Innovative Managementsysteme sind ein Erfolgesschlüssel für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Eine gute Integrationsbasis für ein ganzheitliches Managementsystem bieten Unternehmensprozesse an. Die Arbeit befaßt sich mit den Grundlagen und zeigt ein Vorgehen beim Aufbau eines intergrierten Prozessmanagementsystems für Qualität (nach ISO 9001), Umweltschutz (nach ISO 14001) und Arbeitsschutz (nach OHSAS 18001) am Beispiel eines mittlelständischen Unternehmens. Im Vordergrund stehen die Etablierung einer lernenden Organisation und die Befähigung der Mitarbeiter, sich auf die Anspruchsgruppen flexibel und schnell auszurichten, um einen langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.
Inhaltsverzeichnis
- EINFÜHRUNG
- PROBLEMSTELLUNG
- ZIELSETZUNG, AUFBAU UND METHODIK DER MASTERARBEIT
- KLEINE UND MITTLERE UNTERNEHMEN (KMU)
- BEDEUTUNG VON KMU
- STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DER KMU
- MANAGEMENT UND SEINE AUFGABEN
- PROZESSMANAGEMENT
- GESCHICHTE UND ZIELE DES PROZESSMANAGEMENTS
- PROZESSARTEN
- EINFÜHRUNG EINER PROZESSORGANISATION
- BUSINESS PROZESS REENGINEERING (BPR)
- GESCHÄFTSPROZESSMANAGEMENT (GPM)
- Geschäftsprozesse
- Identifizierung der Prozesse und Festlegung der Prozessstruktur
- Prozessdokumentation
- Prozessinputs und -outputs
- Verantwortlichkeiten
- Prozessmessgrößen und Controlling
- Kundenzufriedenheit
- Prozessqualität
- Prozesszeit
- Termintreue
- Prozesskosten
- KONTINUIERLICHE PROZESSVERBESSERUNG
- QUALITÄTSMANAGEMENTSYSTEM (QMS)
- DIE QUALITÄT ALS WETTBEWERBSFAKTOR
- RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
- NORMENREIHE ISO 9000
- Kurze Vorstellung der ISO 9000:2000
- Anforderungen an QMS nach der ISO 9001:2000
- ISO 9004:2000 Qualitätsmanagementsysteme - Leitfaden zur Leistungsverbesserung
- UMWELTMANAGEMENTSYSTEM (UMS)
- VERANTWORTUNG FÜR DAS ÖKOSYSTEM ERDE
- MOTIVE FÜR DEN AUFBAU EINES UMWELTMANAGEMENTSYSTEMS
- RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DES UMWELTSCHUTZES IN DEUTSCHLAND
- STANDARDISIERTE UMWELTMANAGEMENTSYSTEME (UMS)
- ISO 14001:1996
- ARBEITSSCHUTZMANAGEMENTSYSTEM (AMS)
- ZIELE UND GRÜNDE FÜR DEN BETRIEBLICHEN ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ
- RECHTLICHE REGELUNGEN DES ARBEITSSCHUTZES IN DEUTSCHLAND
- STANDARDS UND KONZEPTE FÜR ARBEITSSCHUTZMANAGEMENT-SYSTEME
- OCCUPATIONAL HEALTH AND SAFETY ASSESSMENT SERIES (OHSAS 18001:1999)
- PROZESSINTEGRIERTES MANAGEMENTSYSTEM FÜR QUALITÄT, UMWELT- UND ARBEITSSCHUTZ (PIMS) IN KMU
- GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE ZWISCHEN DEN NORMEN FÜR QUALITÄT, UMWELT- UND ARBEITSSCHUTZ
- KMU UND NORMIERTE MANAGEMENTSYSTEME
- KONZEPTE ZUR INTEGRATION VON PROZESSMANAGEMENT MIT QMS, UMS UND AMS
- KONZEPTENTWICKLUNG VON PIMS IN EINEM KMU
- Ausgangssituation, PRUMA-Programm
- Empirische Untersuchung
- Das Stärken- Schwächen Profil des Referenzunternehmens
- Ziel des zu entwickelnden Konzeptes und die Methodik
- Das Konzept zur Implementierung von PIMS im Referenzunternehmen
- ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
- ZUSAMMENFASSUNG
- AUSBLICK
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines integrierten Prozessmanagementsystems für Qualität, Umwelt- und Arbeitsschutz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das die Integration dieser drei Managementsysteme in einem KMU ermöglicht und die Vorteile eines solchen Systems für das Unternehmen aufzeigt.
- Die Bedeutung von KMU für die deutsche Wirtschaft
- Die Herausforderungen und Chancen des Prozessmanagements in KMU
- Die Integration von Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystemen
- Die Entwicklung eines konkreten Konzeptes für die Implementierung eines integrierten Prozessmanagementsystems in einem KMU
- Die Evaluation des entwickelten Konzeptes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik des integrierten Prozessmanagements in KMU. Sie beschreibt die Bedeutung von KMU für die Wirtschaft und erläutert die Herausforderungen und Chancen des Prozessmanagements in diesem Kontext. Anschließend werden die wichtigsten Konzepte des Qualitätsmanagements, Umweltmanagements und Arbeitsschutzmanagements vorgestellt. Die Arbeit geht dann auf die Integration dieser Managementsysteme ein und beschreibt verschiedene Konzepte und Methoden zur Integration von Prozessmanagement mit Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystemen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung eines konkreten Konzeptes für die Implementierung eines integrierten Prozessmanagementsystems in einem KMU. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsarbeiten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitsschutzmanagement, Integration, KMU, Konzeptentwicklung, Implementierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein integriertes Prozessmanagementsystem (PIMS)?
Ein PIMS vereint verschiedene Managementsysteme – hier Qualität (ISO 9001), Umwelt (ISO 14001) und Arbeitsschutz (OHSAS 18001) – auf Basis der gemeinsamen Unternehmensprozesse zu einem ganzheitlichen System.
Welche Vorteile bietet die Integration für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)?
Die Integration reduziert Doppelarbeit, schafft Synergien in der Dokumentation und ermöglicht es KMU, flexibler auf Anforderungen von Kunden und Behörden zu reagieren, während gleichzeitig Ressourcen gespart werden.
Wie hängen Prozessmanagement und Qualitätsmanagement zusammen?
Unternehmensprozesse bilden die Basis für Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Prozessmanagement hilft dabei, diese Abläufe zu identifizieren, zu dokumentieren und kontinuierlich zu verbessern, um die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Was sind die wichtigsten Messgrößen im Prozesscontrolling?
Zu den zentralen Kennzahlen gehören die Kundenzufriedenheit, die Prozessqualität, die Prozesszeit, die Termintreue sowie die Prozesskosten.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei der Einführung eines PIMS?
Die Befähigung der Mitarbeiter ist ein Erfolgsschlüssel. Ziel ist die Etablierung einer „lernenden Organisation“, in der Mitarbeiter aktiv an der Verbesserung der Prozesse mitwirken.
Was ist der Unterschied zwischen Business Process Reengineering (BPR) und Geschäftsprozessmanagement (GPM)?
BPR zielt oft auf eine radikale Neugestaltung von Prozessen ab, während GPM einen kontinuierlichen, ganzheitlichen Ansatz zur Steuerung und Optimierung der bestehenden Geschäftsprozesse verfolgt.
- Arbeit zitieren
- Bogumila Szyja (Autor:in), 2002, Integriertes Prozessmanagement für Qualität, Umwelt- und Arbeitsschutz in kleinen und mittleren Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15944