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Rechtsextremismus in der DDR

Titel: Rechtsextremismus in der DDR

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christine Hoppe (Autor:in)

Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Meldung der staatlichen DDR-Nachrichtenagentur Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst (ADN) vom 11. August 1989 nach waren neonazistische Tendenzen in der DDR „purer Unsinn“. Die Begründung lieferte der ADN allerdings gleich mit: „Jeder Ansatz werde durch harte Strafen schon im Keim erstickt.“ Damit wurde bestätigt, was es angeblich nicht gab. Nach Auswerten von Berichten der Hauptabteilung XX des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aus den 80er Jahren, wird tatsächlich die Wahrnehmung der Anfänge einer rechtsextremistischen Bewegung in der DDR abgebildet. Auch bestätigten die stark erhöhte Anzahl rechtsextremistischer Vorfälle von ostdeutschen Jugendlichen insbesondere nach „der Wende“ die These, dass Rechtsextremismus ihren Ursprung bereits in der DDR hatte.
Mit der nachfolgenden Ausarbeitung verfolge ich nun das Ziel, meine Fragen, die aus der offensichtlichen Verschleierung der Existenz von Rechtsextremismus in der DDR heraus entstanden sind, zu beantworten: Warum bestritt die DDR bis zu ihrem Untergang, dass es – wie in den Akten nachgewiesen – tatsächlich ein rechtsextremistisches Phänomen gab? Seid wann existierte der Rechtsextremismus in der DDR? Und welche rechtsextremistischen Tendenzen gab es in der DDR? Wer waren die Anhänger dieser politischen Bewegung und worin lag die Wurzel dieses Übels?
Der Beantwortung meiner Fragen stelle ich zu Beginn dieser Hausarbeit eine Annäherung an den Begriff Rechtsextremismus voran.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtsextremismus – eine begriffliche Annäherung

3. Rechtsextremismus in der DDR?

4. Maßnahmen der DDR-Regierung gegen den Rechtsextremismus

5. Erklärungsansätze für die Entwicklung des Rechtsextremismus in der DDR
5.1. Die autoritäre antifaschistische Erziehung in der DDR
5.2. Die Ausländerpolitik der DDR

6. Resümee

7. Literatur

Häufig gestellte Fragen

Gab es in der DDR wirklich Rechtsextremismus?

Ja, Berichte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aus den 80er Jahren belegen die Existenz einer rechtsextremistischen Bewegung, obwohl dies offiziell bestritten wurde.

Warum verschleierte die DDR-Regierung neonazistische Tendenzen?

Da sich die DDR als antifaschistischer Staat definierte, durfte es ideologisch keinen Rechtsextremismus geben. Vorkommnisse wurden daher als „purer Unsinn“ oder westlicher Einfluss abgetan.

Welche Rolle spielte die autoritäre Erziehung in der DDR?

Die Arbeit untersucht, ob die autoritäre antifaschistische Erziehung paradoxerweise zur Entwicklung rechtsextremer Tendenzen bei Jugendlichen beigetragen hat.

Wie beeinflusste die Ausländerpolitik der DDR das Problem?

Die Ausländerpolitik wird als einer der Erklärungsansätze für die Entstehung von Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremen Strömungen innerhalb der DDR-Gesellschaft analysiert.

Wann begannen die rechtsextremen Vorfälle zuzunehmen?

Besonders in den 1980er Jahren häuften sich die Vorfälle, was sich nach der Wende durch eine stark erhöhte Anzahl rechtsextremer Taten ostdeutscher Jugendlicher fortsetzte.

Wer waren die Anhänger dieser Bewegung in der DDR?

Die Arbeit beleuchtet die Profile der Jugendlichen, die sich diesen politischen Tendenzen anschlossen, und sucht nach den sozialen Wurzeln dieser Entwicklung.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtsextremismus in der DDR
Hochschule
Universität Potsdam  (Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Erziehungsideologie und Erziehungspraxis der DDR
Note
1,3
Autor
Christine Hoppe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
24
Katalognummer
V157429
ISBN (eBook)
9783640709250
ISBN (Buch)
9783640709007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsextremismus DDR antifaschistische Erziehung Ausländerpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Hoppe (Autor:in), 2009, Rechtsextremismus in der DDR, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157429
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Leseprobe aus  24  Seiten
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