Der folgende Text macht es sich zur Aufgaben, die Kontroverse um die Einflüsse des Romans auf die Frau in Amerika Ende des 18. Jahrhunderts näher zu untersuchen. Zunächst einmal wird auf die Literatur, die allgemein als günstig für die Frau empfunden wurde, eingegangen. Danach werden die Entwicklung des Romans, und die öffentliche Haltung ihm gegenüber näher beleuchtet. Dem schließen sich eine Analyse der potentiellen Gefahren des novel reading für die Frau, und mögliche Lösungen für die angesprochene Problematik an.
Die Grundlage der Analyse bildet die Darstellungsweise rund um das Thema novel reading in William Hill Browns The Power of Sympathy. Abschließend wird in einem letzten Punkt die Reaktion der Romanautoren auf die vehemente Kritik am Roman unter die Lupe genommen. Hierzu wird hauptsächlich auf William Hill Browns dedication page und Vorwort zu The Power of Sympathy zurückgegriffen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Literatur und die Frau in der Neuen Welt
- Risiken und Auswirkungen des novel reading
- Vorteilhaft lesen
- Der Autor und der Roman
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text untersucht die Kontroverse um den Einfluss von Romanen auf Frauen in Amerika Ende des 18. Jahrhunderts. Er beleuchtet die Literatur, die als förderlich für die Frau angesehen wurde, und analysiert die öffentliche Haltung gegenüber dem Roman, insbesondere dessen potenzielle Gefahren.
- Die Rolle der Literatur in der weiblichen Erziehung
- Die Unterscheidung zwischen "guter" und "schädlicher" Literatur
- Die öffentliche Wahrnehmung des Romans und seine Auswirkungen auf die Moral der Frau
- Die Bedeutung von conduct books und advice books in der weiblichen Erziehung
- Die Reaktion von Romanautoren auf Kritik an ihren Werken
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung präsentiert die zentrale These des Textes: Der Roman wurde im späten 18. Jahrhundert als Gefahr für die moralische Erziehung der Frau angesehen. William Hill Browns "The Power of Sympathy" wird als Beispiel herangezogen, um diese Kontroverse zu untersuchen.
Literatur und die Frau in der Neuen Welt
Dieses Kapitel beschreibt die literarische Landschaft in den Vereinigten Staaten Ende des 18. Jahrhunderts und betont die Unterscheidung zwischen Literatur, die als positiv für die Frau angesehen wurde, und Literatur, die als schädlich empfunden wurde.
Risiken und Auswirkungen des novel reading
Dieses Kapitel fokussiert auf die negativen Aspekte des Romanlesens für die Frau. Es werden Argumente beleuchtet, die den Roman als Korrupter der Moral und als Bedrohung für die Rolle der Frau in der Gesellschaft darstellten.
Vorteilhaft lesen
Dieses Kapitel beleuchtet die Literaturformen, die als positiv für die weibliche Erziehung angesehen wurden. Es wird der Wert von Geschichtsdarstellung, Poesie, Satire und conduct books für die Entwicklung von Moral und gutem Charakter betont.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter, die im Text behandelt werden, umfassen: Roman, Novel Reading, Frauen, Erziehung, Moral, Republik, Conduct Books, Advice Books, Sentimentalismus, "The Power of Sympathy" von William Hill Brown.
Häufig gestellte Fragen
Warum galt das Lesen von Romanen im späten 18. Jahrhundert als gefährlich?
In den USA des späten 18. Jahrhunderts wurde „novel reading“ oft als Bedrohung für die Moral und Erziehung der Frau angesehen. Man befürchtete, Romane könnten die weibliche Phantasie korrumpieren und sie von ihren häuslichen Pflichten ablenken.
Worum geht es in William Hill Browns „The Power of Sympathy“?
Es gilt als der erste amerikanische Roman. Er thematisiert die Gefahren von Verführung und Inzest und versucht gleichzeitig, durch eine moralische Ausrichtung die Kritik am Romanlesen zu entkräften.
Was sind „Conduct Books“?
Conduct Books (Anstandsbücher) waren Ratgeber, die Frauen vorschrieben, wie sie sich in der Gesellschaft zu verhalten hatten. Sie wurden als „gute“ Literatur angesehen, im Gegensatz zu den als schädlich empfundenen Romanen.
Wie reagierten Romanautoren auf die Kritik an ihrem Genre?
Autoren wie William Hill Brown versuchten, ihre Werke als lehrreich und moralisch wertvoll darzustellen. In Vorworten und Widmungen betonten sie oft, dass ihre Romane dazu dienten, vor Lastern zu warnen.
Welche Literatur wurde im 18. Jahrhundert für Frauen empfohlen?
Als vorteilhaft galten Geschichtsdarstellungen, Poesie, Satire und religiöse Schriften, da man davon ausging, dass diese den Charakter bilden und die Tugend fördern würden.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2007, Die Rezeption des Romans in den USA des späten 18. Jahrhunderts dargestellt am Beispiel von William Hill Browns "The Power of Sympathy", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164291