Als wichtige Aufgabe schulischer Einrichtungen stellt sich die Kompetenz des Lesens und Schreibens als bedeutende Komponente dar. Doch die Kompetenz des Schreibens besteht aus einem komplexen Prozess, der die unterschiedlichsten Fertigkeiten und Fähigkeiten beinhaltet. Neben dem motorisch zu erlernenden Schreiben und der Umsetzung einer leserlichen Handschrift ist schreiben vor allem eine hochkognitive Anstrengung .
Inhaltsverzeichnis
- Didaktische Planung
- Didaktisch-methodische Voraussetzungen
- Entwicklungsstand der Lerngruppe
- Analyse der Sache und des Inhalts
- Der Schreibprozess
- Definition freies Schreiben
- Analyse fachdidaktischer Aspekte
- Fachdidaktische Aufarbeitung der Sachanalyse
- Bezug zum Bildungsplan
- Einordnung der Unterrichtssequenz in die Unterrichtseinheit
- Kompetenzen- Kriterien- Kompetenzorientiertes Lernziel- Indikatoren
- Lernszenario mit methodischer Analyse
- Verlaufsplanung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Unterrichtsentwurf fokussiert auf die didaktische Planung einer Unterrichtssequenz im Fach Deutsch für die erste Klasse. Die Sequenz befasst sich mit freiem Schreiben und dem Weiterdenken und -schreiben von Geschichten am Beispiel des Buches „Du hast angefangen! Nein, du!“ von David Mc Kee.
- Förderung des freien Schreibens und der kreativen Sprachentwicklung
- Entwicklung der Fähigkeit, Geschichten zu verstehen und weiterzuspinnen
- Integration des literarischen Buches „Du hast angefangen! Nein, du!“ in den Deutschunterricht
- Vermittlung grundlegender Schreibfertigkeiten und -prozesse
- Analyse des Schreibprozesses und seiner Phasen
Zusammenfassung der Kapitel
- Didaktisch-methodische Voraussetzungen: Dieses Kapitel stellt die relevanten Voraussetzungen für die Unterrichtssequenz vor, darunter der Entwicklungsstand der Lerngruppe, die bisherige Arbeit mit Schreibschrift und literarischen Themen, sowie die Methoden des kooperativen Lernens, die in der Klasse eingesetzt werden.
- Entwicklungsstand der Lerngruppe: Der Abschnitt beschreibt die Heterogenität der Lerngruppe in Bezug auf den Deutsch-Leistungsbereich. Es werden SchülerInnen mit besonderen Stärken und Schwächen im Bereich des Lesens und Schreibens vorgestellt und ihre jeweiligen Bedürfnisse und Förderungsmöglichkeiten erläutert.
- Der Schreibprozess: Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit dem komplexen Schreibprozess und erläutert die verschiedenen Phasen der Planung, Formulierung und Revision. Er beinhaltet die Darstellung eines Modells von Flower und Hayes, das die verschiedenen Etappen des Schreibens veranschaulicht.
- Definition freies Schreiben: In diesem Kapitel wird die Bedeutung des freien Schreibens im Deutschunterricht hervorgehoben und es werden verschiedene Ansätze und didaktische Möglichkeiten zur Förderung des freien Schreibens in der ersten Klasse vorgestellt.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: freies Schreiben, Schreibprozess, literarische Bildung, „Du hast angefangen! Nein, du!“, David Mc Kee, kreatives Schreiben, Erstklässler, Heterogenität, individuelle Förderung, kooperatives Lernen, Didaktik des Deutschunterrichts.
Häufig gestellte Fragen
Was ist "freies Schreiben" in der ersten Klasse?
Freies Schreiben bedeutet, dass Kinder ohne starre Vorgaben eigene Gedanken zu Papier bringen. Es fördert die Freude am Ausdruck und die kreative Sprachentwicklung von Schulanfängern.
Wie wird das Buch „Du hast angefangen! Nein, du!“ im Unterricht genutzt?
Das Buch dient als Schreibanlass. Die Schüler setzen sich mit dem Konflikt der Figuren auseinander und werden angeregt, die Geschichte kreativ weiterzudenken und eigene Fortsetzungen zu schreiben.
Welche Phasen hat der Schreibprozess nach Flower und Hayes?
Der Prozess besteht aus Planung (Ideen sammeln), Formulierung (das eigentliche Schreiben) und Revision (Überarbeiten), wobei diese Phasen bei Erstklässlern spielerisch eingeführt werden.
Wie geht man mit der Heterogenität in einer ersten Klasse um?
Durch individuelle Förderung und kooperative Lernformen können Kinder auf unterschiedlichen Niveaus (vom Malen von Bildern bis zum Schreiben ganzer Sätze) am selben Thema arbeiten.
Warum ist literarische Bildung schon für Leseanfänger wichtig?
Sie weckt das Interesse an Büchern, fördert das Textverständnis und bietet Identifikationsmöglichkeiten, die über das rein technische Erlernen von Buchstaben hinausgehen.
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- Anonym (Author), 2010, Unterrichtsentwurf Deutsch KLasse 1 zu dem Thema: Vielfältige Auseinandersetzung mit Literatur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164384