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Die E-Card als Bürgerkarte

Title: Die E-Card als Bürgerkarte

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 3

Autor:in: BA Markus Györök (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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„Weniger Bürokratie“, „Effizientere und bürgerfreundlichere Verwaltungen“, Weniger Personal und mehr Leistung“ sind nur einige Zwischenrufe der Bevölkerung. Die öffentliche Verwaltung trifft in der heutigen Zeit auf eine dynamische Umwelt, die eine immer schnellere Anpassungsfähigkeit verlangt. Der Wertewandel hat dazu beigetragen, dass sich die Leistungserwartung der BürgerInnen deutlich veränderte.
Einerseits wird ein qualitativeres und besseres Service verlangt, andererseits wird eine Steuer- und Gebührenbelastung von den BürgerInnen nicht akzeptiert. Eine Verwaltungsreform war unumgänglich und eines davon, New Public Management, hat sich etabliert. Eines der Grundprämissen dieser Reform ist der Wettbewerb, der zu mehr Effizienz und Effektivität führen soll. Je höher die interne und allokative Effizienz der Leistungserhöhung ist, umso größer wird der Konkurrenzdruck.
Die folgende Arbeit beschäftigt sich kurz mit dieser Reform und vor allem mit dem Punkt Wettbewerb. Danach wird einer der bedeutendsten Preise im europäischen Raum vorgestellt und als Fallbeispiel ein Projekt, das bei diesem Wettbewerb teilnahm. Das Projekt „Die österreichische E-Card als Bürgerkarte“ wurde vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger eingereicht. In dieser Seminararbeit wird das Projekt vorgestellt und dargestellt, in welchen Bereichen die Überschneidung mit New Public Management erfolgte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. New Public Management

2.1. Definition

2.2. Strategische Ziele des New Public Management

2.2.1. Kundenorientierung

2.2.2. Leistungs-/Wirkungsorientierung

2.2.3. Qualitätsorientierung

2.2.4. Wettbewerbsorientierung

3. Wettbewerb

3.1. Marktliche Wettbewerb

3.2. Quasi-marktliche Wettbewerb

3.3. Nicht-marktliche Wettbewerb

3.3.1. Interne Leistungsverrechnung

3.3.2. Benchmarking

3.3.3. Leistungsvergleich und Preiswettbewerb

4. European Public Sector Award

5. E-Government

6. Fallbeispiel „Die österreichische E-Card als Bürgerkarte“

6.1. Einleitung

6.2. Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

6.3. E-Card

6.3.1. Rechtliche Grundlagen

6.3.2. Schlüssel zum Gesundheitssystem

6.3.3. Daten auf der E-Card

6.3.4. Funktionsweise

6.4. Bürgerkarte für die BürgerInnen

6.5. Nutzen für die BürgerInnen

6.6. Anwendungsbeispiele für BürgerInnen

6.6.1. Finanz Online

6.6.2. Elektronische Sozialversicherung

6.6.3. Elektronische Zustellung

6.6.4. Studienbeihilfe

6.6.5. Anwendungen bei Gebietskörperschaften

6.7. Kritische Aspekte

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des New Public Management mit einem besonderen Fokus auf die Steigerung der Effizienz durch Wettbewerb im öffentlichen Sektor. Anhand des Projekts „Die österreichische E-Card als Bürgerkarte“ wird analysiert, wie moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zur Modernisierung der Verwaltung und zur Stärkung der Bürgerorientierung eingesetzt werden können.

  • Grundlagen des New Public Management und dessen strategische Ziele.
  • Die verschiedenen Formen des Wettbewerbs in öffentlichen Verwaltungen.
  • Einführung in den European Public Sector Award als Innovationsmotor.
  • Analyse der österreichischen E-Card als Instrument für E-Government.
  • Kritische Bewertung der Implementierung sowie der Potenziale und Risiken.

Auszug aus dem Buch

6.4. Bürgerkarte für die BürgerInnen

Bisher war die Realisierung des Bürgerkartenkonzepts noch nicht sehr ausgereift und hatte keine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Kostenfragen für Karte, Lesegerät, Software und Zertifikate gehörten zu den Kritikpunkten. Die Grundausstattung kostet zirka 200 Euro. Zusätzlich benötigt jeder Bürger eine technische Infrastruktur wie einen Laptop und eine Internetverbindung. Durch das Projekt „„Die österreichische E-Card als Bürgerkarte“ können nun 8,2 Millionen E-Card Besitzer, diese als Bürgerkarte verwenden.

[Dadurch erreicht die Bürgerkarte eine weitere Reichweite als bisher und die BürgerInnen können diese einfacher registrieren, ohne dass Zusatzkosten entstehen. Für die virtuelle Behörde wird nur mehr ein Kartenlesegerät benötigt, welches zuhause am Laptop oder an öffentlichen Computern benutzt werden kann. Daher wird zukünftlich die Akzeptanz der Nutzung der Bürgerkarte bei den Bürgern steigen, der Verfasser.]

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Druck auf die öffentliche Verwaltung durch einen Wertewandel und die Notwendigkeit von Reformen wie dem New Public Management zur Effizienzsteigerung.

2. New Public Management: Definiert NPM als Reform zur Modernisierung öffentlicher Verwaltungen mit einem Fokus auf den Wechsel von Input- zu Outputorientierung.

3. Wettbewerb: Analysiert verschiedene Markt- und Nicht-Markt-Wettbewerbsformen als Instrumente zur Effizienzsteigerung im öffentlichen Sektor.

4. European Public Sector Award: Stellt den europäischen Wettbewerb vor, der innovative Modernisierungsprojekte prämiert und den Austausch zwischen Verwaltungen fördert.

5. E-Government: Erläutert die Bedeutung von elektronischen Informationstechnologien für eine bürgerfreundliche und effiziente Verwaltung.

6. Fallbeispiel „Die österreichische E-Card als Bürgerkarte“: Detaillierte Betrachtung des E-Card-Projekts, dessen Funktionen, Nutzen und der geübten Kritik.

7. Fazit: Fasst das Projekt als großen Erfolg der österreichischen E-Government-Strategie zusammen, mahnt jedoch die kritischen Aspekte bezüglich Datenschutz und Kosten an.

Schlüsselwörter

New Public Management, E-Government, E-Card, Bürgerkarte, öffentliche Verwaltung, Effizienz, Wettbewerbsorientierung, Verwaltungsreform, elektronische Signatur, Sozialversicherung, Datenschutz, Modernisierung, IT-Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung durch New Public Management, insbesondere durch den Einsatz von E-Government-Lösungen am Beispiel der österreichischen E-Card.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Effizienzsteigerung, Wettbewerbsinstrumenten in der Verwaltung und der praktischen Anwendung von E-Government-Technologien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das E-Card-Projekt als Bürgerkarte Anforderungen der Verwaltungsreform erfüllt und den Service für die Bürger verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche und eine Fallstudienanalyse, um die Überschneidungen zwischen dem NPM-Konzept und dem E-Card-Projekt darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden NPM-Strategien, die verschiedenen Formen des Wettbewerbs, der European Public Sector Award und eine detaillierte Fallstudie zur E-Card analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind New Public Management, E-Government, Bürgerkarte, Effizienz, Sozialversicherung und Verwaltungsinnovation.

Welche Rolle spielt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger bei dem Projekt?

Er fungiert als Initiator und Träger des E-Card-Systems, das durch die gesetzliche Übertragung als zentrale Plattform für das E-Government in Österreich dient.

Welche Kritikpunkte wurden am E-Card-Projekt geübt?

Kritisiert wurden insbesondere der Datenschutz, die missbrauchsanfällige Überwachung, hohe Projektkosten sowie mangelnde Transparenz im Projektmanagement.

Inwiefern hat das E-Card-Projekt die Akzeptanz der Bürgerkarte erhöht?

Durch die weite Verbreitung der E-Card als Basis für die Bürgerkartenfunktion wurde die Hürde der Erstanschaffung gesenkt, was den Zugang zu virtuellen Behörden erleichtert.

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Details

Title
Die E-Card als Bürgerkarte
College
University of Applied Sciences Linz
Grade
3
Author
BA Markus Györök (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V162934
ISBN (eBook)
9783640768554
ISBN (Book)
9783640768981
Language
German
Tags
ECard
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Markus Györök (Author), 2009, Die E-Card als Bürgerkarte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162934
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