Dieser Abschlussbericht stellt konkret und systematisch ein Fabrikplanungsvorhaben anhand eines angewandten Fallbeispiels dar.
Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer statischen Fabrikplanung. Betrachtungsgegenstand ist die Umplanung eines Fertigungsbereiches, in dem 6 Kleinteile für den Maschinenbau hergestellt werden sollen.
Die Vorgehensweise im Bericht orientiert sich am methodischen Planungsvorgehen nach VDI-Richtlinie 5200. Die Kapitel G1 bis G6 reichen von Vorplanung, Strukturplanung, Dimensionierung, Logistikplanung und Idealplanung bis zur Realplanung, welche mit der Groblayoutbewertung und einer Handlungsempfehlung abschließt.
Mittels zahlreicher Visualisierungen, Anmerkungen zu diesen und Fußnoten kann der Leser nachvollziehen, wie vorgegangen wurde.
Aufgabenstellung, Datenbasis und Rahmenbedingungen sind vom Dozenten
vorgegeben worden und im Anhang aufgelistet.
Der Großteil der verwendeten Tabellen und Abbildungen wurden ebenfalls vom Dozenten zur Verfügung gestellt. Ausgewählte Werte ohne ausgewiesene, detaillierte Berechnung beruhen auf dessen langjähriger Hochschul- und Praxiserfahrung.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Einleitung
- G1 Vorplanung
- Layoutplanungsziele
- Bruttobedarfsermittlung
- G2 Strukturplanung
- Prinzipplanung
- Grobauswahl
- Feinauswahl
- Bestimmung der Rüst- und Fertigungskosten
- Bestimmung der Losgröße X und der Losanzahl Z₁
- Ideales Funktionsschema
- Alternative Prinzipfindung
- Prinzipplanung
- G3 Dimensionierung
- Bestimmung der Betriebsmittelanzahl
- Kapazitätsnachweis
- Berechnungen des Personalbedarfs
- Flächenberechnung
- Flächenmaßstäbliches Funktionsschema
- G4 Logistikplanung
- Transport
- Ladehilfsmittel (LHM)
- Fördermittel (FM)
- Lager/Puffer
- Transport
- G5 Idealplanung
- Anordnungsoptimierung
- Blocklayout
- Sankeydiagramm
- G6 Realplanung
- Groblayoutvarianten
- Nutzwertanalyse
- Zusammenfassung und Fazit
- Literaturverzeichnis
- Anlage
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die Arbeit befasst sich mit der Planung einer Kleinteileproduktion in Mittelserienfertigung. Ziel ist es, ein optimales Fabriklayout zu entwickeln, das die Produktionsprozesse effizient gestaltet und die Kosten minimiert.
- Layoutplanung und -optimierung
- Materialflussanalyse und -optimierung
- Bestimmung der optimalen Losgröße und Losanzahl
- Kapazitätsplanung und -steuerung
- Kostenoptimierung in der Produktion
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Aufgabenstellung und die Ziele der Fabrikplanung beschreibt. Im Kapitel G1 werden die Layoutplanungsziele definiert und der Bruttobedarf an Kleinteilen ermittelt. Kapitel G2 beschäftigt sich mit der Strukturplanung, einschließlich der Auswahl des Produktionsprinzips, der Bestimmung der Rüst- und Fertigungskosten sowie der Ermittlung der optimalen Losgröße und Losanzahl. Das Kapitel G3 befasst sich mit der Dimensionierung des Produktionssystems, einschließlich der Berechnung der Betriebsmittelanzahl, des Personalbedarfs und der Flächenbedarf. Das Kapitel G4 behandelt die Logistikplanung, einschließlich der Auswahl von Ladehilfsmitteln und Fördermitteln sowie der Planung von Lager- und Pufferflächen. Das Kapitel G5 beschreibt die Entwicklung eines idealen Fabriklayouts unter Berücksichtigung der Anordnungsoptimierung und der Gestaltung des Materialflusses. Das Kapitel G6 schließlich behandelt die Realplanung des Fabriklayouts, einschließlich der Entwicklung von Groblayoutvarianten, der Durchführung einer Nutzwertanalyse und der Zusammenfassung der Ergebnisse.
Schlüsselwörter (Keywords)
Fabrikplanung, Layoutplanung, Materialfluss, Losgrößenoptimierung, Kapazität, Kostenoptimierung, Produktionsplanung, Kleinteileproduktion, Mittelserienfertigung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der statischen Fabrikplanung?
Ziel ist die Entwicklung eines optimalen Fabriklayouts für die Kleinteileproduktion, um Materialflüsse zu optimieren und Produktionskosten zu minimieren.
Was beinhaltet die VDI-Richtlinie 5200?
Die Richtlinie gibt ein systematisches Planungsvorgehen vor, das von der Vorplanung über die Strukturplanung und Dimensionierung bis zur Realplanung reicht.
Wie wird der Flächenbedarf in der Fabrikplanung berechnet?
Die Arbeit zeigt Berechnungen basierend auf der Anzahl der Betriebsmittel, dem Personalbedarf und den notwendigen Logistik- und Pufferflächen.
Was ist ein Sankeydiagramm?
Ein Sankeydiagramm wird in der Idealplanung zur Visualisierung von Materialflüssen verwendet, wobei die Breite der Pfeile die Menge des transportierten Materials darstellt.
Wie werden verschiedene Layoutvarianten bewertet?
Die Bewertung erfolgt in der Realplanung mittels einer Nutzwertanalyse, um die vorteilhafteste Groblayoutvariante zu identifizieren.
- Citation du texte
- Robert Lux (Auteur), Artem Balitskiy (Auteur), Jens Dietel (Auteur), Paul Tschuschke (Auteur), 2011, Fallbeispiel Fabrikplanung - statisches Planungsvorhaben einer Kleinteileproduktion in Mittelserienfertigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167899