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Das Geschlecht im Cyberspace

Titel: Das Geschlecht im Cyberspace

Hausarbeit , 2011 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Egon Wachter (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

So einfach es scheint, bei der Geburt eines Kindes dessen Geschlecht zu erkennen, so beruht doch diese Erkenntnis („es ist ein Junge!“ oder „es ist ein Mädchen!“) zunächst nur auf der Sichtung körperlicher Merkmale und der Zuordnung von sozial vereinbarten biologischen Geschlechtsmerkmalen zum Geschlecht. Offene und versteckte Ausdrucksweisen für Geschlechtsidentitäten manifestieren sich auch in der weiteren Biografie eines Menschen im Rahmen sozialer Interaktionen, zum Beispiel in Kommunikationssituationen. Vor diesem Hintergrund eröffnet die Entwicklung der Kommunikationsmöglichkeiten in Neuen Medien neue Perspektiven. Abweichende Geschlechtsentwürfe lassen sich testen und das Geschlecht könnte im Cyberspace an Bedeutung gewinnen. Andererseits könnte das Geschlecht in virtuellen Räumen, weil es regelrecht „aus dem Blickfeld“ verschwindet, an Bedeutung verlieren, und der Cyberspace sich in der Folge zu einem geschlechtsneutralen Raum entwickeln. Es ist aber auch vorstellbar, dass es im Rahmen einer körperlosen Kommunikation letztlich doch immer wieder zur Herstellung von Geschlecht kommt und sich an dessen Bedeutung insofern nichts Wesentliches ändert. Diesen Fragestellungen wird mit Blick auf die Kommunikation im Cyberspace nachgegangen. Zunächst werden die grundsätzlichen Prozesse der Konstruktion von Geschlecht, die Erweiterung des soziologischen Konzepts des „doing gender“ und etwaige Ergänzungen, die mit dem Konzept des „digital doing gender“ verbunden sind, dargestellt. Danach wird geprüft, wie der Körper als Darstellungsmedium und das Geschlecht entlang der unterschiedlichen technischen Möglichkeiten in virtuellen Räumen (Internetforen, Chats, MUDs, Avatare, Online-Communities/Soziale Netzwerke, Weblogs) inszeniert werden. Wesentliche Erkenntnisse finden sich in einer tabellarischen Übersicht wieder. Auf der Basis dieser Erkenntnisse wird abschließend die Frage diskutiert, welche Bedeutung dem Geschlecht im Cyberspace zukommt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Konstruktion von Geschlecht
    • "Sex", "Gender" und "Doing Gender"
    • Digital Doing Gender
  • Das Geschlecht im Cyberspace
    • Der Cyberspace als virtueller Raum
    • Die Inszenierung von Geschlecht im Cyberspace
    • Empirische Ergebnisse der Internetforschung aus Geschlechterperspektiven
      • Internetnutzung nach Geschlecht
      • Körperliche Geschlechtsindikatoren
      • Internetforen
      • Chats
      • Adventure-Multi User Dungeons (MUDs)
      • Avatare
      • Online-Communities / Soziale Netzwerke
      • Weblogs
      • Zwischenfazit
  • Diskussion
  • Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Bedeutung von Geschlecht im Cyberspace. Ziel ist es, die Konstruktion von Geschlecht im Kontext digitaler Medien zu beleuchten und die Rolle des Körpers als Darstellungsmedium im virtuellen Raum zu analysieren. Dabei wird insbesondere auf die Frage eingegangen, inwiefern das Geschlecht im Cyberspace an Bedeutung gewinnt, verliert oder sich in neuen Formen manifestiert.

  • Die Konstruktion von Geschlecht und die Rolle des "doing gender" im digitalen Kontext
  • Die Inszenierung von Geschlecht in verschiedenen virtuellen Räumen
  • Empirische Befunde zur Internetnutzung und Geschlechterrollen im Cyberspace
  • Die Bedeutung von Körperlichkeit und Identität im virtuellen Raum
  • Die Frage nach der Geschlechtsneutralität des Cyberspace

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Bedeutung von Geschlecht im Cyberspace und skizziert die zentralen Hypothesen der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die Konstruktion von Geschlecht, beginnend mit der Unterscheidung von "Sex" und "Gender" und der Entwicklung des "doing gender"-Konzepts. Dabei wird auch die Erweiterung des "doing gender"-Konzepts im digitalen Kontext, "digital doing gender", erörtert. Kapitel 3 widmet sich dem Geschlecht im Cyberspace und analysiert den Cyberspace als virtuellen Raum sowie die Inszenierung von Geschlecht in verschiedenen digitalen Medien. Darüber hinaus werden empirische Ergebnisse der Internetforschung aus Geschlechterperspektiven beleuchtet.

Schlüsselwörter

Geschlecht, Cyberspace, "doing gender", digital doing gender, virtuelle Räume, Internetnutzung, Geschlechterrollen, Körperlichkeit, Identität, Internetforen, Chats, Avatare, Online-Communities, soziale Netzwerke, Weblogs.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet "Doing Gender" im Cyberspace?

Es beschreibt die soziale Konstruktion von Geschlecht durch Interaktion. Im Digitalen spricht man von "Digital Doing Gender", wenn Geschlecht durch Avatare oder Profile inszeniert wird.

Wird der Cyberspace zu einem geschlechtsneutralen Raum?

Die Arbeit diskutiert, ob das Verschwinden des physischen Körpers zu Geschlechtsneutralität führt oder ob Geschlecht in virtuellen Räumen sogar an Bedeutung gewinnt.

Wie werden Avatare zur Geschlechtsinszenierung genutzt?

Avatare ermöglichen es Nutzern, mit Geschlechtsidentitäten zu experimentieren oder traditionelle Geschlechtsmerkmale visuell zu verstärken.

Gibt es Unterschiede in der Internetnutzung zwischen den Geschlechtern?

Die Arbeit beleuchtet empirische Ergebnisse zur Internetnutzung und zeigt auf, wie sich Geschlechterrollen in Foren, Chats und sozialen Netzwerken manifestieren.

Was sind Adventure-Multi User Dungeons (MUDs)?

Dies sind textbasierte virtuelle Welten, in denen die Arbeit die frühe Inszenierung von Identität und Geschlecht ohne visuelle Reize untersucht.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Geschlecht im Cyberspace
Hochschule
FernUniversität Hagen  (LG Soziologie II: Organisationssoziologie und qualitative Methoden)
Note
1,3
Autor
Egon Wachter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V168598
ISBN (eBook)
9783640861200
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cyberspace Geschlecht Sex Gender Doing Gender Virtueller Raum Geschlechtsindikator
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Egon Wachter (Autor:in), 2011, Das Geschlecht im Cyberspace, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168598
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Leseprobe aus  26  Seiten
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