Die Hauptseminararbeit mit dem Thema „Kritische Würdigung der Risikoberichterstattung in den IFRS“ hat zur Aufgabe, die Bestandteile einer Risikoberichterstattung in den IFRS
herauszuarbeiten und diese zu analysieren und dabei kritisch zu würden. Als Basis dieser kritischen Würdigung dienen die verschiedenen IFRS-Abschlussadressaten mit ihren
jeweiligen Interessen, woraus sich Anforderungen an den IFRS-Abschluss ergeben. Im Hauptteil werden diese Anforderungen mit risikoorientierten Standards verglichen und kritisch gewürdigt. Als Ergebnis der Analyse und kritischen Würdigung wird deutlich, dass
die IFRS einen Risikobericht im eigentlichen Sinne nur in Zusammenhang mit der Gruppe der Finanzinstrumente fordern. Weitere Bereiche, in den das Risiko großen Einfluss hat, sind allgemein risikobehaftete Bewertungsmaßstäbe, Rückstellungen und die
Segmentberichterstattung. Innerhalb all dieser Bereiche wird der Unternehmensleitung großer Ermessensspielraum gewährt, die bei entsprechender Nutzung entgegen den Anforderungen des IFRS-Abschlusses stehen. Durch weitere Konkretisierungen der
betreffenden Standards könnten diese Ermessensspielräume entsprechend geschmälert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definition Chance und Risiko
- Gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung eines IFRS-Abschlusses
- Die International Financial Reporting Standards (IFRS)
- Zielsetzung des IFRS-Abschlusses
- Adressaten und deren unterschiedliche Interessen
- Anforderungen an den IFRS-Abschluss
- Grundsatz der Verständlichkeit
- Grundsatz der Relevanz und Wesentlichkeit
- Grundsatz der Verlässlichkeit
- Grundsatz der Vergleichbarkeit und Stetigkeit
- Kritische Würdigung der Risikoberichterstattung in den IFRS
- Finanzinstrumente
- Qualitative und Quantitative Berichterstattung
- Quantitative Berichterstattung des Kreditrisikos
- Quantitative Berichterstattung des Liquiditätsrisikos
- Quantitative Berichterstattung des Marktrisikos
- Risikobehaftete Bewertungsmaßstäbe
- Rückstellungen
- Segmentberichterstattung
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Analyse und kritischen Würdigung der Risikoberichterstattung in den International Financial Reporting Standards (IFRS). Im Fokus stehen die verschiedenen Anforderungen an den IFRS-Abschluss und deren Vergleich mit risikoorientierten Standards.
- Anforderungen an den IFRS-Abschluss
- Risikoberichterstattung in den IFRS
- Ermessensspielräume der Unternehmensleitung
- Kritische Würdigung der bestehenden Standards
- Potenzial zur Verbesserung der Risikoberichterstattung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Kapitel liefert eine Definition von Chance und Risiko sowie einen Überblick über die gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung von IFRS-Abschlüssen.
- Die International Financial Reporting Standards (IFRS): Dieser Abschnitt befasst sich mit den Zielsetzungen des IFRS-Abschlusses, den unterschiedlichen Interessen der Adressaten und den Anforderungen an den IFRS-Abschluss, einschließlich der Grundsätze der Verständlichkeit, Relevanz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit.
- Kritische Würdigung der Risikoberichterstattung in den IFRS: Dieses Kapitel befasst sich mit der Analyse der Risikoberichterstattung im Kontext von Finanzinstrumenten, risikobehafteten Bewertungsmaßstäben, Rückstellungen und der Segmentberichterstattung. Es werden die Stärken und Schwächen der aktuellen Standards hinsichtlich der Risikodarstellung beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Kernthemen der Risikoberichterstattung im Kontext der International Financial Reporting Standards (IFRS). Hierbei stehen insbesondere die Anforderungen an den IFRS-Abschluss, die verschiedenen Risikobereiche in der Rechnungslegung, die Ermessensspielräume der Unternehmensleitung und die kritische Würdigung der bestehenden Standards im Fokus.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptproblem der Risikoberichterstattung in den IFRS?
Ein eigentlicher Risikobericht wird nur für Finanzinstrumente gefordert; in anderen Bereichen wie Rückstellungen oder Segmentberichterstattung gibt es oft große Ermessensspielräume.
Welche Anforderungen stellt der IFRS-Abschluss an Informationen?
Informationen müssen die Grundsätze der Verständlichkeit, Relevanz, Wesentlichkeit, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit erfüllen.
In welchen Bereichen haben Risiken den größten Einfluss auf die IFRS-Bilanz?
Besonders relevant sind Finanzinstrumente (Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiko), risikobehaftete Bewertungsmaßstäbe und Rückstellungen.
Wer sind die Adressaten der Risikoberichterstattung?
Die Adressaten sind verschiedene Interessengruppen (Investoren, Gläubiger etc.), deren Informationsbedürfnis die Anforderungen an den Abschluss definiert.
Wie könnten die bestehenden IFRS-Standards verbessert werden?
Durch eine stärkere Konkretisierung der Standards könnten die Ermessensspielräume der Unternehmensleitung geschmälert und die Transparenz erhöht werden.
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- Anonym (Autor), 2007, Kritische Würdigung der Risikoberichterstattung in den IFRS, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157891