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Eine Analyse des Schulbuches "Kontext Deutsch. Das kombinierte Sprach- und Lesebuch für Gymnasien"

Titre: Eine Analyse des Schulbuches "Kontext Deutsch. Das kombinierte Sprach- und Lesebuch für Gymnasien"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 21 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Carlos Steinebach (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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In dieser Arbeit wird eine Analyse des Lehrbuches „Kontext Deutsch. Das kombinierte Sprach- und Lesebuch für Gymnasien“ für die Klassen 5-7 durchgeführt. Dabei werden zunächst der Aufbau und die Struktur des gesamtdidaktischen Konzepts vorgestellt. Bevor daraufhin exemplarisch der Grammatikteil über Prädikat und Subjekt analysiert wird, erfolgt eine Untersuchung über die Legitimation von grammatischen Termini im Deutschunterricht. Nach der Überprüfung der Grammatikeinheit hinsichtlich Hinführung, Aufgabentypen, Weiterführung, sachliche Korrektheit, Didaktisierung und Lehrplankonformität wird am Ende der Arbeit ein Fazit stehen, in dem ein generelles Urteil und eine Einschätzung über die Schultauglichkeit des Buches abgegeben wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Wie viel Grammatik braucht der Mensch?

2. Schulbuchanalyse

2.1. Gesamtdidaktisches Konzept

Exkurs: Inwiefern sind grammatische Termini sinnvoll für den Unterricht?

2.2. Exemplarische methodische Analyse einer Grammatik-Einheit

2.2.1. Hinführung

2.2.2. Weiterführung und Übungsaufgaben

2.2.3. Sachliche Richtigkeit und Bewertung der Didaktisierung

2.2.3.1. Prädikat

2.2.3.1. Subjekt

2.2.3.2. Lehrplankonformität

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Lehrwerk „Kontext Deutsch“ für die Klassen 5 bis 7 hinsichtlich seiner didaktischen Konzeption, der fachlichen Korrektheit der Grammatikvermittlung sowie der Einhaltung aktueller Lehrplananforderungen.

  • Didaktische Struktur und Aufbau des Lehrbuchs
  • Methodik der Grammatikvermittlung (Prädikat und Subjekt)
  • Sachliche Richtigkeit der grammatischen Definitionen
  • Lehrplankonformität und Outputorientierung
  • Vergleich von Schulgrammatik und wissenschaftlicher Linguistik

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Hinführung

Die methodische Hinführung zum Thema Prädikat und zum Thema Subjekt ist nicht traditionell und deduktiv, sondern integrativ und induktiv, in Form einer schülerorientierten Geschichte. Den ersten Kontakt mit dem Phänomen des Prädikats sollen die Schülerinnen und Schüler anhand von einer Zirkusgeschichte erfahren: der Zirkusdirektor empfängt seine Zuschauer mit inhaltlich identischen, aber syntaktisch verschiedenen Sätzen (s. Grafik 4). Die Schülerinnen und Schüler haben bereits vorher die „Glinzschen Proben“ gelernt, mit denen sie aufgrund von „Verschiebe-, Ersetzungs- und Weglassprobe“ (Bredel 2007: 222) einzelne Satzglieder ermitteln können. Nach der Einführung des Terminus der Satzglieder, folgt unmittelbar die weitere Bezeichnung des Prädikats. Diese wird inhaltlich mit der Thematik der Satzglieder verbunden, indem es als das Satzglied bezeichnet wird, das seinen Standort nicht verändere (s. Grafik 4).

Das Subjekt wird ebenfalls schülerorientiert eingeführt, indem die Schülerinnen und Schüler auf das Phänomen des Satzgegenstands aufmerksam gemacht werden, ohne vorher auf deduktive Weise den Terminus „Subjekt“ zu erfahren. Die Schülerinnen und Schüler lesen einen Text über ein Zirkustier, welches „Wer-oder-was-Fragen“ dahingehend beantwortet, dass es zu den entsprechenden Gegenständen oder Menschen hinläuft. Die Lerner werden dann beauftragt den Text weiter zu schreiben und dadurch entsprechende Fragen nach dem Subjekt zu stellen. Erst danach wird der Subjektsbegriff in einer Info-Box eingeführt und erläutert (s. Grafik 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Wie viel Grammatik braucht der Mensch?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische und aktuelle Bedeutung von Grammatikunterricht und diskutiert die Kontroverse zwischen reinem Formenlernen und funktionaler Sprachreflexion.

2. Schulbuchanalyse: Hier erfolgt eine Untersuchung des didaktischen Gesamtaufbaus des Lehrbuchs „Kontext Deutsch“, inklusive der Farbgestaltung und der Strukturierung in „Prisma Bausteine“.

Exkurs: Inwiefern sind grammatische Termini sinnvoll für den Unterricht?: Der Exkurs erörtert die Notwendigkeit einer fachlich verbindlichen Metasprache und hinterfragt die Verwendung lateinischer Fachbegriffe im Vergleich zu deutschen Bezeichnungen.

2.2. Exemplarische methodische Analyse einer Grammatik-Einheit: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Prüfung der Vermittlung der Satzglieder Subjekt und Prädikat im Schulalltag.

2.2.1. Hinführung: Die induktive Einführung in die Thematik durch schülerorientierte Geschichten und die Anwendung der „Glinzschen Proben“ werden hier kritisch analysiert.

2.2.2. Weiterführung und Übungsaufgaben: Hier wird der Umfang und die Qualität der Übungsmaterialien sowie deren funktionale Einbettung in den Lernprozess bewertet.

2.2.3. Sachliche Richtigkeit und Bewertung der Didaktisierung: Dieses Kapitel prüft, inwieweit die didaktische Reduktion der Grammatikregeln noch mit wissenschaftlichen Standards vereinbar ist.

2.2.3.1. Prädikat: Analyse der Definitionen und Stellungsregeln des Prädikats auf ihre fachliche Korrektheit und didaktische Präzision.

2.2.3.1. Subjekt: Untersuchung der Bestimmungsmethoden und Erscheinungsformen des Subjekts im Hinblick auf Präzision und Vollständigkeit.

2.2.3.2. Lehrplankonformität: Dieses Kapitel prüft die Übereinstimmung des Lehrwerks mit den Kompetenzvorgaben der hessischen Lehrpläne und der Bildungsstandards.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die allgemeine Schultauglichkeit des untersuchten Lehrbuchs als positiv und in sich schlüssig.

Schlüsselwörter

Schulbuchanalyse, Grammatikunterricht, Kontext Deutsch, Didaktik, Satzglieder, Prädikat, Subjekt, Funktionsgrammatik, Sprachreflexion, Lehrplankonformität, Glinzsche Proben, Metasprache, Bildungsstandards, schülerorientiert, Sprachgebrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Analyse des Schulbuchs „Kontext Deutsch“ und prüft dessen methodische Eignung für den Grammatikunterricht an Gymnasien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die didaktische Struktur, die fachliche Richtigkeit der Definitionen von Satzgliedern sowie die Umsetzung moderner Anforderungen an einen funktionalen Grammatikunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Schultauglichkeit und Qualität des Lehrbuchs auf Basis der behandelten Grammatikeinheiten zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine gesamtdidaktische Konzeptionsanalyse mit einer exemplarischen, inhaltsanalytischen Prüfung spezifischer Grammatikkapitel anhand von Vergleichsgrammatiken wie dem Duden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des didaktischen Konzepts, eine Analyse der Hinführung und Übungsmethodik sowie eine detaillierte Prüfung der Fachbegriffe Prädikat und Subjekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie „funktionaler Grammatikunterricht“, „didaktische Reduktion“, „Outputorientierung“ und „Satzgliedanalyse“ charakterisiert.

Wie bewertet der Autor das „Prisma-Konzept“ des Lehrbuchs?

Die sogenannten „Prisma-Einheiten“ werden als sehr gelungen hervorgehoben, da sie komplexe syntaktische Strukturen durch kreative, spielerische Aufgabenstellungen motivierend aufbereiten.

Warum wird die Verwendung lateinischer Termini im Exkurs thematisiert?

Der Autor thematisiert dies, weil lateinische Fachbegriffe eine verbindliche, eindeutige und international vergleichbare Metasprache bieten, die für die wissenschaftliche Reflexion über Sprache unerlässlich ist.

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Résumé des informations

Titre
Eine Analyse des Schulbuches "Kontext Deutsch. Das kombinierte Sprach- und Lesebuch für Gymnasien"
Université
University of Marburg  (Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas)
Cours
Grammatik in der Schule
Note
1,7
Auteur
Carlos Steinebach (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
21
N° de catalogue
V167267
ISBN (ebook)
9783640837298
ISBN (Livre)
9783640837694
Langue
allemand
mots-clé
Kontext Deutsch Schulbuchanalyse Gesamtdidaktisches Konzept Termini Analyse einer Grammatik-Einheit Subjekt Prädikat Lehrplankonformität Sachliche Richtigkeit Bewertung der Didaktisierung Übungsaufgaben Wie viel Grammatik braucht der Mensch?
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carlos Steinebach (Auteur), 2009, Eine Analyse des Schulbuches "Kontext Deutsch. Das kombinierte Sprach- und Lesebuch für Gymnasien", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167267
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Extrait de  21  pages
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