Der Kunstunterricht hat sich seit seinem Aufkommen ständigen Veränderungen unterworfen. Etwa seit dem 18. Jahrhundert wurde „Kunst“ in deutschen Volksschulen in Form von Zeichenunterricht gelehrt.
Diese Arbeit bietet einen Querschnitt der Veränderungen des Kunstunterrichts vom 18. Jahrhundert bis heute. Der Schwerpunkt dabei liegt auf dem Vergleich zwischen der Kunsterziehung im Dritten Reich und der ästhetischen Bildung. Was waren Inhalte, Gestaltungstechniken und Ziele des Kunstunterrichts in den verschiedenen Zeiten?
Zudem werden verschiedene didaktische Konzepte der heutigen Zeit gegenübergestellt. Anschließend werden die Anforderungen, die die Gesellschaft heute an den Kunstunterricht stellt, thematisiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kunstunterricht vom 18. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre - ein Überblick
- Kunsterziehung und Ästhetische Bildung im Vergleich
- Kunsterziehung im Dritten Reich
- Themen, die im Rahmen der Kunsterziehung behandelt wurden
- Ästhetische Erziehung
- Das Phasenmodell nach G. Otto
- Vergleich
- Kunstpädagogik heute
- Die Bildorientierung
- Die künstlerische Bildung
- Die Biografieorientierung
- Die Ästhetische Forschung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Kunstunterrichts vom 18. Jahrhundert bis heute und untersucht die Veränderungen, denen sich das Fach in diesem Zeitraum unterworfen hat. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Vergleich zwischen der Kunsterziehung im Dritten Reich und der ästhetischen Bildung. Es werden die Inhalte, Gestaltungstechniken und Ziele des Kunstunterrichts in verschiedenen Epochen beleuchtet und verschiedene didaktische Konzepte der Gegenwart gegenübergestellt.
- Veränderungen im Kunstunterricht vom 18. Jahrhundert bis heute
- Vergleich zwischen Kunsterziehung im Dritten Reich und ästhetischer Bildung
- Didaktische Konzepte des Kunstunterrichts
- Anforderungen der Gesellschaft an den heutigen Kunstunterricht
- Entwicklung der ästhetischen Bildung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet den ständigen Wandel des Kunstunterrichts seit dem 18. Jahrhundert und stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit vor. Das zweite Kapitel bietet einen Überblick über die Entwicklung des Kunstunterrichts, beginnend mit dem Zeichenunterricht im 16. Jahrhundert, und verfolgt die wichtigsten Veränderungen bis in die 1970er Jahre. Der Fokus liegt dabei auf den Inhalten, Techniken und Zielen des Unterrichts in verschiedenen Epochen.
Kapitel 3 widmet sich dem Vergleich zwischen Kunsterziehung im Dritten Reich und ästhetischer Bildung. Es analysiert die Inhalte und Ziele des Kunstunterrichts unter dem NS-Regime und stellt diese dem Konzept der ästhetischen Bildung gegenüber. Dabei werden wichtige didaktische Ansätze und Konzepte vorgestellt.
Kapitel 4 beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Kunstpädagogik. Es werden verschiedene didaktische Orientierungen und Konzepte der heutigen Zeit, wie die Bildorientierung, die künstlerische Bildung, die Biografieorientierung und die ästhetische Forschung, vorgestellt.
Schlüsselwörter
Kunstunterricht, Zeichenunterricht, Kunsterziehung, ästhetische Bildung, Didaktik, Gestaltungstechniken, Geschichte, NS-Zeit, Moderne Kunstpädagogik, Bildorientierung, künstlerische Bildung, Biografieorientierung, ästhetische Forschung.
Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich der Kunstunterricht seit dem 18. Jahrhundert verändert?
Er entwickelte sich vom rein handwerklichen Zeichenunterricht hin zu komplexen Konzepten der ästhetischen Bildung und Forschung.
Was charakterisierte den Kunstunterricht im Dritten Reich?
Die Kunsterziehung im Nationalsozialismus war stark ideologisch geprägt und diente der Vermittlung bestimmter politischer Werte und Menschenbilder.
Was versteht man unter "Ästhetischer Bildung"?
Es ist ein modernes pädagogisches Konzept, das die Wahrnehmung, Sinneserfahrung und individuelle Ausdrucksfähigkeit des Schülers in den Mittelpunkt stellt.
Welche didaktischen Konzepte sind heute aktuell?
Aktuelle Konzepte umfassen die Bildorientierung, die künstlerische Bildung, die Biografieorientierung und die Ästhetische Forschung.
Was beinhaltet das Phasenmodell nach G. Otto?
Das Modell nach Gero Otto ist ein wichtiger Ansatz der ästhetischen Erziehung, der verschiedene Stufen der Bildrezeption und -produktion beschreibt.
Welche Anforderungen stellt die heutige Gesellschaft an das Fach Kunst?
Die Arbeit thematisiert die Erwartung an das Fach, Kreativität, visuelle Kompetenz und kulturelle Teilhabe in einer zunehmend medialen Welt zu fördern.
- Quote paper
- Katharina Sasse (Author), 2009, Kunstunterricht im Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160222