt zu werden drohen.
Welche Rolle spielt die Familie in „Auf der anderen Seite“?
Die Institution Familie wird im Film als universeller Überlebensraum präsentiert, der einen möglichen Ausweg aus kulturellen Zwängen und Dilemmata bietet.
Welche Figuren werden in der Analyse besonders betrachtet?
Die Arbeit analysiert insbesondere die Charaktere Yeter, Ayten und Lotte sowie deren Positionierung zwischen Freiheit und Zwang.
Was ist das Ziel der Seminararbeit zu Fatih Akin?
Das Ziel ist die Untersuchung familiärer und kultureller Konflikte sowie die Analyse, wie Akin Lösungsansätze innerhalb der familiären Struktur aufzeigt.
Gibt es Grenzen für den familiären Überlebensraum im Film?
Ja, die Arbeit untersucht auch die Grenzen dieser Argumentation, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Susanne und Lotte sowie Yeter und Ayten.
- Quote paper
- Patrick Hausen (Author), 2011, Familiäre und kulturelle Konflikte in Fatih Akins 'Auf der anderen Seite', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170875