Mit Hilfe der hier vorliegenden, von mir persönlich im Rahmen des im Sommersemester 2007 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt belegten Biblische Exegese Seminars „Flavius Josephus und das Neue Testament – Lektüre und Interpretation ausgewählter Texte aus den Werk des Josephus und ihrer neutestamentlichen Parallelen“ angefertigten Hausarbeit „Biblische Exegese: Das Lukas Proömium (Lk1,1-4)“, möchte ich mich konzentrierter mit dem Lukasevangelium, explizit mit dem lukanischen Vorwort in Lk 1,1-4 auseinandersetzen, indem ich eine Textanalyse vornehmen werde. Beginnen werde ich hierbei mit einer prägnanten Begriffsklärung. Anschließend werden in methodischen Schritten die einzelnen Verse des Prologs an Hand von verschiedenen Bibelkommentaren ausgelegt. Abschließen werde ich die Arbeit mit einem resümierenden Fazit der zuvor gewonnenen Erkenntnisse.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Textanalyse von Lk 1,1-4
- Definition
- Sprachlich-syntaktische Analyse
- Semantische Analyse
- Pragmatische Analyse
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Lukasevangelium, insbesondere mit dem lukanischen Vorwort in Lk 1,1-4. Ziel der Arbeit ist eine Textanalyse des Proömiums, die mit einer Begriffsklärung beginnt, anschließend verschiedene Bibelkommentare zur Interpretation der einzelnen Verse heranzieht und mit einem resümierenden Fazit abschließt.
- Die Einordnung des Lukas-Evangeliums in den Kontext der hellenistischen Geschichtsschreibung
- Die Rolle des Autors als Apologet und Fundamentaltheologe
- Der Anspruch auf Zuverlässigkeit und Wahrheit der christlichen Doktrin
- Die Bedeutung des Lukas-Evangeliums als erster Versuch, die Parusieverzögerung zu erklären
- Die Auseinandersetzung mit der Frage der Authentizität des Glaubenszeugnisses angesichts der indirekten Überlieferung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Thematik der Hausarbeit vor und erläutert den Fokus auf das Lukas Proömium (Lk 1,1-4). Sie betont die Bedeutung des Evangeliums nach Lukas als erstes christliches Werk, das sich an den gebildeten Leser richtet und die historischen Grundlagen des Glaubens darlegt. Weiterhin wird die Frage der Authentizität des Glaubenszeugnisses angesichts der indirekten Überlieferung durch den Autor angesprochen.
Textanalyse von Lk 1,1-4
Dieser Abschnitt widmet sich der Textanalyse des Proömiums. Hierbei werden verschiedene Aspekte wie die Definition des Proömiums, die sprachlich-syntaktische Analyse der einzelnen Verse, die semantische Analyse der verwendeten Begriffe und die pragmatische Analyse der Kommunikationssituation beleuchtet.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Schwerpunkt der Exegese von Lk 1,1-4?
Die Arbeit führt eine detaillierte Textanalyse des lukanischen Vorworts durch, einschließlich sprachlicher, semantischer und pragmatischer Aspekte.
Welchen Anspruch erhebt der Autor des Lukasevangeliums?
Lukas erhebt den Anspruch auf historische Zuverlässigkeit und Wahrheit, um dem gebildeten Leser die Grundlagen der christlichen Doktrin darzulegen.
Wie ordnet sich das Lukasevangelium in die hellenistische Geschichtsschreibung ein?
Das Proömium folgt formalen Regeln antiker Vorreden und positioniert das Werk als ernsthafte historische Darstellung innerhalb der damaligen Literaturwelt.
Was bedeutet "Parusieverzögerung" im Kontext von Lukas?
Es beschreibt das Problem, dass die erwartete Wiederkunft Christi ausblieb, weshalb Lukas versucht, die Geschichte der Kirche als dauerhafte Institution theologisch zu begründen.
An wen richtet sich das Lukas-Evangelium laut Proömium?
Das Werk ist explizit an einen gewissen "Theophilus" adressiert, was stellvertretend für eine gebildete, christlich interessierte Leserschaft steht.
- Arbeit zitieren
- Ulrike M. S. Röhl (Autor:in), 2007, Biblische Exegese: Das Lukas Proömium (Lk 1,1-4), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159490