In den Anfängen häufen Fremdsprachenlernende im Rahmen des Unterrichts viele Vokabeln zu verschiedenen Themen an. Meist sind es formelhafte Ausdrücke, die themenbezogen und isoliert eingeprägt werden. Die Aufgabe und Relevanz der Arbeit am Wortschatz wäre nun, durch entsprechende Aufgaben das mentale Lexikon des Lerners leistungsfähiger zu machen und den Wortschatz zu erweitern, zu vertiefen und zu differenzieren. Der Lerner soll befähigt werden, über das Gelernte zu reflektieren, den Wortschatz in größere Zusammenhänge zu stellen und ihn variabel anwenden zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung sowie Skizzierung von Problemen der Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht
- Konzept
- Lehr- und Lernziele
- Struktur der Unterrichtseinheit
- Vorentlastung
- Ausgangstext
- Übungen und Aufgaben
- Weiterführende Arbeit
- Reflexion zu der Didaktisierung
- Anlagen
- Lektion Urlaub
- Beispiellösungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht und zielt darauf ab, eine didaktische Konzeption zu entwickeln, die ein ganzheitliches und nachhaltiges Lernerlebnis für eine heterogene Lernergruppe ermöglicht. Die Arbeit konzentriert sich auf die Sichtweise des Deutschlernenden, der mit dem Thema Urlaub konfrontiert wird und sich in einer Urlaubssituation mit deutschsprachigen Personen verständigen muss.
- Probleme der Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht
- Konzept für eine Unterrichtseinheit zum Thema Urlaub
- Lehr- und Lernziele der Unterrichtseinheit
- Struktur und Inhalte der Unterrichtseinheit
- Ganzheitlicher und nachhaltiger Lernansatz
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung sowie Skizzierung von Problemen der Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht
Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen der Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht. Es beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Auswahl und Vermittlung von Vokabeln, die Polysemie, Homonymie und Synonymie sowie die Bedeutung von Konnotationen für den Lerner. Des Weiteren wird die Bedeutung des Kontextes und die Rolle der Gedächtnispsychologie bei der Wortschatzarbeit erörtert.
Konzept
Dieses Kapitel beschreibt die Konzeption der Unterrichtseinheit "Urlaub" und richtet den Fokus auf die Integration landeskundlicher Aspekte und die Berücksichtigung der unterschiedlichen Hintergrundsituationen der Lerner.
Lehr- und Lernziele
In diesem Kapitel werden die Lehr- und Lernziele der Unterrichtseinheit im Bezug auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) für die Stufe B2 erläutert.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter des Textes umfassen: Wortschatzarbeit, DaF-Unterricht, Konzeption, Urlaub, landeskundliche Aspekte, heterogene Lernergruppe, ganzheitliches Lernen, Gedächtnispsychologie, Kontext, Polysemie, Homonymie, Synonymie, Konnotationen, Lernergruppen, GER B2.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel moderner Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht?
Das Ziel ist es, das mentale Lexikon der Lerner leistungsfähiger zu machen, den Wortschatz zu vertiefen und die Lerner zur Reflexion über Sprache zu befähigen.
Warum ist der Kontext beim Vokabellernen so wichtig?
Wörter sollten nicht isoliert, sondern in größeren Zusammenhängen gelernt werden, um Polysemie (Mehrdeutigkeit) und Nuancen besser zu verstehen.
Wie wird das Thema "Urlaub" didaktisch aufbereitet?
Die Arbeit präsentiert ein Konzept für die Stufe B2 (GER), das landeskundliche Aspekte und realitätsnahe Kommunikationssituationen integriert.
Welche Rolle spielt die Gedächtnispsychologie?
Sie liefert Grundlagen dafür, wie Wörter im Gehirn vernetzt und gespeichert werden, was für die Gestaltung nachhaltiger Übungen entscheidend ist.
Was sind typische Probleme bei der Wortschatzvermittlung?
Herausforderungen sind unter anderem die Auswahl relevanter Vokabeln für heterogene Gruppen sowie der Umgang mit Synonymen und Konnotationen.
- Quote paper
- Oksana Rucker (Author), 2008, Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162596